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„Das ist eine Eier legende Wollmilchsau“

GESCHER/ESTERN (fjk). „Wir brauchen dringend ein neues EEG“ (Energieeinspeisungsgesetz), sagt Umweltbundesminister Peter Altmaier am Dienstag seinen Zuhörern in den Räumen der EGW in Estern. 3 Stunden nimmt sich der Minister Zeit. um neben anderen Themen auch über die Situation der Biogaswirtschaft und das umstrittene Projekt Güllegasanlage Nordvelen zu sprechen.

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BM Altmaier: In einem 30-minütigen Vortrag streifte er aktuelle Themen der Umweltpolitik.

Altmaier ist voll des Lobes an den Bundestagsageordneten und Bauernpräsidenten Johannes Röring, CDU, für dessen Projekt. Was er hier gesehen habe, wie man die Gülle vernünftig einsetzen könne, besser könne das nicht gelöst werden. „Das ist eine Eier legende Wollmilchsau“, so Altmaier. Worte, die die draußen pfeifenden Demonstranten wohl nicht so gern gehört hätten. Sie versprechen sich vom Minister Hilfe im Kampf gegen das „Güllegasmonstrum. “Dennoch, Minister Altmaier empfiehlt, mit den Demonstranten zu reden: „Das ist keine fundamentale Opposition,“

Biogas muss regelbar werden.

Wie die Zukunft von Biogas aussehen sollte, Altmaier bringt ganz konkrete Vorstellungen aus Berlin mit. Gas aus Biogasanlagen solle ins Gasnetz eingespeist werden, Biogas müsse regelbar werden. Wenn die Sonne nicht scheint und der Wind schläft, dann müsse aus Biogas Energie erzeugt werden. „Wir haben die Akzeptanzfähigkeit von Biogasanlagen wahrscheinlich erreicht.“ Die nächsten 20 Jahre müsse sich die Technologie mit qualitativen Verbesserungen beschäftigen.

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Anwesend auch lokale CDU-Vertreter: Rechts Ferdi Hölter, Mitte Egbert Kock.

Förderungsgarantie für bestehende PV-Anlagen.

Im Rahmen des neuen EEG werde es wesentliche Änderungen in der PV-Förderung (Photovoltaik) geben, kündigt Altmaier an. Die große Zeit der PV Anlagen, um Energie einzuspeisen, ist vorbei. Niemand der eine PV Anlage hat, braucht jedoch Angst zu haben“, so der Minister. Man werde in vorhandene Bestaende nicht eingreifen.

Photovoltaik-Förderung wird billiger!

Die Photovoltaik wird den Steuerzahler in diesem Jahr zum ersten mal weniger als 0,01 ct. pro Kilowattstunde kosten. Schon jetzt und in Zukunft mehr werden Anlagen für den Eigenverbrauch installiert, junge Bauherrn, die ihre Energieversorgung selbst in die Hand nehmen wollten, seien das sagt der Bundesumweltminister.

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