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„Fühle die Nacht“.. mit erotischem Kick!

Die Tage des alt ehrwürdigen Hotels Ruthmann zwischen Gescher und Hochmoor als Ruine sind bald gezählt. Ein „Club für Paare“, die den besonderen „erotischen Kick schätzen“, wird an dieser Stelle bald seine Türen öffnen.

GESCHER (fjk). Über das Projekt spricht der Investor mit GescherBlog: Die Gäste erwartet er aus einem Umkreis von 300 km und mehr. Die wenigsten erfahrungsgemäß aus der nächsten Umgebung. Holländer und „Eroticfans“ aus dem Ruhrgebiet dürften die Mehrzahl der Besucher ausmachen.

Club für Paare bald im ehemaligen Hotel Ruthmann. Erotik mit Niveau.

Club für Paare bald im ehemaligen Hotel Ruthmann. Erotik mit Niveau.

Einer der Hauptnutznießer eines Clubs für Paare, wie dem an dieser Stelle geplanten, sei die Hotelwirtschaft: „Wenn Sie 350 km angereist sind, vielleicht sogar etwas Alkohol getrunken haben, fahren Sie am gleichen Abend nicht wieder zurück.“

„Es gibt 280 Swingerclubs in Deutschland,“ berichtet der Inhaber, „darin sind alle Formen enthalten, Wohnhäuser, Wohnungen usw. Exclusive Clubs für Paare gibt es aber nur etwa zehn… in ganz Deutschland.“ In diese Spitzenliga werde man den Paareclub in Gescher ansiedeln: Erotik auf gehobenen Niveau. Die Nachfrage nach solchen Clubs boome, selbst im prüden Amerika.

Der Name des neuen Clubs steht noch nicht fest. Wohl aber der Slogan: „Fühle die Nacht!“ Zutritt haben nur Paare oder Paare in Begleitung einer Dame. Die Kundschaft werden Interessierte aus gut situiertem Mittelstand sein, die das besondere erotische Erlebnis suchen.. „Mit Rotlichtmilieu und Bordellbetrieb hat das nichts zu tun,“ so der Investor zu GescherBlog.

Lt. Aussage des Investors, der viele Jahre Geschäftsführer einer großen Verbrauchermarktkette war, sollen die nunmehr fertigen Baupläne am Mittwoch im Bau- und Planungsausschuss vorgestellt werden. Danach hofft er auf eine schnelle Baugenehmigung. Der anvisierte Eröffnungstermin ist Spätsommer/Frühherbst. Betrieben wird der Club praktisch als Familienbetrieb. Vornehmlich werde sein Sohn vor Ort den Betrieb organisieren, heißt es im Pressegespräch.

Zunächst wird der Club am Wochenende geöffnet haben. In den folgenden Sommermonaten beabsichtigt man, bei Bedarf den Club auch sonntags zu betreiben. Am Mittwoch wird es besondere Events geben.

Voll des Lobes äußert sich der Investor über die Zusammenarbeit mit der Verwaltung, speziell mit Bürgermeister Effkemann. „Der ist sehr „pragmatisch und einfühlsam“ an die Sache rangegangen und hat den Kontakt zum ehemaligen Besitzer hergestellt,“ sagt der zukünftige Betreiber. Auch die Zusammenarbeit mit dem Kreis sei hervorragend. Bei vier Nachbarn habe man sich bereits vorgestellt Die Gespräche seien angenehm gewesen.

Der BLUMENFREUND am Campus.. BUY LOCAL

2 Kommentare zu „Fühle die Nacht“.. mit erotischem Kick!

  1. verärgerter Bürger // 6. Mai 2013 um 17:35 //

    …nah ja, Gescher möchte und soll sicher „Attraktiv“ werden- und wirken. Ein Lifstyl-Club ist „noch“ kein Puff- oder Bordel, NUR, was kommt eigentlich, wenn, ja wenn der Club nicht läuft????
    Dann die Immobilie zum Bordel „umbenennen“ ist recht einfach, die Räumlichkeiten sind ja schon dazu hergerichtet.
    Ich bin-und werde kein Moralapostel sein wollen dennoch gebe ich zu bedenken, das gerade in dem Millieu mit ganz anderen Bandagen umgegangen wird.
    Also, sooooo einfach würde ich es mir mit der Nutzungsänderung nun nicht machen wollen.
    NOCH kann der Rat entscheiden, ob man das so will oder nicht.
    Mag keiner auf die Idee kommen und von Gewerbesteuer faseln, die benannten Damen- und Herren, die angestellt werden sollen, sind noch nicht angestellt!!!!

    Eigenartig an der Angelegnheit ist für mich, das Investoren „schon mal anfangen zu sanieren“!!!! obwohl noch KEIN ANTRAG auf Nutzungsänderung gestellt wurde.
    Gibt es hier evtl. Zusagen von predistinierter Stelle?

  2. Uwe Wißmann (Fachbereichsleiter) // 25. April 2013 um 11:28 //

    in der Sitzung des Bau- und Planungsausschuss am 24. April 2013.

    „Für den Bereich des ehemaligen Hotelbetriebs liegt ein Antrag auf Nutzungsänderung zu einem Lifestyle Swingerclub vor.“ In der Betriebsbeschreibung seien 6 männliche und 6 weibliche Mitarbeiter über 18 Jahre angegeben.

    Ferner werde seitens des Investors darauf hingewiesen, dass Hotelbetrieb ausgeschlossen sei, so Wißmann. Das Gebäude werde vollständig renoviert, nur die Innenräume umgestaltet.

    Die Verwaltung werde im Rahmen der „sogen. laufenden Geschäfte“ ihre Zustimmung zu dem Projekt erteilen.

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