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„Maria-Sibylla-Merian-Gesamtschule“

GESCHER (fjk) … so soll die neue Schule am Borkener Damm zukünftig heißen… wenn es nach einem Vorschlag des Gründungskollegiums (Lehrer) der  Schule geht. In der kommenden Ratssitzung am Mittwoch soll es lt. Tagesordnung eine erste Beratung dazu geben.

 Am 10.05.2013 hat das Gründungskollegium beim Schulträger zwei Namensvorschläge eingereicht. Von diesen zweien wird seitens des Kollegiums eindeutig „Maria-Sibylla-Merian-Gesamtschule“ favorisiert, heißt es in der Sitzungsvorlage. Der zweite Vorschlag ist „Hanna-Ahrendt-Gesamtschule“. Das Kollegium wünscht eine Beratung im zuständigen Fachausschuss, um dort pädagogische Bezüge zum Schulprofil darstellen zu können.

sibyllaMaria Sibylla Merian (* 2. April 1647 in Frankfurt am Main; † 13. Januar 1717 in Amsterdam) war eine Naturforscherin und Künstlerin. Sie gehörte zu den ersten Forschern, die Insekten systematisch beobachteten und etwas über deren tatsächliche Lebensumstände herausfanden. Sie konnte zeigen, dass jede Schmetterlingsart als Raupe von einigen wenigen Futterpflanzen abhängig ist und ihre Eier nur an diesen Pflanzen ablegt.

Unabhängig von den wissenschaftlichen Resultaten waren es vor allem ihre Reisen, die für Aufsehen sorgten. Eine Frau um 1700, ohne männlichen Schutz, allein von ihrer Tochter begleitet, wochenlang auf einem Handelsschiff unterwegs, um zwei Jahre lang tagsüber in Begleitung einiger Indianer bei feucht-heißem Klima in äquatornahen Urwäldern ihrer wissenschaftlichen Arbeit nachzugehen – allein schon diese Leistung verschaffte ihr in Europa nachhaltig Ruhm und Respekt. (*Quelle Wikipedia).

Das Bild Maria Sibylla Merian`s zierte einst den 500-DM-Schein. In Bochum gibt es bereits eine „Maria-Sibylla-Merian-Gesamtschule“. Außerdem haben sich in Deutschland einige Realschulen und Gymnasien nach ihr benannt.

Hannah Arendt, zweiter Vorschlag des Gründerkollegiums,  (* 14. Oktober 1906 in Linden, heute Stadtteil von Hannover; † 4. Dezember 1975 in New York; eigentlich Johanna Arendt) war eine jüdische deutsch-amerikanische politische Theoretikerin und Publizistin.

Was haltet Ihr von den Namensvorschlägen?

*Update 21. Mai 2013

21 Kommentare zu „Maria-Sibylla-Merian-Gesamtschule“

  1. Bürgi // 14. Juni 2013 um 21:20 //

    Hallo! Wer für einen Bürger aus Gescher ist, der sollte August Wessing nicht vergessen!
    Ansonsten am liebste GGG!

    Gruß bürgi

  2. „AnonymSilence“, da ist sie wieder, diese dreiste Behauptung brauner Deppen, für die schweigende Mehrheit zu sprechen. Hier kann man sich nur Gernot Hassknecht aus der Heute-Show anschliessen (Filmminute 3:08 ff.), der diese Deppen klar zu verstehen gibt, dass sie für überhaupt niemanden, ausser für sich selbst sprechen (und ihre Unkenntnis outen):

    http://tinyurl.com/Gernot-ueber-AnonymSilence

    Rüstige Nazi-Rentner, die es Flüchtlingen wie Willy Brandt oder Hannah Arendt vorwerfen, vor den, sie direkt bedrohenden Nazi-Raubmördern geflüchtet zu sein. Wer erinnert sich nicht an die Alt- und Neo-Nazis bis in die 70er, die Brandt vorwarfen, ein uneheliches Kind und vor den Mördern geflüchtet und deswegen Vaterlandsverräter zu sein? Den gleichen Stuß kann man bei AnonymSilence unten lesen.

    Dummköpfe, die ein unwahres Propaganda-Gerücht nach dem anderen verbreiten, Arendt sei keine Deutsche gewesen (richtig ist: Arendt war in der Stadt Kants (Königsberg) aufgewachsen, und war nicht nur altgriechisch-sprechende deutsche Studentin, sondern enge Freundin des größten deutschen Philosophen Heideggers), gegen Arendt fände sich etwas bei Wiki-Leaks (Unwahrheit: nichts steht bei Wiki-Leaks, AnonymSilence hat dies wahrheitswidrig behauptet, weil sie glaubte, es sei schwer überprüfbar (und dabei die Volltextdatenbanken vergessen), Arendt hat hingegen über die Abgrenzung zwischen Privatem und Öffentlichem gearbeitet, bis heute besonders für die Generation iPhone aktuell und zentral: siehe heute in den Zeitungen: Google, Apple, Microsoft zum Prism-Skandal: Abgrenzung von Polizei und Geheimdienst.

    Arendt hat nichts bedeutendes für Deutschland geleistet? Man lese nur ihre „Totale Herrschaft“ mit der weitläufigen Ausmessung des deutsch-nationalistischen Karl-Lueger-Hitler-Biotops, welches später von Brigitte Hamann bis in die Ecken und Gossen ausgeleuchtet wurde. AnonymSilence behauptet unbelesen, alles was wir über Hannah Arendt wüßten, stamme von ihr selbst. Richtig ist dagen: nicht sie selbst, sondern der Hochschul-Lehrer (und Freund Heideggers) Karl Jaspers urteilte berufen über Arendts bahnbrechendes Buch „Elemente und Ursprünge totaler Herrschaft“ das zutreffende Verdikt „Geschichtsschreibung im großen Sti“.

    AnonymSilence ist eine üble Nachrederin, die eine (leicht widerlegbare) Unwahrheit nach der anderen auftischt um den Namen Arendt zu diskreditieren. So gehts nicht.

    AnonymSilence Behauptung, Wiesch sei ein spät berufener Katholik, ist ebenfalls falsch. Wiesch war nicht spät beruferner sondern von Taufe an glühender Katholik, verständlicherweise: im 18ten Jahrhundert war die römisch katholische Kirche einzige Möglichkeit für aufgeweckte Knaben aus mittellosen Familien über den Horizont zu sehen. Mädchen blieben ausgeschlossen. Wiesch war vielmehr spätberufener *Priester*, der bis in seine Vierziger in einer Kate ohne Kamin (der Rauch musste zur Tür hinaus) in Tungerloh-Pröbsting nicht weit vom Schulhaus an der Straße nach Coesfeld lebte, unter einem Dach zusammen mit seinen beiden Geschwistern. Vom Bett aus konnte man die Hörner der Tiere anfassen. Bernard Wiesch wollte – verständlich – aus diesem Loch raus und konnte (ohne Studium aber mit Bernard Overbergs Segen) Landschullehrer bleiben und die Priesterweihen erlangen und wohnte ab da besser im Hause eines Colonel, vermutlich desjenigen, dessen Kate er und seine Geschwister vorher bewohnt hatten.

    Der Zeitgenosse Wieschs, der Gymnasialdirektor und Historiker Sökeland hat sicher auch Verdienste, viele seiner Darstellungen sind jedoch heute überholt und werden z.b. in der Wikipedia nicht mehr als Quelle/Beleg akzeptiert. Der Geschichtsschreiber der Stadt und des Kreises Coesfeld hat sich – dem damaligen Wissensstand entsprechend, heute jedoch widerlegbar – einfach fachlich geirrt, obwohl seine Beiträge dennoch bis heute interessant zu lesen sind (bei Google sogar im Volltext).

