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„Verwaltung muss die Vorarbeiten für einen positiven Ausgang leisten.“

BM Effkemann

BM Effkemann

GESCHER (fjk). Am Montag, den 18. Februar um 18.00, wird es eine außerordentliche Sitzung des Stadtrates geben. Einziger Tagesordnungspunkt: „ Gesamtschule und Zulassung zur Gesamtschule“. Er folge damit mehreren Anträgen von Fraktionen und dem freien Stadtvertreter des Rates, sowie ähnlich lautenden Wünschen aus der Elternschaft, erklärt Bürgermeister Hubert Effkemann am gestrigen Abend im Rathaus. Dann werde man wissen, wie es in dieser Sache weitergehe.

Am gleichen Abend treffen sich die betroffenen Eltern in Räumen der Stiftung Haus Hall zu einem Meinungsaustausch. Anwesend sind auch Vertreter der im Rat  vertretenen Fraktionen. Allen gemeinsam geht es darum: Wie bekommen wir unsere Kinder, trotz der nicht nachvollziehbaren Vorgehensweise des Verwaltungsvorstandes,  auf die Gesamtschule.

Der Schulleiter der zukünftigen Schule könne „kraft seines Amtes“ eine zusätzliche Eingangsklasse einrichten und damit das Problem der mittlerweile 19 betroffenen Schülerinnen und Schüler lösen, meint ein Teilnehmer. Doch einen Schulleiter gibt es (noch) nicht! Weiter wird großes Mißtrauen in die Abwicklung des Losverfahrens deutlich. „War das Loverfahren sauber? Wer war bei der Verlosung dabei?“ werden die anwesenden Stadtvertreter gefragt.

Diese und mehr Fragen sollen dem Bürgermeister heute um 17.00 Uhr im Rathaus  vorgelegt werden. Formellen Widerspruch gegen den „Nichtaufnahmebescheid“ werden alle betroffenen Eltern einlegen, darüber besteht Einigkeit. Dennoch drängt die Zeit, die Anmeldefristen bei den Schulen in den Nachbarkommunen gehen dem Ende zu.

Im Laufe des heutigen Tages meldet sich Egbert Kock, Chef der CDU Fraktion, zur anberaumten Sondersitzung des Stadtrates zu Wort „Wir wollen, das in der Sondersitzung der unerträgliche Schwebezustand positiv beendet wird,“ stellt er unmißverständlich klar und  fügt hinzu, „nur so macht diese Sondersitzung einen Sinn, Schuldzuweisungen bringen nicht weiter.“  Die Verwaltung müsse die Vorarbeiten für einen  positiven Ausgang leisten!

21 Kommentare zu „Verwaltung muss die Vorarbeiten für einen positiven Ausgang leisten.“

  1. Betroffene // 18. Februar 2013 um 23:02 //

    Von den hier abgelehnten Kindern geht auch meines Wissens keines zur Real- oder Hauptschule nach Coesfeld!! Sollte Coesfeld die fünfte Eingangsklasse für unsere Gesamtschule verhindern, bekommen die Coesfelder Schulen keinen Schüler mehr oder weniger. Was hat Coesfeld dann davon??

  2. Unbeteiligter // 18. Februar 2013 um 20:42 //

    Hallo Zuhörer der Ratssitzung eben. Wie ist eure Meinung?

    Der Bürgermeister sprach wegen der Fünfzügigkeit von einem VERTRAG mit dem Bürgermeister der Stadt Coesfeld. Weiter sagte er, bei Nichteinhaltung eines Vertrages wird man (er) nicht mehr ernst genommen. Sollte uns das beunruhigen?

    Man brauche wieder einen Mediator der den Bürgermeister in Coesfeld überzeugt !?

    Besuchen oder fragen wir den Bürgermeister in Coesfeld doch selbst. Nur er könnte möglicherweise die Fünfzügigkeit verhindern.
    http://www.coesfeld.de/buergermeister.html

  3. Das wird wohl, mit der 5-Zügigkeit !
    Ist natürlich ein Scheiß Start für eine neue Schulform. Ich bin dafür das unser BM heute Abend seinen Rücktritt erklärt. Es geht ja jetzt um Schadensbegrenzung.

  4. Lieber Donald ,

    oh wie froh wäre ich wen Sie Recht hätten und die mal einmal was gemacht hätten und darüber nach gedacht hätten und dann auch noch mit Taktik ….Ostern und Weihnachten auf einem Tag !!!

    Leider bleib ich dabei, wer so viel Vertrauen der Kinder verspielt hat im Rathaus nix mehr zu suchen ,
    ich habe mit betroffenen Eltern gesproch und kann mir als Vater sehr gut vorstellen welche Ängeste und Panik und sowie so verständnisslosigkeit das in den Kinder ausgelöst hat .
    Selbt wen sich jetzt alle zum Guten ändern sollte .

    Wer so mit Kinder umgeht hat für mich seine Daseinsberechtigung endgültig verspielt !

    Ich drücke allen die Daumen das das heute Abend Klar wird und dierichtigen Schritte eingeleitet werden !

  5. Andrea Doria // 17. Februar 2013 um 23:20 //

    Dann weist die Bezirksregierung einen Platz zu. Dazu ist sie laut Schulgesetz verpflichtet, und dieser Platz muss auch zumutbar sein.

  6. Stadtlohn Realschule sind die Anmeldungen auch schon gelaufen und dort wissen die Eltern schon ob ihre Kinder dort hin gehen. In anderen Städten wird es auch schon gelaufen sein . Da frage ich mich, sind dort noch Plätze für Gescheraner ? Wenn nicht, was dann ?

  7. @ motzki
    Das wurde denke ich aus taktischen Gründen nicht gemacht. Sonst hätte die Bezirksregierung den Antrag auf eine 5-zügige Schule sofort abgelehnt und Coesfeld/ stadtlohn wären auch am toben.

  8. Grinsender // 15. Februar 2013 um 17:19 //

    Frage an einen Rathausmitarbeiter: Duzen sich der Bürgermeister und die Kämmerin? Antwort: Wenn sie mit dem Locher nach ihm schmeißt schon. Tatata tata, Karneval ist noch nicht vorbei.

  9. Dr. Vortmann // 15. Februar 2013 um 16:33 //

    in einem Gastkommentar heute in der GZ:

    vortmann1XXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXX
    vortmann2

  10. Nicht Betroffener // 15. Februar 2013 um 15:35 //

    Ich kann die Argumentation von Beobachter nur unterstützen. So lange die Gescheraner mit Frau Kucharz leben müssen, wird sich das Verhältnis zwischen Verwaltung und Bürger nicht verändern. Ich persönlich bin davon überzeugt, dass diese Frau Gescher mittlerweile sehr viel mehr schadet, als das sie uns gut tut. Leider tanzen alle, auch unser BM nach ihrer Pfeife.

  11. Hallo ,

    es ist nicht mehr auszuhalten was uns da von der Spitze geboten wird !

    Die Zahlen waren doch seit der 1 Elternbefragung bekannt, auch hätte man auf der Info-Veranstaltung
    erkennen können das die Nachfrage sehr groß ist . Warum hat man da nicht eine unverbindliche Abfrage gestartet das Ergebniss wäre klar gewesen, jeder der nur minimalen Sachverstand hat, hätte dies erkennen müssen und somit , sofern er den will, einen Plan B in der Tasche gehabt !
    Also muss man leider unterstellen das die entwerder nicht in der Lage sind Ihren Job zu machen oder ganz was anderes im Schilde führen !? Beides hätte aus meiner Sicht der Dinge nur eine Logische Konsequenz ….es wird Zeit Tschüss zu sagen !

    Zum Foto Oben fällt mir nur ein Zitat zum Pabst ein , Ich habe die Müdigkeit in seinen Augen gesehn !

    Gescher natürlich Anders

  12. Manfred Davidis // 15. Februar 2013 um 12:48 //

    Gruss aus Loxstedt (bei Bremerhaven),

    “ wehret den Anfängen“ mit diesem Spruch bekunde ich hiermit als ehemaliger Gescheraner (auch Schüler) meine Solodarität mit den engagierten Eltern.

    Wir sind nicht Papst, sondern Eltern (Wähler)

    Weiter so
    M.Davidis

  13. Unbeteiligter // 15. Februar 2013 um 12:35 //

    Manchmal denke ich, der Bürgermeister möchte mit dem Schulthema von dem politischen Meteoriten ablenken, der auf das Rathaus zusteuert.

  14. Warum denn nicht sofort so! Nein man muß sich noch mehr unbeliebt machen als man eh schon ist!

  15. Bürgermeister Effkemann // 14. Februar 2013 um 21:22 //

    ..heute in einem Treffen mit den betroffenen Eltern im Rathaus: Die Verwaltung sei in ständigem Gespräch mit der Bezirksregierung in Gescher. Zudem sei man in Abstimmung mit den Nachbarkommunen, deren Zustimmung zu einer einmaligen Fünfzügigkeit sei nicht unwichtig.

    Der Bürgermeister ließ durchaus eine Wende in der eher ablehnenden Haltung der Verwaltung erkennen. Vorbehaltlich des Auftrages der Politk in der am Montag stattfindenden Sondersitzung des Rates, werde er auf zügige Erledigung der Gescheraner Belange beim Regierungspräsidenten in Münster drängen. Dieser Eilbedürftigkeit sei sich auch die Bezirksregierung bewußt.

    Er bedankte sich bei den Eltern, die durch ihr sofortiges Aufbegehren durchaus einen Beitrag zur sofortigen Inangriffnahme ohne Zeitverlust geleistet hätten.

