Newsticker

„Woher nehmen, wenn nicht stehlen?“

pictureservlet

– möglicherweise spitzt sich die Problematik um die nicht vorhandenen Parkplätze des Hotelinvestors Grimmelt auf diese Frage zu. Die von Bürgermeister und Investor ausgedachte Lösung, die Stellplätze auf allen städtischen Parkplätzen zur Verfügung zu stellen , funktioniert auf jeden Fall nicht.

Zum Teil sind die öffentlichen Parkplätze, wie an der Fabrik- und Katharinenstraße, nicht im Eigentum der Stadt. Die Eigentümer aber wollen die Parkflächen auf ihren Grundstücken weder der Stadt und schon gar nicht dem Hotelinvestor zur Verfügung stellen. So bleibt offensichtlich  nur eine „Lex Grimmelt“ übrig, eine Sonderregelung wie auch schon die umstrittene Finanzierung der Stellplatzablöse.

Bisher unbestätigte Berichte „deuten“ jetzt möglicherweise  eine Lösung an. Danach sollen die 24 notwendigen Stellplätze für das Hotel Grimmelt auf dem Parkplatz Eleonore-Stein-Straße von der Stadt dem Investor zur Verfügung gestellt werden. Die freien Kapazitäten dieses Parkplatzes würden als ausreichend angesehen.

Weder bestätigen noch dementieren ließen sich auch Meldungen, Grimmelt sei ein „großer Coup“ in der Vermarktung seiner Bettenkapazitäten gelungen. Mit dem Hotel & Freizeitpark Dorf Münsterland soll es zukünftig eine Zusammenarbeit geben.

Die vom freien Stadtvertreter geforderte ausführliche Information der politischen Gremien durch den Bürgermeister will dieser am kommenden Mittwoch in der Sitzung des Hauptausschusses liefern, allerdings nur im nichtöffentlichen Teil ….

24 Stellplätze sollen  dem  Bettenhaus des Hotels "Zur Krone" an dieser Stelle (Eleonore-Stein-Straße)  zur Verfügung gestellt werden. Der Platz ist einer der ungepflegtesten in Gescher, wenig ansprechend für die Gäste eines renommierten Hotels.

24 Stellplätze sollen dem Bettenhaus des Hotels „Zur Krone“ an dieser Stelle (Eleonore-Stein-Straße) zur Verfügung gestellt werden. Der Platz ist einer der ungepflegtesten in Gescher, wenig ansprechend für die Gäste eines renommierten Hotels.

9 Kommentare zu „Woher nehmen, wenn nicht stehlen?“

  1. MJ2612 // 8. Juli 2013 um 16:13 //

    Genau für diesen Parkplatz habe ich von gut 1,5 Jahren versucht einen Anwohnerparkausweis zu bekommen. Da wurde mir gesagt, das diese Parkplätze dringend für die Geschäfte benötigt werden und daher keine Anwohnerparkplätze daraus gemacht werden können. Einzig für Gewerbetreibende die ein Geschäft in der Nähe haben, können dort eine Sondergenehmigung bekommen. Dieses wurde aber meines Wissens nach nur von dem Betreiber eines Schnellimbiss mit Drehspieß genutzt. Da ich für eine Gebäudereinigung tätig bin und die Reinigungsmittel (durchschnittlich 4-5 10L Kanister) im Winter nicht im Firmenfahrzeug lassen konnte (sondern in meine Wohnung schleppen musste), da sie mir über Nacht kaputt gefroren wären, habe ich natürlich das Gespräch mit der Stadt gesucht um die Möglichkeit zu bekommen zumindest Werktags eine solche Ausnahmegenehmigung zu bekommen. Ich bin schließlich nicht faul, sondern wollte mir einfach nur das tägliche hin- und hergerenne zur Hauptstrasse sparen, wo das Parken frei ist. Da ich aber „nur“ Angestellter bin, wurde dieses sofort mündlich abgelehnt.
    Jetzt aber ist komischerweise genug Platz dort vorhanden um für die Hotelgäste Parkraum zu schaffen? Brauchen die anderen Geschäfte diese Parkplätze also nicht mehr? Wurde ich belogen weil man darauf hoffte das ich dort parke und ein Knöllchen riskierte (Der Plan ging dann durchaus auf)? Wieso haben Hotelgäste mehr Rechte wie ein Kunde des Glashauses, der sein Frühstück innerhalb von 2 Stunden wegen der Parkzeitbegrenzung runter schlingen muss? Oder wieso muß Dr Ehling seine Patienten innerhalb der Parkzeitbegrenzung abfertigen? Wieso kann ein Kunde des Blues-Cafe nicht sein Auto dort stehen lassen, wenn er doch meint zu viel getrunken zu haben?
    Fragen über Fragen….

  2. verärgerter Bürger // 7. Juli 2013 um 13:39 //

    …verehrter Gescherbürger,
    wer sich für 95.000 € ein Loch ins Knie bohrt, noch schlimmer, für die Zinsen dafür, dem stört noch was anderes.
    ABER, der baut KEINE Tiefgarage. EVENTUELL fehlt ja auch die Liquidität dazu????
    Wer weiß wer weiß, alles aber wirklich alles sehr sehr merkwürdig.

    Wenn die Gerüchteküche stimmt, wenn, dann hat der Bürgermeister sich bei Grimmelt eine Eigentumswohnung gekauft, die allerdings noch erst gebaut werden muss. Dafür verkauft er sein Einfamilienhaus. Wohlbemerkt, wenn es stimmt. Das er sein Haus veräußert will, ist wohl unumstritten, der Rest???
    Auf jeden Fall MUSS, aus meiner Sicht, die ganze Angelegenheit geklärt werden und zwar
    S A U B E R!!! Ansonsten bleibt über Generationen ein Beigeschmack.

  3. Gescherbürger // 7. Juli 2013 um 12:42 //

    Ich frag mich warum man bei dem Bau des Anbaus nicht eine Tiefgarage einberechnet hat?Ich kenn viele Hotels, die unter ihrem Hotel eine Tiefgarage haben und somit wäre das Parkplatzproblem aus der Welt,.ansonsten veringert.

  4. verärgerter Bürger // 7. Juli 2013 um 11:29 //

    ….so Ihr lieben Mitbürger und Schreiber an dieser Stelle.
    Selbstverständlich ist das toll, dass die Familie Grimmelt eine Erweiterung vorgenommen hat. Selbstverständlich ist es toll, wenn möglichst viele Gäste nach Gescher kommen.
    A A A B E E R
    Es ist NICHT toll, wenn dem einen Geschäftsmann, der Familie Grimmelt, Vorteile verschafft werden.
    Es ist nicht toll, wenn dem Konkurenten, Herrn Köster, die Existenz dadurch entzogen wird.

    Wir wollen mal hier nicht vergessen, WARUM der Streit überhaupt entstanden ist!!!!

    Aus welchem Grund und mit welcher Begründung kann der Bürgermeister „AM RAT VORBEI“ ein „zinsloses“ Darlehen vergeben????? Mit welcher Dreistigkeit wird dann auch noch, unter Hilfe eines Anwaltes „AUF KOSTEN DER STADT“ dieses versucht zu Legalisieren?

    Mag mal jemand versuchen, bei der Stadt Gescher ein Busgeld, ein Knöllchen oder eine Steuer „gestundet“ zu bekommen. Zinsen lassen ganz von allein grüßen!!!!
    In der angegebenen Größenordnung -rd. 95.000 €- -FÜNFUNDNEUNZIGTAUSEND!!! ist das schon erheblich.
    Wenn alles, wie der Bürgermeister glauben machen will, richtig ist, dann sollte man sich fragen, warum da so ein Geheimnis raus gemacht wurde.
    Ein „Geschäckle“ hat der Bürgermeister sich selbst auf den Teller gelegt.

    Also mal schön den Ball flach halten. Parplätze, egal ob an der Fabrikstraße, hinter der alten Post oder jetzt an der Eleonore Stein Straße gehören „der Allgemeinheit“ und weder dem Bürgermeister, noch der Familie Grimmelt.

    Frage stellt sich doch jetzt, wieviel Parkplätze „von anderen Geschäften“ schon abgelöst wurden UND, wieviele wurden dafür geschaffen? Wieviele Parplätze werden oder wurden MEHRFACH verkauft?

    Mag man zunächst mal mitteilen, WOOO die Familie Grimmelt in Zukunft gedenkt, Parkplätze schaffen zu können. Es müsste dazu ein Grundstück her.
    Schönes Wochenende.