    Schade, dass hier keine substantiellen Beiträge, sondern nur empörende Unwahrheiten und braune Vorurteile gegen Arendt und Merian verbreitet werden.

  3. AnonymSilence // 9. Juni 2013 um 22:25 //

    Gut, die Diskussion über Maria-Sibylla-Merian können wir uns scheinbar an dieser Stelle schenken … sie gilt wohl als gesetzt … die Alternative Hannah Arendt sorgt für mehr Diskussion … auch wenn sie nicht wirklich zur Debatte steht … geleistet hat sie nicht wirklich etwas bedeutendes für Deutschland … wobei sie ja niemals deutsche sein wollte … etwas zumindest das sich aktuell auch bei anderen Gruppen widerspiegelt !?

    1933 festgenommen durch die Gestapo … wie viele andere auch … danach emigriert … also abgehauen … 1940 erneut aber diesmal durch die „guten“ (Franzosen) interniert … geflohen … Reichskristallnacht … Deportation usw. blieben ihr erspart … vielen anderen leider nicht … andere haben weit mehr Widerstand geleistet !?

    Hätten sie an dieser Stelle Alternativ die Nazis von Gescher aufgezeigt … oder die Bauern die sich verdient gemacht haben … z.B. dadurch das sie die Familien benannt hätten die an der Reichskristallnacht teilgenommen haben … als auch der Verantwortlichen zur Deportation nach Riga … der Familien die in Gescher etwas zu sagen hatten … als auch die Familien die Juden versteckt haben … dann hätten sie Respekt erhalten von mir … !?

    Es gibt durchaus Gemeinden im Umland die ihre Vergangenheit aufzuarbeiten versucht haben … lediglich Coesfeld und Gescher gehören nicht wirklich dazu … wenn man heute Herrn Georg Tölle oder Dr, Alfred Meyer vorschlagen würde … !?

    Alles was wir über Hannah Ahrendt wissen … stammt übrigens auch von ihr selbst … daher bin ich recht vorsichtig was dort noch kommen mag !? Sollten sich bestimmte Theorien bewahrheiten … sollte man diese Option im Münsterland doch noch mal überdenken !? Da ist der spät berufene Katholik durchaus vor zu ziehen … vor allem weil viele „alteingesessene“ durchaus dazu tendieren das mal irgendwann Schluss sein muss … mit der Schuldfrage und der Behebung von Schuld !?

    Für mich ist es übrigens müßig aus Büchern zu zitieren … ich habe diese Bücher nicht nur gelesen … sondern auch ausgewertet/zusammengeführt … es mag Sinn ergeben für fremde der Materie diese zu verlinken … aber ich habe einige der Bücher (Sökeland/Wiesch/etc.) sogar übersetzt … wenn wir nun beide aus Büchern zitieren macht das nicht wirklich Sinn … die Truppenbewegungen im Moor aufzuzählen macht nur für Interessierte Sinn … ebenso warum der Nationalsozialismus in Hochmoor und Gescher so wunderbar funktionierte … und warum man ihn nie aufgearbeitet hat !?

    Nachdenkliche Grüße

  4. Volker Puttmann // 8. Juni 2013 um 18:11 //

    Chapeau!

  5. Danny // 7. Juni 2013 um 19:44 //

    Hier nochmal die vollständige Version:

    Spuren von Ironie und Lüge. Im Sinne Augustinus. Die Behauptung, Hannah Arendt sei belastet, ist eine unbelegte und abgefeimte politische Lüge; nirgendwo bei Wikileaks oder Mannings wurde die Augustinus-Spezialistin Arendt belastet. Höchstens bei den Neo-Eichmännern, die sich bis heute über Arendts Verdikt über Eichmann ärgern, bei dessen Prozess Arendt in Jerusalem als Journalistin für den heimatlichen New Yorker geschrieben hatte. Arendt hatte das Monster Hanswurst genannt, worüber es zu einem Intellektuellen-Streit an der Ostküste kam.

    Zu Johann Bernard Wiesch: ein manichäistischer spätberufener Priester, der stolz darauf war, lebenslang keinen Kaffee getrunken zu haben und der sein Leben lang gegen Karneval predigte und statt “Guten Tag” “Gelobt sei Jesus Christus” sagte. Kein Fleisch, kein Sex, kein Alkohol, kein Kaffe. Auf jeder zweiten Seite seiner Biographie von 1864, wird gerühmt, wie abgetödtet er auf Erden wandelte. Von seinen Schülern verehrt, weil diese nichts besseres kannten. Seine weitesten Reisen gingen bis Münster und zum Gut Hardenberg zur Marienverehrung. Wiesch Biografie findet sich auf Seite

    http://www.fileconvoy.com/dfl.php?id=gd83fe103bdbfee939993037488bb565f348e896f2

    Zum indiskutablen Vorschlag „Hindenburg“ sei die Biografie seiner „Rechten Hand“ (im mehrfacher Hinsicht) Erich Ludendorffs von Manfred Nebelin empfohlen: „Ludendorff. Diktator im Ersten Weltkrieg“, bei Siedler, München 2011, ISBN 978-3-88680-965-3, da kann man lesen, von welchen Menschen-Verheizern und späteren Hitlerverehrern Deutschland schon im Ersten Weltkrieg regiert wurde.

    Baurat Wolters stand zu Albert Speer wie Ludendorff zu Hindenburg, allerdings ohne dessen Horizont. Der blieb aber bei beiden bis zum Tode esoterisch braun. Selbst sein Coesfelder Sohn distanzierte sich von seinem Vater, wegen dessen andauernder Hitlerverehrerei, über die es nach der Freilassung von Albert Speer aus dem Spandauer Kriegsverbrechergefängnis zum Bruch selbst zwischen Wolters und seinem früheren Freund und Chef, Ex-Rüstungsminister Speer kam. In Wolters Coesfelder Büro waren Speers Kassiber aus dem Gefängnis gesammelt und Wolters organisierte Geldsammeleien für den besten Freund Hitlers.

    Wolters, Hindenburg und andere rechte „Größen“ auf eine Ebene mit Hannah Arendt zu stellen, hieße eine Verwechslung von Täter mit Opfern abgefeimt zu propagieren. Arendt konnte mit Mühe den Gestapo-Häschern in Berlin und Marseille entkommen und wurde weltberühmte Politikwissenschaftlerin in New York, die in ihrem Buch über Totale Herrschaft linkem und rechtem Staatsterrorismus die Propaganda-Beine wegschlug. Nicht nur in der Theorie. Antitotalitarismus ist bis heute Grundpfeiler westlicher Demokratien. Berühmt auch Arendts Biographie über die Varnhagen und deren Berliner Salon.

    Dechant Lodde wäre als Name sicher vertretbar, allerdings ist die Aktenlage unterscheidlich dünn und unklar, trotz aller protokollierten Abscheulichkeiten, die er schon vor seiner Fahrt von Münster nach Dachau erlebte und die mit seiner Ermordung dort endeten, nach Faustschlägen ins Gesicht gleich am ersten Tag, die den Riesen kurz nach seiner Ankunft dort niederstreckten. Seine mit Lügen garnierte Asche wurde von Dachau nach Coesfeld zurückgeschickt und liegt heute in der Mitte des Lamberti-Friedhof in Coesfeld.

    Rückwärtsgewandter Fundamentalismus, ob braun oder blutrot oder bigott sollte nicht Namenspatron einer Schule im 21ten Jahrhundert sein. Maria Merian oder Hannah Arendt sind im diesen Sinne prima und zukunftsträchtige Namensgeber, deren optimistischen Lebensleistungen weit über ihre Zeit rausreichen.

