Newsticker

Kein Haustierabschuss, keine Hundeausbildung am lebenden Tier.

haustierGESCHER/DÜSSELDORF (fjk/pd). Die Tier- und Naturschutzverbände Nordrhein-Westfalens haben sich zusammengeschlossen, um sich gemeinsam für eine Reform des Landesjagdgesetzes einzusetzen. Dies verkündeten heute der Deutsche Tierschutzbund, der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND), der Naturschutzbund (NABU), der Europäische Tier- und Naturschutz (ETN), Animal Public, PETA und der Bund gegen Missbrauch der Tiere bei einer Landespressekonferenz in Düsseldorf.

Es sei mehr als überfällig, ein in seinen Grundzügen seit 1934 kaum geändertes Jagdgesetz endlich an den Wissensstand und die Rechtslage des 21. Jahrhunderts anzupassen. Die Jagd dürfe keine Ausnahmen mehr von geltendem Tier- und Naturschutzrecht bekommen. In einer Resolution stellten die Verbände ihre Mindestanforderungen an das neue Jagdgesetz vor. Hierzu zählen unter anderem die Abschaffung des Haustierabschusses, der Fallenjagd und der Ausbildung am lebenden Tier. Ferner sollen Marder, Wildkatze, Rabenvögel, Schwäne und Schnepfen von der Liste jagdbarer Arten gestrichen sowie die Jagdzeiten auf die Monate September bis Dezember konzentriert werden.

Lies hier mehr!

1 Kommentar zu Kein Haustierabschuss, keine Hundeausbildung am lebenden Tier.

  1. 1934 – das muss man sich auch erstmal auf der Zunge zergehen lassen. Die Gesetzt hinken der tatsächlichen Realität leider einfach allzu oft um Jahrzehnte, manchmal sogar um Jahrhunderte hinterher!

Kommentar hinterlassen

%d Bloggern gefällt das: