Newsticker

Bürger der „Alten Vogelstange“ sind zufrieden.

[imagebrowser id=6]

„Die Stadt Gescher nimmt mit den Ausbau der Vogelstange „einen dicken Schluck aus der Pulle“, unterstreicht Bürgermeister Hubert Effkemann in seinen einführenden Worten. Fast alle Anwohner des vorderen Drittels der „alten Vogelstange“ sind der Einladung in`s Rathaus gefolgt. Es geht um den Ausbau ihrer Straße, auf den sie so viele Jahre gewartet haben.

Zu Anfang dann auch gleich eine Überraschung. Nun soll die alte Vogelstange doch ganz als 7er Zone ausgebaut werden. Dies war zwar im Vorfeld immer wieder gefordert, jedoch von der Verwaltung unter Hinweis auf „unverrückbare“ Gesetzeslage  kategorisch abgelehnt worden. Jetzt geht`s also doch! Auch das der Wendehammer nun  eine kleine Zufahrt für Feuerwehr- und Rettungsfahrzeuge von der Schildarpstraße aus erhält, findet die Zustimmung der Anwohner. Kürzere Rettungswege gleich mehr Sicherheit. Wer wollte dem widersprechen.

So ist dann auch breite Zustimmung zum Ausbaukonzept der Verwaltung von den Bürgern zu vernehmen. Einzelne Fragen, meist wegen Parkplatzpositionen oder Grünausstattung, verspricht Bürgermeister Effkemann sehr individuell mit den jeweiligen Nachbarn abzustimmen.  Gegen 20.15 Uhr verlassen die Bürger zufrieden das Rathaus, nicht ohne Anerkennung für die souveräne und kompetente Versammlungsleitung des neuen Bürgermeisters… als ob er nie was anderes gemacht hätte.

2 Kommentare zu Bürger der „Alten Vogelstange“ sind zufrieden.

  1. Franz-Josef Kunst // 17. Dezember 2009 um 15:39 //

    Hallo Frau Lanfer,

    ich denke, ich muß jetzt unseren Bürgermeister ein klein wenig in Schutz nehmen: Er konnte am Dienstagabend nicht auf der zweiten und dritten Bürgerversammlung Ihrer Nachbarschaft sein weil er wie ich zur gleichen Zeit an der Sitzung des Aufsichtsrates der Stadtwerke Gescher teilnehmen mußte.

    Der Bürgermeister ist dort geborener Ausschußvorsitzender und einen Stellvertreter haben wir erst in dieser konstituierenden Sitzung gewählt. Mit anderen Worten: Ohne seine Anwesenheit wäre die Sitzung geplatzt.

    Sie kennen doch das alte Sprichwort: „Es recht zu machen jedermann, ist eine Kunst die dich fertigmachen kann“… oder so ähnlich! Genau das versucht er im Augenblick aber, darüber gibt es keinen Zweifel. Es ist deutlich zu spüren, dass „Hubert“ neue Akzente setzen will, gleich zu Beginn seiner Amtszeit. Im Umgang mit den Bürgern genau so wie mit den Mitarbeitern der Verwaltung.

    Also geben wir ihm die ersten 100 Tage Zeit, wie üblich in der Politik, sich in seinen neuen Job als Bürgermeister einzufinden. Das ist nicht an jedem Tag „Zucker schlecken“, glauben Sie mir. Und bis jetzt macht er seinen Job super!

  2. Stefanie Lanfer // 16. Dezember 2009 um 21:50 //

    Herr Kunst,
    leider bleibt hier unerwähnt, dass es insgesamt 3 Anliegerversammlungen gegeben hat.
    Die hier erwähnte 1. Versammlung am Montagabend und zwei weitere am Dienstagabend. Sicher macht es Sinn -mit Blick auf die hohe Anzahl der Anlieger- eine detaillierte Vorstellung der Ausbauplanung zu splitten.
    Ein bitterer Nachgeschmack bleibt für mich dennoch: in der ersten Versammlung hält unser neuer Bürgermeister, Herr Effkemann, gekonnnt eine ausführliche Ansprache und führt detailliert durch die Planungen, kennt jedes Haus, jeden Anwohner persönlich. Nicht ohne Grund: ist es ja die Nachbarschaft des Bürgermeisters, die zugegen ist. Alle Änderungswünsche der Anlieger werden persönlich aufgenommen und kommentiert. Alles kein Problem!
    Weit gefehlt am Dienstagabend. Kein Bürgermeister, keine persönliche Ansprache. Schade! Da könnte man meinen , dass mit zweierlei Maß gemessen wird…

Kommentar hinterlassen

E-Mail Adresse wird nicht veröffentlicht.


*


%d Bloggern gefällt das: