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Ratlosigkeit im Rathaus: Hueskerparkplatz bald wieder Schafswiese?

GESCHER (fjk). Der Bürgermeister steht in der sogen. „Stellplatzaffäre“ weiter unter Druck. Die Korruptionsvorwürfe wegen Vorteilsgewährung zugunsten seines Freundes beim Bau eines Bettenhauses verstummen nicht. Der Bürgermeister hatte wie berichtet für den notwendigen Stellplatznachweis öffentliche Parkplätze zur Verfügung gestellt, per Ratenkredit 20 Jahre zinslos. Ohne die politischen Gremien zu informieren. Das brachte ihm einen Rügeantrag in der Stadtvertretung ein… und jetzt weiteren Ärger.

Um dem Vorwurf der Untreue zu entgehen, deklarierte ein Fachanwalt  den Vorgang nachträglich als „Pacht“. Die Konstruktion hatte jedoch einen Schönheitsfehler: Grundlage einer solchen Pacht sind Baulasterklärungen auf die entsprechenden Flächen. Die hatte der Bürgermeister aber nicht. „-Vergessen-“, so seine Begründung. Seine Idee, die dem  Bettenhausinvestor  fehlenden Stellplätze auf  städtischen Parkplätzen zur Verfügung zu stellen, droht zu scheitern.

Denn der Bürgermeister betreibe massiv Wirtschaftspolitik einseitig zugunsten seines Freundes, sagt jetzt ein weiterer Gescheraner Hotelier. Durch den Neubau des Bettenhauses sei das von ihm verpachtete und zum Verkauf stehende Domhotel auf unabsehbare Zeit unverkäuflich geworden, mit hohem wirtschaftlichen Schaden für ihn.

Nun wolle der Bürgermeister die für den Betrieb des Bettenhauses notwendigen Stellplätze durch Baulast auf öffentlichen Parkplätzen sichern. Das ginge aber nicht weil die Stadt nicht immer  Eigentümer der Flächen sei. Weder der Parkplatz hinter der ehemaligen Post noch der an der Fabrikstraße (Huesker). Es könne von ihm nicht erwartet werden, dass er einem Mitbewerber auf seinem Grund und Boden Parkplätze zur Verfügung stelle.

Der Pachtvertrag zwischen dem Eigentümer und der Stadt wurde fristlos gekündigt. Der Pachtvertrag sieht vor, dass der ursprüngliche Zustand, eine Schafswiese, durch die Stadt wieder hergestellt werden muss.

Der Pachtvertrag des Hueskerparkplatzes zwischen dem Eigentümer und der Stadt wurde fristlos gekündigt. Der Pachtvertrag sieht vor, dass der ursprüngliche Zustand, eine Schafswiese, durch die Stadt wieder hergestellt werden muss.

Ein Gesprächstermin mit dem Bürgermeister in Gegenwart seines Anwaltes sei erfolglos gewesen. Ihm sei nichts anderes übrig geblieben, als jetzt die Reißleine zu ziehen. Die Stadt habe in mehrfacher Weise gegen die Bestimmungen des Pachtvertrages mit ihm verstoßen. Deshalb habe er den Vertrag zu vergangenen Mittwoch fristlos gekündigt und die Stadt aufgefordert, den ursprünglichen Zustand des Hueskerparkplatzes wieder herzustellen. (Anmerkung: Der ursprüngliche Zustand war eine Schafswiese)

Der öffentliche Parkplatz Katharinenstraße soll den Besuchern des Bettenhauses als Parkplatz von der Stadt zur Verfügung gestellt werden. Die Stadt ist aber nicht Eigentümer der Fläche.

Der öffentliche Parkplatz Katharinenstraße soll den Besuchern des Bettenhauses als Parkplatz von der Stadt zur Verfügung gestellt werden. Die Stadt ist aber nicht Eigentümer der Fläche.

Der Bürgermeister hat sich bisher zu den Vorgängen nicht geäußert noch wurden die politischen Gremien informiert.