  6. AnonymSilence // 6. Juni 2013 um 21:58 //

    Finde ich sehr interessant; Sollte ich tatsächlich ein Dinohirn, Schreibtischtäter oder Nazi sein, würde ich es hoffentlich als erster erfahren … wenn überhaupt könnte ich wohl ein Neonazi sein … wegen des Alters mein ich mal so !?

    Über „Stop Coop“ und Gesamtschulen lass ich gerne mit mir reden … schließlich bin ich ein Kind dieser Zeit …

    Wenn ich das richtig versteh ist ein „Lokalfürst“ also ein einfacher Bauer, der nebenbei Kinder aus dem Umland unterrichtet und später Priester wird … der Kinder in Tungerloh in Fächern unterrichtete die es damals praktisch noch gar nicht gab !?

    Die „Belastung“ ist übrigens recht aktuell im Zusammenhang mit Wikileaks und Bradley Manning erst wieder aufgetaucht … (egal von wem) vor wenigen Tagen … aber sicherlich steht hier noch einiges an Aufarbeitung im Raum … ähnlich wie bei Hindenburg, Baurat Wolters etc. die noch immer Namensgeber für Strassen und Plätze sind … es gibt aber sicherlich noch ein paar Alternativen … von Monkewitz war seiner Zeit sicherlich voraus … hat aber auch nichts gutes für Gescher und Umgebung gebracht … im Gesamtbild aber steht er recht gut da !?

    Natürlich würde sich auch ein Coesfelder als Namenspatron anbieten … gibt ja noch den Dechant Lodde … gibt es da schon eine Schule ? Im Extremfall könnten wir die Schule nach einer Nazigröße aus Gescher oder Coesfeld benennen wollen … leider werden die Namen auch heute noch gekürzt veröffentlicht (zum Teil) … aber für Gescher finden wir zumindest einen Parteigenossen …

    Jetzt mal ernsthaft; Realistischer wäre es doch die Schule nach Peter Hartz zu benennen … also Gesamtschule Peter Hartz Nr.4 … !?

    Achtung; In Teilen meines Beitrages könnten Spuren von Ironie stecken …

  7. Danny // 5. Juni 2013 um 11:31 //

    Ha, die Politikwissenschaftlerin Hannah Arendt aus Königsberg/Hannover hat sich mit Gerüchte verbreitenden Dinohirnen wie AnonymSilence und Schreibtischtätern belastet. Das ist aber einzig für Nazis eine Belastung nicht für Arendt. Hannah Arendt würde auch passen. Warum eine Schule unbedingt einen Namen nach einem Lokalfürsten haben soll, ist schwer begründbar. Eine Naturforscherin aus Frankfurt/Amsterdam/Friesland wie Maria Merian ist lokal genug. Merian war Welt zugewandt, was für Schüler auch als Vorbild taugt. Gesamtschule im Namen ist suboptimal, wenn man sich den jahrzehntelange Streit um die Gesamtschule überlegt. Viele Personalchefs reagieren alergisch auf „Gesamtschule“ und diese Alergie benachteiligt Schüler von Gesamtschulen. „Merian Schule Gescher“ ist m.E. optimal.

    Hier das berühmte Interview von Günter Gaus mit Hannah Arendt von 1963:
    als Video:
    http://www.youtube.com/watch?v=dsoImQfVsO4

    als Text:
    http://www.rbb-online.de/zurperson/interview_archiv/arendt_hannah.html

    hier ein weiteres Bild von Maria Merian:
    http://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/7/7e/Stamps_of_Germany_(Berlin)_1987%2C_MiNr_788.jpg

