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Ahauser Landwirte wollen Kreis-Tierheim nicht!

Gefunden bei: Münsterlandzeitung.de

tierheim

Ahaus (mz). Das Grußwort des Bürgermeisters Felix Büter im Gasthaus Schulte zum Auftakt der Jahreshauptversammlung des Landwirtschaftlichen Ortsverbands Wüllen konnte nicht darüber hinwegtäuschen, dass es zwischen der Stadt Ahaus und dem Ortsverband zum Thema „Standort des Tierheims“ ganz gewaltig brodelt.

Angeheizte Diskussion auf der Winterversammlung der Landwirte in Ahaus, die teilweise Anlieger des anvisierten neuen Standorts für das Tierheim werden könnten, Büter und dem Wüllener Ortsvorsteher Hermann Josef Haveloh. „Warum muss Ahaus federführend sein?“, war eine der wichtigsten Fragen aus dem Publikum. Auch in anderen Kommunen des Kreises könnte das Tierheim gebaut werden, denn schließlich hätten die Ahauser schon 35 Jahre lang das Tierheim gehabt.

„Wir wurden als Ratsmitglieder vom Kreis Borken damit überrumpelt, dass es wieder nach Ahaus kommen soll“, stärkte Haveloh den Standpunkt der Kritiker. „Am Ende zählt der Ratsbeschluss. Wenn wir das nicht gemeinschaftlich tun, sucht jede Stadt nach einem eigenen Standort“, so Büter.

Da der mögliche Standort am Rande eines Landschaftsschutzgebiets liege, befürchteten die Anwohner dadurch und durch den zunehmenden Hundekot auf ihren Äckern weitere Beeinträchtigungen. „Das Tierheim muss erträglich sein für alle und die Windkraft auch“, schob Haveloh hinterher, bevor Ortsverbands-Vorsitzender Franz-Josef Rewer zur Tagesordnung zurückschwenkte.

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