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20.000 Euro Extrakosten Effkemann!

Freut sich auf den Ruhestand: Bürgermeister Effkemann, CDU.

Sparsamkeit und solide Finanzen sind nicht das Markenzeichen von Bürgermeister Effkemann. Den Vorwurf von Vetternwirtschaft und Selbstbedienungsmentalität konnte der CDU-Mann bis heute nicht ausräumen. Besonders die üppige zusätzliche Altersversorgung, die sich der Bürgermeister mit Hilfe des Dreierbündnisses von CDU, SPD und Grüne erschlich, stößt den Gescheranern sauer auf. Immerhin, bis zu einer Million Euro kann der Effkemanndeal die Stadtkasse kosten. Doch es kommt noch dicker…

Bis Herbst vergangen Jahres konnten sich die Bürgermeister in den Kommunen im Kreis entscheiden, ob sie ihr Amt, das sie offiziell bis 2015 innehaben, vorzeitig aufgeben, damit in 2014 eine gemeinsame Wahl von Rat und Bürgermeister stattfinden kann. Dann gibt es schon jetzt nur einen Wahltermin, der spätestens ab 2020 sowieso kommen wird. Dies soll den klammen Kommunen helfen Geld zu sparen, so die Idee der Landesregierung in Düsseldorf.

Von mehreren Seiten wurde Bürgermeister Effkemann bedrängt dies zu tun, oder sich vorzeitig zum jetzigen Wahltermin der Wiederwahl zu stellen. Landrat Dr. Kai Zwicker, Chef der Kreisverwaltung, verfährt so und erntet Respekt und Anerkennung für diese Vorgehensweise.

Nicht so der Bürgermeister von Gescher. Er will bis 2015 im Amt bleiben und dann durch die Stadtkasse wohl ausgestattet in den Ruhestand gehen. Welche Kosten die „Extrawahl des Bürgermeisters“ im nächsten Jahr verursachen wird?… auf diese Frage antwortete  die Verwaltung. Man geht im Rathaus von 20.000 Euro aus. Die überschlägigen Sachkosten für eine separate Bürgermeisterwahl belaufen sich auf etwa 9.500 €. Dieser Wert wurde aus den Abrechnungen der kürzlich abgewickelten Wahlen (Landtag u. Bundestag) ermittelt. Die Kosten für die ehrenamtlichen Wahlvorstände sind darin enthalten. Die ermittelten Personalkosten für die Stadt Gescher schlagen mit ca. 11.500 € zu Buche.

1 Kommentar zu 20.000 Euro Extrakosten Effkemann!

  1. AHMJ2612 // 28. Mai 2014 um 16:02 //

    Mal Hand aufs Herz: Hat irgendjemand was anderes erwartet?
    Vielleicht braucht der Skatbruder noch eine Skatebahn für seinen Sohn und so muß Herr E. aus G. ja noch im Amt bleiben, bis die Gerichtsverhandlung G. aus H. gegen Kinder aus H. entschieden hat ob eine Skateanlage im Herzen von H. geöffnet werden kann. Weil wenn nicht, hätte Herr E. ja eine günstig abzugeben….
    Außerdem braucht Frau K. ja auch noch jemanden, der die „Sparmodelle“ abnickt, die sie gerade entwickelt und wer weiß ob ein neuer BM dem streichen der Fahrtkosten für Schüler ebenso offen gegenüber steht…
    Vielleicht will man ja auch nur versuchen, Sie Herr Kunst, durch die Bleistiftkosten die Sie haben, um über die Missstände zu berichten, in den Ruin zu treiben…
    Time will tell…

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