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UWG: Straßenbeleuchtung in LED-Technik für Gescher!

GESCHER (fjk). Die ersten in Coesfeld installierten LED Leuchten werfen ihre Schatten schon auf Gescher. Inspiriert von den Plänen der Coesfelder, die Straßenbeleuchtung Zug um Zug auf LED umzustellen, fordert die UWG-Fraktion Gleiches in Gescher zu tun.

„Wir dürfen beim Einsatz dieser Technik in Gescher nicht die letzte Kommune sein, die diese Technik umsetzt.“ heißt es im Antrag. „ Offensichtlich sind andere Städte wie Coesfeld sehr viel weiter. Die Verwaltung der Stadt Gescher muss nicht das Rad neu erfinden, wir können auch Dinge übernehmen, die andere Kommunen gut machen.“

ledleuchten

2600 neue LED-Leuchten will die Stadt Coesfeld bekanntlich in nächster Zeit installieren. In Lette wurde in diesen Tagen mit der Montage begonnen. Mit der 1,2 Millionen Euro teuren Maßnahme sollen rund 480 000 Kilowattstunden im Jahr eingespart werden. Die Anwohner werden an den Kosten beteiligt und sollen, errechnet nach einem komplizierten Schlüssel, 1000 Euro pro Grundstück nicht überschreiten. Die finanzielle Beteiligung der Anlieger ist gesetzlich festgelegt. 80 % der Kosten sind demnach von Ihnen zu zahlen.

Beim Thema Kosten winkt Werner Bönning, Fraktionssprecher der UWG-Fraktion, ab. „Dem Bürger von Gescher soll auf keinen Fall in die Tasche gegriffen werden,“ sagt er.. obwohl der Gesetzgeber eine Kostenbeteiligung der Anlieger vorschreibt. Welches alternative Finanzierungskonzept hat die UWG? Bönning zuckt mit den Schultern…ein alternatives Finanzierungskonzept habe die UWG nicht, es müsse noch erarbeitet werden. Die UWG habe sowieso erst einmal Projekte wie den IT Campus oder das zukünftige Baugebiet Neue Feldmark im Auge. Auch den Radfahrweg zum Sportzentrum Ahauser Damm wollen die UWGler per LED erleuchtet wissen.

Bönning und seine UWG-Fraktion wünschen sich zudem, dass die aktuelle Straßenbeleuchtung wieder auf volle Kraft aufgedreht wird. Vor Zeiten wurde die Leistung der Straßenbeleuchtung aus Sparsamkeitsgründen durch Abschalten einzelner Röhren reduziert. „Das muss nun vorbei sein,“ sagt Werner Bönning und fügt hinzu: „Wir können uns das wieder leisten.“

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