Der gefrustete Hotelier: „Jetzt ist die Stadt am Zug. Die Kündigung des Vertrages mit der Stadt bedeutet zunächst einmal nur, dass alles auf „Restart“ gestellt ist. Das gut nachbarschaftliche Verhältnis mit Huesker wird auch in Zukunft Bestand haben. Ich schließe aber auch eine andere Verwendung nicht aus. In der Lage und Größe eignet sich die Fläche ideal für einen Verbrauchermarkt…“

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23 Kommentare zu Ratlosigkeit im Rathaus: Hueskerparkplatz bald wieder Schafswiese?

  1. Klarseher // 25. Juni 2013 um 10:53 //

    Nun, die CDU war ja nicht immer begeistert von der Berichterstattung in der GZ. Das spricht schon für die Zeitung.
    Als Redakteur hätte ich so geschrieben:
    Überschrift:

    Vertrauenskrise

    In der politischen Geschichte Geschers gab es sicherlich immer schon Tiefpunkte wegen politischer Unkorrektheiten und Interessenskonflikten. Zufälle gab es nie. Man denke an den Ziegellieferanten beim Rathausbau und die Veräußerung der Schule in Pröpsting an eine Schweinezuchtfirma – um nur diese zu nennen. Alles hatte ein Geschmäckle.

    Was wir derzeit erleben, hat eine andere Dimension. Wenn ein BM persönlich aktiv wird und eine Ungleichbehandlung bei einem Stellplatzablöseverfahren leistet, – die mit den Füßen für jedermann fühlbar ist – ein BM zu Rechtfertigung einen Anwalt braucht, dann muss von einer Vertrauenskrise gesprochen werden.

    In vergleichbaren Fällen hat es einen Rücktritt des Verantwortlichen gegeben. Selbst dies würde Gescheraner Bürgern nicht das Vertrauen zurückbringen. In namentlicher Abstimmung wurde das Verhalten des BM legitimiert. Was nun?

  2. Respekt Herr Köster, man muss sich die Machenschaften und Tricksereien nicht gefallen lassen. Ich selbst bin schon in den Genuss der Ignoranz des BM gekommen. Und kann nur sagen, gut dass die gequirlte Schei…… nach oben kommt.

  3. Einwanderer // 24. Juni 2013 um 09:26 //

    Enttäuschend ist der Kommentar von Herrn Schroer in der AZ. Als Reporter nimmt er doch sonst deutlicher Stellung, wenn es um die Missstände im Rathaus geht. Ich erwarte hier von einem Reporter weit mehr als nur die Bitte um Einigung. Ich erwarte knallharte Recherche und Aufdeckung der Tatsachen. Das ist echter Journalismus! Warum ist unser Stadtreporter ausgerechnet in dieser Sache so zurückhaltend…

  4. verärgerter Bürger // 23. Juni 2013 um 19:16 //

    …je mehr Zeit ins Land zieht, je mehr Fragen tauchen auf.

    Aus der Verwaltung erfahren unzählige Bürger auf nachfragen, das man dort „DAS GANZE“ jeweils in Betracht zu ziehen hat.
    Auf den Fall bezogen kann man deutlich sagen, dass man DAS GANZE sicher gesehen hat, leider lediglich zum eigenen Vorteil.

    Meine Befürchtung ist folgende:

    Angenommen, die Staatsanwaltschaft sollte zu dem Schluss gelangen, dass die Baugehnehmigung, unter Berücksichtigung der Umstände, „fälschlicher Weise“ erteilt wurde. Dann haben wir in Gescher wohl nicht nur eine Provinzposse -AZ-Gescher- sondern einen sehr sehr teuren Vorgang.

    Der Hotelbetreiber wird sich auf die Genehmigung, so nehme ich an, berufen. Wer zahlt eigentlich die daraus resultierenden Kosten? Käme ein Abriss evtl. auch in Frage??? Was passiert, wenn die Fahrzeuge der Hotelgäste ans andere Ende der Stadt kutschiert werden müssen? Wer hat die Mehrkosten zu zahlen? Wer hat eigentlich die Kosten der Rechtsberatung für den Bürgermeister, in diesem oder so einem Fall, zu zahlen? Die Kosten für das „erkaufte“???? Rechtsgutachten von Seidel musste die Stadt ja schon bezahlen.