  5. Gescherbürgerin // 7. Juli 2013 um 09:14 //

    Die Erweiterung der Hotelanlage ist doch primär für Gescher nur von Vorteil, WENN diese Chance auch genutzt wird! Touristen freuen sich über ein schönes Hotel und würden doch sicher in einer nett gestalteten Innenstadt bummeln gehen! Leider gibt es nur noch sehr wenige attraktive Geschäfte, weshalb einige sicher auch auf umliegende Städte ausweichen.
    Parkplätze sind tatsächlich ein Problem, ich schließe mich dem an, man könne ruhig auch mal ein paar Meter zu Fuß gehen (schadet tatsächlich nicht!) jedoch muss man auch bedenken, dass es Menschen mit Behinderung, bzw ältere Menschen gibt, für die ein zentraler Parkplatz sehr hilfreich ist! (Hierbei ist aber auch anzumerken, dass wir erstaunlich viele gehfähige „Menschen mit Behinderung“ in Gescher haben, die auf extra ausgewiesenen Parkplätzen parken!
    Der Parkplatz an der Elionore-Stein-Strasse ist ein Graus, der hat eine Üerholung dringend nötig, womöglich könnten hier durch clevere Einteilung noch 5-10 weiter Parkplätze entstehen?

    Es sollte nicht alles immer erst so negativ angenommen werden, aber dafür ist Gescher ja bekannt. „Erst mal dagegen stänkern. Wat de Buer nit kennt

  6. MJ2612 // 7. Juli 2013 um 03:40 //

    Da sitzt Herr Effkemann aber ganz schön in der Patsche, denn wenn man ehrlich ist, kann die Stadt die Fläche an der Fabrikstrasse nicht kaufen. Denn dieses würde die Vorwürfe der Vetternwirtschaft nur noch verstärken und den Unmut der Bürger noch weiter schüren.
    Und auch die Parkplätze auf der Eleonore-Stein-Straße werden hier gebraucht. Sehr oft, besonders bei kirchlichen Veranstaltungen, ist auch dieser Parkplatz überfüllt. Auch die anderen Gewerbetreibenden werden diese Parkplätze verteidigen, da auch ihre Kunden nah am Geschäft parken wollen.
    Der Vergleich mit der Großstadt hinkt meiner Meinung nach. 1) Sind wir hier nun mal nicht in einer Großstadt. 2) Ist man hier auf ein Auto angewiesen, da hier nicht im 3 Minuten Takt die Busse fahren um vom Parkplatz in die Innenstadt zu kommen.
    Es gibt schon gute Gründe wieso sich das Leben in der Stadt vom Leben auf dem Land unterscheiden.

    Daher denke ich das auch diese Nummer dem BM um die Ohren fliegen wird.

  7. Nino Schwedtmann // 6. Juli 2013 um 22:51 //

    Gescher hat genügend Parkplätze wie ich meine,und wer unbedingt direkt vor dem Geschäft parken möchte,der sollte mal in eine Großstadt fahren,damit man mal wieder merkt,wie gut man es hier auf dem Lande hat.Dann läuft man halt mal ein paar Meter,schaden tut´s sicherlich nicht.
    ,aber Faulheit ist Trumpf.
    Wer mal unbeschwert zur Post /DHL möchte,dem kann ich nur anraten dies mal bei Bibo Natur an der Bahnhofstrasse auszutesten,in dessen Geschäftsräumen sich eine weitere Filiale befindet.Zumindest verfügt man hier über genügend Kompetenz um die wichtigsten Dinge gut,schnell und problemlos zu erledigen.

  8. Post, Ärzte und viele andere kleine Geschäft wird dadurch Parkraum einfach weg genommen. Richtig gute Idee Herr Effkemann, dies macht die Stadt Gescher als Einkaufsmöglichkeit noch unattraktiver. Für die Bürger wird dadurch die Innenstadt immer uninteressanter.

  9. Gescherbürger // 6. Juli 2013 um 16:38 //

    Nichts gegen dem Hotelbesitzer mit Neuen Anbau, aber diese Stellplätze an der Eleonore-Stein-Straße sind notwendig für die Postkunden, die Ihre Briefe und Pakete bei Hänser Diehl abgeben möchten. Ich hab das schon öfters erlebt das die Parkplätze vor dem HD Geschäft und gegenüber liegenden Stellplätzen total zugeparkt sind. Man ist froh das man um die Ecke den Parkraum hat. Fällt der jetzt weg, werden sich Beschwerden im Rathaus türmen.

Kommentar hinterlassen

E-Mail Adresse wird nicht veröffentlicht.


*


%d Bloggern gefällt das: