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„Tote Innenstadt, leer stehende Ladenlokale“

GESCHER (fjk). Das Schreckgespenst hat einen Namen: „Tote Innenstadt, leer stehende Ladenlokale“ Gescher steht mit diesem Problem nicht allein. Die Münsterländer Zeitung berichtet heute über einen Versuch aus Stadtlohn zurück zu finden zu einer attraktiven City mit pulsierendem Leben und attraktiven Geschäften.

„Ein Quartier braucht ein klares Profil“, deshalb bedürfe es eines gemeinsamen Vorgehens vor Ort, heißt es. Eigentümer müssten ihre Verantwortung erkennen: An wen sie vermieteten sei entscheidend. Alle wichtigen Akteure sollten an einem Tisch zusammenkommen, eine Partnerschaft aus Eigentümern, Händlern, Dienstleistern, Anwohnern und Stadt. Das gemeinsame Ziel laute, die Attraktivität und die Lebensqualität eines innerstädtischen Areals zu fördern

Einen Beitrag dafür soll nun eine noch zu gründende „Immobilien- und Standortgemeinschaft (ISG) der Dufkampstraße in Stadtlohn leisten. In diesem Teil der Innenstadt wollen die Initiatoren den Anfang machen – spätere Fortsetzungen nicht ausgeschlossen.

Nehmen die Leerstände in Gescher wieder zu.

Nehmen die Leerstände in Gescher wieder zu?

Christian Hübers

Christian Hübers

Das Konzept einer „Immobilien- und Standortgemeinschaft“ mit lokaler Fokussierung will die Stadt Gescher am sogen. Immobilienstammtisch noch einmal zur Sprache bringen. Darüber hinaus, so Wirtschaftsförderer Christian Hübers, plane man für 2012 zusammen mit der IHK eine Veranstaltung zur Förderung der Einzelhandelsattraktivität in Gescher. „Viele Immobilienbesitzer in der Innenstadt sind auch Einzelhändler, da müsse angesetzt werden,“ so Hübers. Er bestätigt den „subjektiven“ Eindruck, die Leerstände in Gescher hätten wieder zugenommen. Genauere Zahlen liegen z. Zt. allerdings nicht vor.

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