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Wichtig: Rechtzeitig zum Kindergarten anmelden!

Text?KREIS BORKEN. Das Familienbüro des Kreises empfiehlt Eltern, deren Söhne und Töchter ab dem 1. August 2010 einen Kindergarten im Kreis Borken besuchen sollen, ihre Kinder schon jetzt in der Wunsch-Einrichtung anzumelden. Das gilt sowohl für Mädchen und Jungen ab drei Jahren, die einen Rechtsanspruch haben, als auch für jüngere Kinder, die erst im Laufe des kommenden Kindergartenjahres 2010/2011 einen Platz benötigen. Anmeldetermine im Oktober und November haben die Termine im Februar und März abgelöst, die einige Eltern noch aus früheren Jahren kennen. Grund für diesen langen Vorlauf ist das Kinderbildungsgesetz (KiBiz). Spätestens bis zum 15. März 2010 muss der Fachbereich Jugend und Familie des Kreises dem Land mitteilen, welche Kinder mit welchem Betreuungsbedarf im kommenden Kindergartenjahr welche Einrichtung besuchen. Die Eltern müssen sich also frühzeitig entscheiden,

ob sie den Kindergarten 25, 35 oder 45 Stunden pro Woche nutzen möchten.

„Basierend auf den Zahlen, die wir nach Düsseldorf weiterleiten, erhalten die Kindergärten dann ein bestimmtes Finanzbudget“, erklärt der Leiter des Familienbüros, Norbert Wiemer. Damit können sie dann unter anderem ihren Personaleinsatz planen. „Eltern, die sich spätestens bis Mitte November im Kindergarten vor Ort melden, erleichtern den Einrichtungsträgern und uns die Arbeit sehr“, betont Wiemer. Nach dem 15. März werden keine weiteren Buchungen vom Land mehr berücksichtigt.

„Insbesondere den Eltern von Kindern unter drei Jahren ist es oftmals nicht bewusst, dass es eine solche Frist gibt“, so Wiemer. „So gibt es vielleicht schon lose Planungen, bei einem derzeit sechs Monate alten Kind Anfang 2011 wieder berufstätig zu werden. Über die Notwendigkeit eines Betreuungsplatzes macht man sich jedoch zum jetzigen Zeitpunkt noch keine Gedanken.“ Dabei hätten die Eltern bei frühzeitiger Anmeldung innerhalb der Planungsfristen die Gewissheit, einen Betreuungsplatz zur Verfügung zu haben.

Weitere Informationen zum Thema enthält ein Brief, den das Jugendamt in den kommenden Tagen in seinem Zuständigkeitsbereich an Eltern und Erziehungsberechtigte verschickt, deren Kinder zwischen dem 1. November 2006 und dem 30. Juni 2009 geboren wurden. Der Fachbereich Jugend und Familie des Kreises ist für alle Städte und Gemeinden im Kreis zuständig, mit Ausnahme der Städte Ahaus, Bocholt, Borken und Gronau, die eigene Jugendämter haben. Das Schreiben enthält auch Informationen über die Möglichkeit, seine Sprösslinge von einer Tagesmutter oder einem Tagesvater betreuen zu lassen.

*Quelle: Pressestelle Kreis Borken.

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