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Vogelstange: Einigkeit ist dahin.

Größere Kartenansicht - oder Doppelklick auf Karte Das wird am kommenden Mittwoch nicht einfach für den Bau- und Planungsausschuß: Entscheidung in der Frage wie die Straße "Zur alten Vogelstange" ausgebaut werden soll! Die Verwaltung macht in ihrer Sitzungsvorlage einen weiteren, wenn man so will, fünften Vorschlag.-Klick hier-(PDF) Danach wird der

untere Bereich (Nähe Schlesierring) als 7er Zone ausgebaut, der obere (bis Wendehammer Nähe Schildarpstraße) ebenfalls als 7er Zone und der mittlere Bereich vom Waldweg bis zur Werner v. Siemensstraße als 30er Zone. In der Mitte (Höhe Werner v. Siemensstraße) wird eine Durchfahrtsperre für PKW (Radfahrer u. Fußgänger können passieren) eingerichtet.

Die anfangs einheitliche Willensbildung unter den Anliegern ist mittlerweile dahin. Waren diese bis vor Kurzem noch unisono für eine durchgehende 7er Zone, die Durchfahrtsperre an der Werner v. Siemensstraße wollte man in Kauf nehmen, so hat sich diese Situation mittlerweile grundlegend gewandelt:

Bürger im unteren Bereich -Klick hier-(PDF)(Nähe Schlesiering): Diese Bürger wollen die Durchfahrtsperre weil sie sich davon eine zusätzliche Verkehrsberuhigung versprechen.

Bürger im mittleren Bereich -Klick hier-(PDF)(Rund um die Abbiegung Werner v. Siemensstraße): Sie wollen die Durchfahrtsperre nicht. Außerdem befürchten die Anlieger des Neuen Wegs das ein Großteil des abgeleiteten Verkehrs über ihre Straße geht.

Nach welchen Prinzipien soll nun entschieden werden? Einig sind sich die Bürger allerdings darin, daß auf jeden Fall die Vogelstange durch einen Wendehammer gegen den Schwerlastverkehr aus dem Gewerbebiet bzw. der noch immer möglichen K44n geschützt werden soll. Ich teile die Ansicht des Kreises nicht, -Klick hier-(PDF)das auch gegen die Interessen der Anlieger überörtliche Anforderungen durchgesetzt werden müssen. (Welche sollen das sein?) Ich teile sie deshalb nicht, weil die Anlieger „ihre“ Straße schließlich bezahlen müssen. „Und wer die Musik bezahlt, darf auch bestimmen was gespielt wird“ Zumindest im Ansatz sollte das gelten.

Auf der anderen Seite, muß sich an die gesetzlichen Vorgaben (RAST 06) gehalten werden. Die Anlieger haben jedoch unterschiedliche Wünsche, wie zuvor beschrieben. „Es gilt die alte Binsenweisheit: Es recht zu machen jedermann, ist eine Kunst die niemand kann!“

Nach Abwägung neige ich zu einer anderen Lösung als die von der Verwaltung vorgeschlagenen: Die ganze Vogelstange als 30er Zone ohne Durchfahrtsperre auszubauen. Erstens, ohnehin wird in 7er Zonen meist 30 km/h und sogar mehr gefahren (Beispiel Alter Postweg) und zweitens, der Charakter der Vogelstange als einheitliche Nachbarschaft bleibt auch nach und durch den Straßenausbau erhalten. Weitere Gründe für diese Lösung werde ich in der Sitzung des Bau- und Planungsausschuß vortragen.

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