    Der politische Auftrag zur Bildung von 5 Eingangsklassen wird am Montag sicher erteilt. Man darf mit einem einstimmigen, parteiübergreifenden Ergebnis rechnen.

    Erleichterung bei den Teilnehmern im großen Sitzungssaal.

  16. Volker Puttmann // 14. Februar 2013 um 20:45 //

    Hallo zusammen,

    Natürlich musste man die betreffenden Familien sofort anschreiben. Eine Verzögerungstaktik wäre doch wohl viel schlimmer gewesen.

    Ich drücke allen Betroffenen beide Daumen, dass die Sache für sie ein gutes Ende nimmt.

    Viele Grüße,
    Volker

  17. bügerin // 14. Februar 2013 um 20:36 //

    @Donald
    Viele Bürgerinnen und Bürger haben diesen Eindruck!!!

    Jetzt wollen wir mal davon ausgehen, dass die Gesamtschule fünfzügig starten wird! Man ist nun wirklich aktiv geworden.

    Traurig ist, dass die Familien, deren Kinder keinen „Platz“ bekommen haben, s o f o r t angeschrieben worden sind. Wie kann man nur so vorgehen??? Spätestens zu diesem Zeitpunkt hätte man seitens der Stadt überlegen müssen, wie man es ermöglichlichen kann, alle Kinder aufzunehmen!

    Sowas darf einfach nicht passieren!!

  18. Herr Effkemann ist doch die Marionette von Frau Kucharz, oder welchen Eindruck habt ihr ???

  19. verärgerter Bürger // 14. Februar 2013 um 19:17 //

    @Beobachter

    In diesem Fall hat sich besagte Dame offensichtlich im Hintergrund gehalten oder erst gar nicht eingemischt.

    Es soll Leute geben, die brauchen KEINEN Dritten, die schießen sich SELBST ab.

    Aber mal ehrlich, es müsste doch möglich sein, UNSERE Ratvertreter solange in den Allerw…. zu treten bis die merken, das „IMMER NOCH “ der Soverän, DER RAT einer jeden Verwaltung ist.

    Konkrtet das fehlt offensichtlich ODER, es ist und kann dann nur „völlige Unkenntniss“ sein, die zu einer Starre des/der Einzelnen Ratsvertreters/in führt.

    Wollen wir das ????

    Wann ist die nächste Wahl????

  20. Beobachter // 14. Februar 2013 um 18:52 //

    Ich stimme ihnen da zu, aber was nützt es uns, den Bürgermeister zu tauschen, wenn die Person mit den Zügeln in der Hand noch auf ihrem Stuhl sitzt! Das war schon unter dem Vorgänger von Herrn Effkemann so und wir auch mit dem Nachfolger so laufen! Eine Person, die so in der Öffentlichkeit auftritt, wie es Frau Kucharz macht, ist kein guter Repräsentant für eine Stadt! Ich habe den Eindruck sie macht ihr eigenes Ding und alle haben zu folgen! Wenn sie nicht wollen, werden sie mit Zahlen bombardiert, dass sie den Überblick verlieren! Und sie hat was sie will! Täusche ich mich??????

  21. verärgerter Bürger // 14. Februar 2013 um 17:05 //

    Tja, nun ist es soweit, Selbst die CDU mit ihrem Bürgermeister meint, DOCH den Wünschen der Eltern nachkommen zu müssen.
    Ach nein, man möchte den …“unerträglichen Schwebezustand beenden“!
    Wer bitte hat den denn verursacht???? Seit wann hat die CDU in Gescher keinen Einfluss mehr auf den Bürgermeister???? Den die übrigens SELBST ausgesucht und gewählt hat. Peinlich, einfach nur peinlich, wenn ein Bürgermeister sich „im Vorfeld“ so über Wünsche der Eltern hinweg setzt.

    Übrigens wird auch heute noch in-und an jeder Schule wie folgt gelehrt:
    „Erst nachdenken, dann Mundwerk in Bewegung setzen“.
    Das sollte man sich in bestimmten Situationen auch in der Verwaltung zu Herzen nehmen.

    Sooo liebe Mitbürger, wie lange wollen wir uns so ein Theater noch bieten lassen? Hat nicht JEDER von uns was besseres zu tun, als ständig und fortdauernd darauf achten zu müssen, ob denn die Verwaltung „im Sinne der Bevölkerung“ arbeitet oder, aus welchen Gründen auch immer, was völlig anderes macht?
    Wenn es eine VERWALTUNG schon nicht notwendig hat, sich an ZUSAGEN halten zu MÜSSEN oder zu wollen, wer soll sich dann überhaupt noch an irgend etwas halten müssen?
    Auf wen und auf was sollen wir uns überhaupt noch verlassen können?

    Herr Kunst, kann man das ach so nette und freundliche Foto vom Bürgermeister nicht austauchen?
    Es ist für mich Realitätsfremd!!!

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