    Wenn es denn so sein sollte das der Bürgermeister sein „derzeitiges“ Domizil veräußert, um in der Nähe von Grimmelt -Heckenpättken- in eine Eigentumswohnung zu ziehen, hat das ein weiteres Geschmäckle.

    Alle, wirklich alle Beteiligten, der „GESAMTE RAT“ und die Parteien, sollten nun wirklich in sich gehen und auf den Bürgermeister einwirken. Ein Restart, wie von Herrn Kösters genannt, wäre für alle gut. Kosten des Fotos im Rathaus würden lediglich etwas eher anfallen.

    Also, alle einmal an die Briúst geklopft und meha Kulpa gemacht.

  5. Donald // 23. Juni 2013 um 18:32 //

    Es wird immer enger für den BM und seinem Freund. Nicht das noch aufgedeckt wird, dass die Baugenehmigung nicht rechtens war und das Hotel dann noch abgerissen werden muss. Die Staatsanwaltschaft Münster hängt sich ja auch schon rein. Und legal war und ist diese Kungelei garantiert nicht. Mit Ehrlichkeit kommt man heute leider nicht mehr weit!

  6. MJ2612 // 23. Juni 2013 um 15:40 //

    @ Gescherbürger

    Das wären Lösungen, wenn hier alles mit rechten Dingen zugehen würde. Aber das geht es nun mal leider nicht.

    Hier geht es nicht um einen diversen Zankapfel sondern darum das hier Politik gegen den Bürger und zugunsten von persönlichen Freunden (Vetternwirtschaft) gemacht wird und das genau dieses aufhören muss.

    Warum macht man nicht den Parkplatz an der Marienkirche zweistöckig, wie in Ahaus? Eine Etage für die Öfentlichkeit und die 2. Etage für das Neue Bettenhaus. <<< eine berechtigte Frage. Aber wer soll diese Baukosten tragen? Die Stadt? Und somit darf der Bürger nicht nur mit seinen Steuergeldern sondern auch mit Verzicht auf Ausbauten der Spielplätze etc dafür her halten das Herr Grimmelt und Herr Effkemann befreundet sind. Von den Umsatzeinbußen und Wertminderungen anderen Geschäften (Hotels Bettenhäuser Ferienwohnungen etc) mal ganz zu schweigen.

    Den jetzigen Parkplatz gegenüber von Hüsker wird für die Öffentlichkeit versperrt und an die Mitarbeiter von Hüsker , Hotelgäste Tenbrock, sowie Schützenfestvereine vermietet und mit einer Schranke nur zugänglich gemacht. <<< auch dieses wäre gar nicht so weit gekommen wenn die Vetternwirtschaft in Gescher nicht solche Dimensionen angenommen hätte. Wir reden hier schließlich nicht davon das der BM den einen oder anderen Gast der Stadt im Hotel seines Karnevalsbruders untergebracht hat. Wir reden hier von zig tausend Euro und Übervorteilung eines einzelnen Freundes gegenüber dem Rest der Bürger. Und das diese das nicht gefallen lassen wollen sollte denke ich jeder verstehen. Und (so denke ich) dem Herrn Kösters geht es hier nicht um eine höhere Pacht wie die AZ-Propaganda hier versucht zu konstruieren, sondern um Gerechtigkeit und Fairness in der gescheraner Wirtschaft. Vielleicht könnte man ihm noch unterstellen das er sich nicht an der Übervorteilung des Herrn Grimmelt gegenüber seinem Nachbarn Tenbrock beteiligen will, aber das würde ihn eher ehren als das man es ihm vorwerfen könnte.

    Und es geht hier sicher keinem darum den Fortschritt unter dem Deckmantel der Vetternwirtschaft in Gescher aufzuhalten. Nicht im geringsten. Aber es kann nicht angehen das die Stadt immer und immer wieder Politik gegen den Bürger macht (z.B. Edelkamp / "Versuchen Sie mal Ihre Einkommens- oder Grundsteuer, evtl. sogar ein Bussgeld bei der Stadtkasse gestundet zu bekommen." (verärgerter Bürger 22. Juni 2013) und vieles vieles mehr)

    Versucht man in Gescher einen Anwohnerparkausweis zu bekommen, gibt es nur die Aussage das es diese nur für Gewerbetreibene und für ein Haus an der Hauptstrasse gibt. Wer eine Wohnung ohne eigenen Stellplatz (und davon gibt es in der gescheraner Innenstadt sehr viele) hat, hat halt Pech und muss entweder auf freie Parkplätze an den Hauptstrassen versuchen auszuweichen oder darf ab 8 Uhr alle 2 Stunden sein Auto umparken um nicht in den Genuss einen Knöllchens zu kommen. Ironischerweise wurde mir damals gesagt das die öffentlichen Parkplätze für Kunden der lokalen Geschäfte benötigt werden und deswegen die Parkdauer auch auf 2 Stunden begrenzt wurde. Aber dieses scheint dann ja für Hotelgäste des Domhotels nicht zu gelten. Jedes Geschäft muss seine Kunden in 2 Stunden abfertigen, nur Herr Grimmelt nicht. Fairness sieht anders aus…

    Just my 2 cents

  7. Gescherbürger // 23. Juni 2013 um 11:59 //

    Der Zankapfel in Gescher wächst und wächst. Die 1. Runde war Stadt gegen Kiche und jetzt in der 2. Runde geht es Stadt gegen Hotelbetreiber.

    Warum macht man nicht den Parkplatz an der Marienkirche zweistöckig, wie in Ahaus? Eine Etage für die Öfentlichkeit und die 2. Etage für das Neue Bettenhaus.

    Den jetzigen Parkplatz gegenüber von Hüsker wird für die Öffentlichkeit versperrt und an die Mitarbeiter von Hüsker , Hotelgäste Tenbrock, sowie Schützenfestvereine vermietet und mit einer Schranke nur zugänglich gemacht.

  8. MJ2612 // 23. Juni 2013 um 01:19 //

    Das Eis wird dünn und was macht unsere „unabhängige“ Berichtserstattung von der AZ? Sie versuchen ein Konstrukt zu basteln, indem man dem Herrn Kösters Geldgeilheit unterstellen will. „Ein Konkurrenzkampf zwischen 2 Hoteleliers“ tönt unsere Lokalzeitung. Kein Wort davon das „der kleine Bürger“ sich vielleicht nicht mehr auf der Nase rum tanzen lassen will, kein Wort davon das es an den Kungeleien (man hätte es auch „undurchsichtige Pläne“ nennen können oder „Pläne mit nicht geklärtem juristischem Hintergrund“) des BM liegen könnte.
    Aber so kennen wir die AZ… nur so lange informativ wie man nicht hinter die Kulissen schaut… und von unabhängige Berichtserstattung halten die gar nichts. Ich nenne so was Wirtschaftspropaganda!
    Auch wird hier immer wieder darauf rum geritten das Herr Grimmelt ja ein Investor sei und der Ausbau seines Hotels ein Fortschritt für Gescher… Bullshit… das einzige was hier geschaffen wird sind ein paar 400 Euro Jobs auf Mindestlohnbasis. OK Parkplatzchaos (oder glaubt wirklich jemand das ein Hotelgast sein Auto hinter der alten Post oder hinter einem anderen Hotel auf dem Hüskerparkplatz abstellt um dann durch die halbe Stadt latschen zu können) und die eine oder andere Geschäftsaufgabe anderer Hoteleliers könnten auch noch geschaffen werden. Und nur weil hier auf einmal ein größeres Hotel steht kommen auch nicht mehr Touristen nach Gescher die Kaufkraft mitbringen… Wer soll so einen Mist eigentlich glauben? Kommt auf die dunkle Seite der Macht, wir haben Kekse… Kommt nach Gescher wir haben Zimmer… Ja nee is klar…

    Just my 2 cents

  9. Klarseher // 22. Juni 2013 um 12:30 //

    @Herr Kunst

    Meine Lebenserfahrung der letzten drei Jahre sagt mir, in „Deutschland“ Missstände aufzudecken, anzuprangern und daraus rechtsstaatliche Konsequenzen ermöglichen zu lassen, ist eine Illusion.