  8. AnonymSilence // 3. Juni 2013 um 21:25 //

    Machen wir es vielleicht kurz … der kleine Zwerg mit Migrationshintergrund sucht absichtlich Streit mit anderen auf dem Schulhof … provoziert eine Schlägerei, daraufhin erscheint eine kleinere Horde um den Wicht zu rächen … und auf Nachfrage an die Schule kommt dann eine Antwort wie “ Wir haben alle rechtlichen Mittel erschöpft“ … gut wenn der eigene „kleine“ dann schon grob 1,80 cm misst … der nächste der die Schulform besucht ist leider wesentlich kleiner … die Vorgänge ziehen sich durch diverse Klassen … aber Gott sei Dank setzen sich die Hochmooraner Kinder schon noch ein wenig durch auf der Schule …

    Zurück zum Topic; Ich favorisiere immer noch die „Bernhard Wiesch Schule“ da unbelastet … und wenn man den realen Zeitrahmen (Overberg/Emmerich) zu Grunde legt waren alle Parteien sowohl einflussgebend als auch richtungsweisend … dafür brauchen wir niemanden aus der Steinzeit zu reaktivieren … es sollte einen lokalen Bezug geben … und nicht irgendeine trulla von einem Geldschein … selbst der Alternativvorschlag Hannah Ahrendt gilt seit neustem nicht als unbelastet …

  9. Volker Puttmann // 3. Juni 2013 um 21:05 //

    @Interessierter
    Fragestellung: Häh?

    Wie kommt man von der Thematik „Name der Schule“ auf das Thema Mobbing und die Vergangenheit der ehemals weiterführenden Schulen in Gescher?
    Herzlich,
    Volker

    P.S.: Vielleicht möchte ich meine Frage lieber doch nicht beantwortet haben. Wer weiß, wohin das führt…

  10. Interessierter // 3. Juni 2013 um 19:18 //

    Ich muss Anne zustimmen! Was bringt der schönste Name, wenn die Schule nachher nicht dass erfüllt was die Schüler und Lehrer brauchen – eine ruhige Umgebung um möglichst Stressfrei lernen und lehren zu können, ein faires miteinander OHNE Mobbing. Grade letzteres wurde, nach eigener Erfahrung, an beiden bisherigen Schulen nicht oder nur halbherzig von den Lehrkräften verfolgt. Leider

  11. Hallo. Also GGG ist doch Super. Mehr Bezug zu gescher hiebt es nicht. Und außerdem braucht man nicht immer wer weiß wie schöne Namen – Hauptsache die Umsetzung hält was sie verspricht. Schlicht ist doch am besten

  12. funfuchs01 // 25. Mai 2013 um 11:02 //

    Guten Morgen an alle GescherBlog Leser.

    Nur kurz in die Runde geworfen:

    Es wird über Namen für die Schule diskutiert, die zum einen mir gar nicht, zum anderen mir zu weltlich gehalten sind.

    Wie wäre es denn man mit einer Namensgebung aus den eigenen Gescherer Kreisen. Gibt es denn da überhaupt keine Persönlichkeit im Laufe der ganzen Zeit , dessen Name für unsere Gesamtschule passt?

    Wir haben/hatten doch so viele Bürger in Gescher, die was für Gescher und das Bekanntwerden Gescher´s getan haben. Da müsste doch mit Sicherheit ein Name dabei sein, der unserer Schule gut stehen würde.

  13. Interessierte Bürgerin // 24. Mai 2013 um 15:05 //

    Hallo!
    Bitte nicht Maria Sybilla, die will soch keiner und man kennt sie auch nicht, bitte neue Ideen…

    Danke

  14. Bürger // 23. Mai 2013 um 16:38 //

    Wieso nicht einfach die GGG = Glockenstadt Gescher Gesamtschule ?

  15. Danny // 22. Mai 2013 um 18:34 //

    Mit dem 500 Euro- oder dem 500 DM-Schein kann 100% der Bevölkerung was anfangen. Dort gibts auch eine hübschere Abbildung von Maria Merian. Für jene, die sich ihre Zeugnisse aufs Klo oder in den Spind hängen. Und ein weiblicher Alexander Humboldt paßt wohl besser, als irgend welche Doppel- oder Schafsköpfe. Und olle Nietzsche (mit seiner fröhlich-zynischen Wissenschaft) oder den klugen Einstein nach Athen -äh- Gescher zu tragen, hieße Russells koordinatenschwimmenden Theorieerklärungen Gescher über zu stülpen. Harvard ist anderswo. Und Zarathustras Türme des Schweigens sind in Gescher auch fehl am Platz, wenn man mal von den Pleitegeiern absieht. Merian-Gesamtschule klingt prima und die meisten werden an den mit Maria verwandten Kupferstecher denken, was auch nicht all zu schlimm ist, sondern gleichzeitig (räumlich und zeitlich) weitläufig und romantisch klingt. Leider gibts wohl kein Merian-Bild von Gescher, nur von Coesfeld. Die gute Maria-Sibylla hat die Umwandlung vieler Raupen in Schmetterlinge nachgezeichnet, was paßt besser als Analogie zu den Metamorphosen der Gescheraner SchülerInnen?

    Hier eine besser Abbildung der Merian:
    http://tinyurl.com/maria-sibylla-merian

    Maria Sibylla Merian war übrigens 1989 für den 100 DM-Schein vorgesehen und wurde erst auf den letzten Drücker durch Clara Schumann ersetzt.

  16. MJ2612 // 20. Mai 2013 um 22:31 //

    Wie wäre es denn zur Abwechslung mal mit dem Namen einer Person, mit der zumindest 75% der Bevölkerung was anfangen können? Ich rede jetzt nicht von einer Bushido-Gesamtschule, aber Albert Einstein, Galileo Galilei, Nikolaus Kopernikus oder Friedrich Nietzsche dürften den meisten Menschen zumindestens vom Namen her bekannt sein.
    Aber die Aussage „um pädagogische Bezüge zum Schulprofil darstellen zu können“ lässt einen Querdenker schmunzeln… „Maria Sibylla Merian war eine Naturforscherin. Sie gehörte zu den ersten Forschern, die Insekten systematisch beobachteten und etwas über deren tatsächliche Lebensumstände herausfanden.“ Haben die etwa vor in der Gesamtschule die „Insekten (krabbelnde Arbeiter)“ von Morgen zu züchten? Ein Schelm wer böses dabei denkt. 😉

  17. Herzdame // 18. Mai 2013 um 21:25 //

    ….also ich bin auch für die Herzdame…..

  18. Irene W. // 18. Mai 2013 um 20:35 //

    Wenn wir schon bei Personen sind, die keiner kennt, würde ich die Herz-Dame aus dem Skatspiel vorschlagen. Die ist weningstens noch hübsch…

  19. fjkunst // 17. Mai 2013 um 12:32 //

    … richtig recherchiert hatte er schon, nur falsch abgeschrieben, „Herr Lehrer“. Da war ich früher besser drin, im abschreiben…

    Danke für den Hinweis, wurde natürlich sofort geändert 😉

  20. Danny // 17. Mai 2013 um 12:23 //

    Na wenigstens will der Bürgermeister nicht die sibyllinische Herbert Anderswo Rechtschreibung (ganz krank).

    Und unser Hobby-Journalist Franjo sollte etwas genauer recherchieren. Die Abbildung von Maria Sibylla Merian nach einer Radierung von Johann Rudolph Schellenberg prangt nicht auf dem 500 Euro Schein, sondern auf dem 500 DM Schein, zusammen mit einer Wespe.

  21. Herbert B. // 17. Mai 2013 um 08:26 //

    In einem Dorf wo der Bürgermeister will das alles anders ist als anderswo kann die Schule nur Maria Sybilla Gesamtschule heißen.
    Welches kranke Hirn hat sich das nur ausgedacht, schonmal daran gedacht Eltern und Schüler zu befragen?

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