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EGW verarbeitet zukünftig Bioabfall aus Dortmund.

GESCHER/VELEN (fjk/BZ) Die EGW in Estern strukturiert sich um. Zur besseren Kapazitätsauslastung will der Entsorger zukünftig Bioabfall aus Dortmund verarbeiten und im Gegenzug verbrennbaren Müll aus dem Kreis dorthin verbringen. Dieses Thema diskutierte jetzt der Velener Planungsausschuss.

Leitwarte der EGW.Vorhandene Anlagen so umrüsten, dass man mit Grünabfall und anderem Müll flexibler umgehen kann – aber nicht die Gesamtkapazität aufstocken. Bei einer Gegenstimme (Bündnis 90/Die Grünen) hat der Planungsausschuss der Gemeinde Velen während seiner Sitzung am Montagabend dazu das Einvernehmen der Gemeinde erteilt. Voraussetzung: Die bisherigen Obergrenzen von Lärm und Geruch, so genannte Emissionskontingente, sollen weiter gelten.

Die Abluftreinigung in der MBA wird den Veränderungen angepasst werden. Kleyboldt und Dr. Idelmann von der EGW betonten in der Planungsausschuss-Sitzung: Die Geruchsemissionen blieben künftig sogar knapp unter den jetzigen Werten.

Neu geplant ist eine Grünabfall-Kompostierung mit rund 2000 Quadratmetern Rottefläche für Garten- und Parkabfälle. Das geschredderte Material werde dem Biomüll zur Auflockerung zugesetzt, erläuterte Kleyboldt. Er unterstrich: Außer der Grünabfall-Kompostierung „handelt es sich nur um eine veränderte Nutzung der vorhandenen Kapazitäten, nicht um eine Aufstockung.“

*Quelle: Borkener Zeitung

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