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Klartext: „Kunst bleibt dran…“

rat333GESCHER (fjk). Kaum befriedigend und natürlich enttäuschend ist das Ergebnis des Rechnungsprüfungsausschusses zu den von mir erhobenen Vorwürfen gegen die Verwaltung.

Wie man dem Artikel heute in der GZ  entnehmen kann bemüht man sich -durchaus erfolgreich- den Deckel auf unangenehme Tatsachen zu halten. Ich lege Wert auf die Feststellung, dass meine Vorwürfe wohl zurückgewiesen aber nicht widerlegt wurden. Hier der Beitrag von Helene Wentker, GZ:

„Gescher (wr). „Keine Interna, nur das Ergebnis“ werde der Rechnungsprüfungsausschuss (RPA) über seine Beratungen in der Sache des ehemaligen FDP-Fraktionsvorsitzenden und heutigen Stadtvertreters Franz-Josef Kunst öffentlich machen. So leitete Bürgermeister Hubert Effkemann am Mittwochabend im Rat zu einem Thema über, das mit Spannung erwartet worden war. Denn der RPA hatte am 5. 1. die gegen Verwaltung und die Kämmerin Sabine Kucharz gerichteten Vorwürfe geprüft.

Kunst hatte behauptet, Stadt und Kämmerin hätten seinen Ruin betrieben. Der RPA dagegen „kommt zu dem Ergebnis, dass die von Herrn Kunst in der Öffentlichkeit geäußerten Vorwürfe nach Kenntnis der Sachlage nicht berechtigt sind“, trug Ferdinand Hölter (CDU) für dieses Gremium vor.

Das Ergebnis nahm der Rat bei vier Enthaltungen (aus FDP- und SPD-Reihen) zustimmend zur Kenntnis. Außerdem empfahl der RPA dem Rat zu beschließen, dass „bei weiteren öffentlichen Vorwürfen Kunsts in dieser Angelegenheit der Bürgermeister als Leiter der Verwaltung rechtliche Schritte einleitet.“ Diesen Vorschlag nahm der Rat bei einer Enthaltung an. Laut Kunst, der seine Vorwürfe aufrecht hält, war ihm die Teilnahme an der Sitzung (des RPA) verweigert worden.“

Franz-Josef Kunst

Franz-Josef Kunst

Während meiner politischen Arbeit habe ich für mich in Anspruch genommen “ stets nah am Bürger zu sein.“ Das wird sich hoffentlich in Zukunft nicht ändern. „Kunst bleibt dran…“ das ist meine feste Absicht. Als einziger freier, unabhängiger und parteiloser Stadtvertreter werde ich die Ratsarbeit kritisch und konstruktiv begleiten. Immer in engem Schulterschluß mit interessierten oder betroffenen Bürgern. So wie in der Vergangenheit mit den Anwohnern der Hofstraße oder der Vogelstange, mit den Bürgern die für den Erhalt unsere Kirche St. Marien gekämpft haben, für die Abituroption, für den Ausbau des Heggenpättkens, gegen Benachteiligung behinderter Mitbürger (auch das gibt es in Gescher), für eine Verbesserung der Arbeitslosensituation, für eine sichere, dezentrale Energieversorgung und für einen fairen Ausgleich zwischen Natur und Landwirtschaft.

Ich weiß, dass viele GescherBlog User (mittlerweile mehr als 20.000 pro Monat) sich über meine eher restriktive Berichterstattung in eigener Angelegenheit gewundert haben. Wenn Sie es wünschen, stehe ich Ihnen heute Rede und Antwort… in Klartext.

*Noch einen Hinweis gestatten Sie mir: Ich bin ein Befürworter der „Benutzernamen-Option“ im Internet. Das gibt allen die Freiheit ihre Meinung öffentlich zu machen. Gerade dann wenn sie persönlich nicht unbedingt im Fokus der Öffentlichkeit stehen möchten. Dafür kann es gute Gründe geben. Denken Sie beispielsweise an Mitarbeiter der Verwaltung usw. Nur bitte keine „getürkten“ Emailanschriften. Schon aus Mithaftungsgründen müssen GescherBlog-User ihre tatsächliche Emailanschrift angeben.

2 Kommentare zu Klartext: „Kunst bleibt dran…“

  1. ja das ist das alte system, teile und herrsche, funktioniert immer noch. wo wirtschaft und politik verschmelzen, entsteht…….ca 70jahre her…..sollten wir ja schon alle mal gehört haben. politiker mit herz, mut zur wahrheit und ethischen vorsätzen brauchen wir, die dem volk dienen, so wie es das grundgesetz besagt. wenn ich meinen eid breche komm ich in den knast, ob als soldat oder als zeuge. muss mir aber immer wieder das geschwafel anhören, wo man eh schon weiss, das wird nix. wie man sieht läufts auf lokaler ebene nicht anders. herr kunst, machen sie weiter so und der herr möge sie schützen. ich würde ihnen als dank für ihre website gerne ein wenig saatgut geben, sie haben doch bestimmt ein wenig platz? falls sie interesse haben. lg

  2. verärgerter Bürger // 4. Februar 2012 um 11:57 //

    Nah ja, wer Ehrlich ist, hat das Ergebniss doch vorher gekannt oder???????

    Es ist gleich zu setzen damit, als ob man als Bürger gegen einen Bediensteten des Rathauses eine Dienstaufsichtsbeschwerde schreiben würde.
    Auch die wird abgewimmelt!!!!!!!!!

    Der Ausgang des Ganzen ist getreu dem Motto:
    „Eine Krähe hackt der anderen keine Augen aus“.

    Ob das soooooooo richtig ist, ist wohl die Frage. Ich hoffe, der Betroffene wird das Ergebnis verschmerzen können.
    Es dürfte allerdings auch Öl auf die Lampen der EIGENTL’ICH Betroffenen -K…- sein.

    ich wünsche nun allen ein „Gescher Hellau“…….

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