    Ich habe ein Dukument bzw. „Beweise“, dass es die unglaublichsten steuerlich relevanten Handlungen zugunsten von Privatpersonen durch Behörden gibt. „Dies interessiert keine S.. „.

    Sollten Sie es schaffen, daß hier durch Behörden wieder der Pfad der Tugend gefunden wird, will ich meine negative Meinung über den Rechtsstaat gern überdenken. Glaube aber nicht daran.

  10. Franz-Josef Kunst // 22. Juni 2013 um 11:19 //

    @Klarseher

    Vorab… bitte melden Sie sich unter Ihrer „echten Emailadresse“ an. Die Regeln verlangen, dass zukünftig derartige Kommentare ausgeschlossen werden. Ich bitte um Beachtung.

    Nun zu Ihren Fragen: Weder der Rat noch der Herr Kunst haben dem Investor Grimmelt eine Baugenehmigung erteilt. Wir haben einer geringfügigen Änderung des Bebauungsplanes Heckenweg zugestimmt, mehr nicht. Die Genehmigung erteilte der Kreis Borken. Dreimal dürfen Sie raten wer das in Persona war? 😉 Den Bauantrag hat man uns, wegen der Stellplatzproblematik behaupte ich heute, überhaupt nicht gezeigt. Der würde erst in 2 Wochen eingereicht, hieß es damals. Die Ausschussmitglieder incl. Kunst wurden vom Duo Effkemann/Grimmelt „klassisch“ über den Tisch gezogen. Ich kann auch mit Selbstkritik dienen: Es hätte mir auffallen müssen, dass wir hier vera… t werden sollten.

    Ob die Baugenehmigung rechtmäßig zustande gekommen ist, darf bezweifelt werden. Schon der nüchterne Menschenverstand sagt: Bauvorhaben dürfen sich in Ihrer Dimension nur nach den lokalen Möglichkeiten.. hier Stellplatzmöglichkeiten richten. Der Investor hatte überhaupt keine Stellplätze für sein Bauvorhaben. Nach mir vorliegenden Information hat die Staatsanwaltschaft Münster bereits um Akteneinsicht beim Kreis Borken gebeten.

    Sie fragen, ob ich mit dem Ergebnis zufrieden bin? Nein, natürlich nicht. Wie sollte auch ein zufriedenstellendes Ergebnis aussehen? Toll finde ich aber, dass der Bürger Wilhelm Kösters sagt: „So geht`s nicht weiter,“ und klare Kante zeigt!“ Erinnern Sie sich an die Diskussion über meinen Rügeantrag in der Ratssitzung vor einigen Wochen? Sie waren ja selbst dabei. Als ich auf Auswirkungen der „Vetternwirtschaft“ des BM auf den Wettbewerb insbesondere auf die Situation des Domhotels zu sprechen kommen wollte…. wies der BM den Vorsitzenden Schültingkemper an, mir das Wort zu entziehen. Warum diese Panik? Heute konnten Sie`s in der Zeitung lesen!

  11. verärgerter Bürger // 22. Juni 2013 um 10:34 //

    Werter „Klarseher“,

    Ihre Frage sollten Sie an den Bürgermeister richten, nicht an den, der den MIsstand aufgedeckt hat. Es hat doch was, wenn sich ein Politiker „im Nachhinnein“ auch noch Fehler eingesteht oder? Ungeachtet dessen sollte man nicht vergessen, das die Entscheidung, und zwar ALLER RATSMITGLIEDER zustande gekommen ist, BEVOR der Umstand überhaupt bekannt wurde.

    Die folgenden Reaktionen einschließlich die des Parkplatzproblemes hat sich AUSSCHLIESSLICH der Bürgermeister und die Kämmerin an die Brust zu heften!!!

    Es kann und darf nicht sein, dass ein Verwaltungschef und seine Kämmerin „auf ausdrückliche Nachfrage“, falsche oder keine Auskunft erteilt.

