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Der neue Rat: 6 Jahre Zeit Gescher zu sanieren!

GESCHER (fjk). Am Mittwochabend wurden in der konstituierenden Ratssitzung die organisatorischen Weichen für die Ratsarbeit der nächsten 6 Jahre gestellt. Der Rat besteht aus 34 Mitgliedern, zusätzlich hat der Bürgermeister Stimmrecht. Ungeachtetet zweier Widersprüche gegen das Kommunalwahlergebnis, die voraussichtlich eine Neuwahl in den Wahlbezirken 8 und 9 nach sich ziehen werden, nimmt der Rat in dieser Zusammensetzung erst einmal seine Arbeit auf. Seine „Herkulesaufgabe“: Die Stadt wieder auf finanziell gesunde Beine zu stellen!

11 Ratsmitglieder sind Neulinge. Eine von ihnen, Beate Heimann, SPD, startet gleich mit einer Blitzkarriere. Sie wurde zur stellvertretenden Bürgermeisterin gewählt. Der bekannteste Neueinsteiger dürfte der Leiter der Freiwilligen Feuerwehr Christian Nolte, CDU, sein. Ihm werden Ambitionen auf die Nachfolge von Bürgermeister Effkemann nachgesagt. Effkemann geht in einem Jahr in Pension.

von links: H.-J. Schulze Iking, Günther Schültingkemper, Christian Nolte, Andreas Lütke Meyring.

von links: H.-J. Schulze Iking, Günter Schültingkemper, Christian Nolte, Andreas Lütke Meyring ( alle CDU).

Stellvertretende Bürgermeister.

Die Parteien hatten sich im Vorfeld auf einen gemeinsamen Wahlvorschlag geeinigt. Danach sollten der Christdemokrat Günter Schültingkemper (1. Stellvertreter) und die Sozialdemokratin Beate Heimann (2. Stellvertreter) zukünftig den Bürgermeister bei offiziellen Anlässen vertreten. Sie wurden nahezu einstimmig gewählt.

Die Ausschüsse.

Hier blitzte die Verwaltung beim neuen Rat mit ihren Vorschlägen ab. Sie wollte sowohl den Bauernschaftsausschuss als auch den Ausschuss für Stadtentwicklung und Demographie ersatzlos streichen. Letzterer, eine Idee der Sozis, hatte sich in der vergangenen Legislaturperiode als restlos überflüssig herausgestellt. Möglicherweise habe das auch an der Inkompetenz der Ausschussvorsitzenden gelegen, meinten Beobachter. Rita Hölker, SPD, soll nun ausgetauscht und durch Johannes Schneider ersetzt werden. Somit arbeitet der Rat in der kommenden Legislaturperiode (6 Jahre) mit diesen Ausschüssen.

Pflichtausschüsse
a) Haupt- und Beschwerdeausschuss
b) Finanzausschuss.
c) Rechnungsprüfungsausschuss
d) Betriebssausschuss für das Abwasserwerk
e) Wahlprüfungsausschuss
f) Wahlausschuss

Freiwillige Ausschüsse
a) Ausschuss für Bauernschaften, Land
und Forstwirtschaft
b) Ausschuss für Bauen, Planen, Umwelt.
c) Ausschuss für Generationen, Familie, Bildung, Kultur und Sport
d) Ausschuss für Stadtentwicklung und Demographie

Die Ausschussgröße bleibt weiterhin bei 15 Köpfen. Darauf bestanden die großen Fraktionen CDU und SPD. Die Verwaltung hatte 13 Ausschussmitglieder empfohlen. Bürgermeister Effkemann verwies darauf, dass Gescher sich damit einen „gewissen Luxus“ leiste. Nachbargemeinden kämen mit weniger aus. Werner Bönning, Sprecher der UWG-Fraktion, meinte, der finanzielle Mehraufwand sei hinnehmbar.

Kaum öffentliches Interesse. Die "Stammkunden" sind natürlich da!

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