    Versuchen Sie mal Ihre Einkommens- oder Grundsteuer, evtl. sogar ein Bussgeld bei der Stadtkasse gestundet zu bekommen.
    Wenn Sie einen gefunden haben, bei dem das auch „20 Jahre“ lang ging, sollte Sie sich schnell hier wieder melden.

    Es geht mit NICHTS, aber rein GAR NICHTS um die Investition von Grimmelt. Toll und super für Gescher!! A B E R bitte Gleiches mit Gleichem vergleichen. Die Reaktion darauf sehen wir doch nun. Ich denke, allerdings auch verständlich.
    Ich gehe sogar soweit und behaupte, wenn der Bürgermeister und der Investor OFFEN an den Rat heran getreten wäre und OFFEN um eine Stundung gebeten hätte, wäre das Ergebniss evtl nur geringfügig anders.
    Mag man mal offen legen, auf WELCHE FLÄCHE spekuliert wird, um daraus Parkplätze zu machen. Es wäre wesentlich Glaubwürdiger wie diese alberne Rumeierei.
    Schönes Wochenende

  12. Fragender Bürger // 22. Juni 2013 um 10:32 //

    Wieso wird nicht erst das Hirn eingeschaltet und dann gehandelt ???? Aber Hier ist es immer schon anders gewesen oder wie ist der Werbespruch zu GESCHER ? Achso, habe mit unserem BM ähnliche Erfahrungen gemacht, bei denen der BM durch Inkompetenz glänzte aber auch seine Mitarbeiter !

  13. Klarseher // 22. Juni 2013 um 09:52 //

    Der Sachstand der Geschichte wird auch in der Zeitung nicht klar.

    Der Rat der Stadt Gescher mit Herrn Kunst steht zu den Investitionen des Herrn G. Man hat dem Investor eine Baugenehmigung erteilt. Auch Kunst hat zugestimmt.

    Nun hat Kunst plötzlich Unstimmigkeiten entdeckt und sein eigenes Abstimmungsverhalten infrage gestellt. Dies geschieht mit großem Trommelwirbel…

    Ergebnis: Einschaltung eines Anwaltes durch den BM und dubiose Tricksereien bzgl. der Auflösungsvereibarungen.

    Folge: Reaktion des Mitbewerbers K. und Kündigung eines Erbpachtvertrages mit der Stadt zum Nachteil der Bürger.

    Sind Sie mit dem Ergebnis zufrieden, Herr Kunst?

  14. Allgemeine Zeitung Gescher // 22. Juni 2013 um 09:35 //

    kommentar-schroer

    Ausgabe vom 22. Juni 2013

  15. Meister // 21. Juni 2013 um 14:59 //

    Dann bauen wir die Marienkirche halt zum Parkhaus um…

  16. Unbeteiligter // 21. Juni 2013 um 14:08 //

    Warum eigentlich kein Combimarkt auf dem aktuellen Parkplatz? Die Fläche dürfte groß genug sein und ist auch für alle gut zu erreichen. Huesker baut ja gerade einen eigenen Parkplatz und ist somit auch nicht mehr auf die Fläche angewiesen.

  17. verärgerter Bürger // 21. Juni 2013 um 11:09 //

    …tja, mit der GLAUBWÜRDIGKEIT, dem VERTRAUEN und der WARHEIT ist es offensichtlich beim Bürgermeister und Konsorten nicht allzu weit her oder???

    Wer will- und wird das Märchen vom Pachtvertrag denn noch, so er es denn überhaupt geglaubt hat, glauben? Warum wurde nicht der Paklplatz „Kleine“ als Argument heran gezogen? Der ist sogar näher dran.
    Mögen die Strategen -Bürgermeister und Grimmelt- mal erleutern, WO und WANN denn Parkfläche käuflich zu erwerben „wäre“ oder in Aussicht stehen KÖNNTE!!!!!! Solange die Fläche nicht UNMITTELBAR am Hotel liegen sollte, ist und beibt jegliche Argumentation lediglich heiße Luft.

    Frage stellt sich allerdings auch, ob die Stadt Gescher bzw WIR BÜRGER, einen weiteren größeren Parkplatz in der Innenstadt WOLLEN? Sind die Abrisspläne dazu schon fertig? Muss der Bürgermeister mindestens so lange bleiben bis das in „trockene Tücher“ gepackt wurde? Fragen über Fragen die keiner beantwortet, zumindest bislang.

    Daran erkennt man, wie Gedanken- und Ideenlos argumentiert wurde. Es ist OFFENSICHTLICH das die Beteiligten an „ALLE GREMIEN VORBEI“ geplant haben. Man erklärt den Rat und die Verwaltung weiterhin für dumm!!!

    Ich bin der Meinung, dass die C D U und alle die gleicher Meinung waren, auf den Bürgermeister einwirken sollten und dem Spielchen ein Ende bereiten und zwar V O R Z E I T I G!!!

    Gönnen wir dem Bürgermeister ein Foto im Rathaus.

    Ich wundere mich, dass bislang noch keiner auf die Idee der Anzeige gekommen ist. Bei soviel einseitigem Sponsering in der Gastronomie mit gleichzeitigem Wertverlust bei der Konkurenz kommt das ja vielleicht noch.

  18. Michael Knechten // 21. Juni 2013 um 10:12 //

    Chapeau, Herr Kösters!

  19. Morgenleser // 21. Juni 2013 um 10:01 //

    Schon wieder einer der sich nicht alles aus dem Rathaus gefallen lassen will. Bravo!!!!! Viel Glück Herr Kösters 😉

  20. Donald // 21. Juni 2013 um 08:28 //

    Das ist ja mal ein genialer Schachzug ! Das mit der fristlosen Kündigung. Grimmelt kann und wird auch in Zukunft keine eigene Parkplätze nachweisen können. Man könnte ja einen Combi-Markt darauf bauen. Das Festzelt für Harwick passt locker auf dem Rathausplatz.

  21. AnonymSilence // 20. Juni 2013 um 22:46 //

    Ich frage mich immer noch wieso der Bürgermeister meint alternativ Wege zu finden um eine NRW-Verordnung und eine vom Rat beschlossene Stellplatzsatzung zu umgehen … ohne die beteiligten Politiker zu informieren … und der Rat auf Grund einer „Stellungnahme“ namens „Rechtsgutachten“ sagt; Ist mir doch Wurscht, Hauptsache der Kunst kriegt kein Recht !?

    Wobei es sich der Fairnesshalber nicht um einen Pachtvertrag handelt sondern um die vorübergehende Überlassung von öffentlichem Parkraum bis Grimmelt selber die benötigten Plätze nachweisen kann …

    Strafrechtlich scheint das nicht relevant … aber im Kontext der Vergangenheit und Gegenwart scheint das auch keinen zu interessieren … oder vielleicht doch ? In der Verwaltung scheint sich Unmut zu regen wegen der „Denkmäler“ die sich mancher zu setzen sucht … zumindest in Einzelgesprächen mit Bürgern ist so mancher Verwaltungsangestellte wohl scheinbar recht frustriert … ob der Verwaltungschef ahnt, das mancher seiner Angestellten hinter seinem Rücken dem Bürger mal so einiges im Klratext benennt ?

    Die Fraktionen der Parteien sollten sich durchaus nochmal Gedanken zu dem Thema machen … denn eigentlich kontrollieren diese im Auftrag des Wählers den Bürgermeister und seine „Angestellten“ … in diesem Fall kontrolliert aber der Bürgermeister die Meinung der Fraktionen da es sich a) um einen ungeliebten Abgeordneten handelt … und b) eine einseite Stellungnahme als gegeben hingenommen wird … obwohl ein Gutachten immer nur die Meinung einer einzigen Partei widerspiegelt … und keinerlei Verbindlichkeit hat …

  22. Gescherbürger // 20. Juni 2013 um 22:37 //

    Kann oder darf man auf einer Schafswiese ein Festzelt stellen oder wo sonst kann man ein sehr großes Festzelt hinstellen wenn die St. Ludgerus Schützengilde Schützenfeste feiern möchte?

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