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Schülerbeförderung: „Kämmerin setzt sich über geltenden Beschluss hinweg“

Foto: Archiv

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Gescher (fjk). Der Ärger um die Schülerbeförderung endet nicht. Obwohl oder weil die Kommunalpolitiker vor der Sommerpause beschlossen hatten, den jetzigen Beförderungsstandart bis zum Jahresende erst einmal zu belassen. -Lies hier- 

Eltern berichten nun, dass Schüler von Real- und Gesamtschule nach der 9. Stunde nicht mehr an den Haltestellen abgesetzt werden sondern an dafür eingerichteten Sammelstellen. Darüber wurden die Eltern „per Handzettel“ am zweiten Schultag informiert.

Die Stadtverwaltung lehnt die Verantwortung für diesen Vorgang ab. Die Ausgestaltung der Schülerfahrkostenverordnung sei Sache des Gescheraner  Busunternehmens, heißt es heute in der GZ.  Der Busunternehmer habe den Zuschlag im Rahmen einer Ausschreibung „Sonderfahrt“ erhalten.

Gegen die Verantwortungszuweisung wehrt sich das betreffende Busunternehmen. Man habe die Ausschreibung kurzfristig in den Ferien erhalten. Der Ausschreibungstext, von der Verwaltung vorgegeben, fordere ausdrücklich dazu auf, die „billigste“ Beförderungsmöglichkeit  im Rahmen der Schülerfahrkostenverordnung anzubieten. Wenn die Stadt einen anderen Standart hätte haben wollen, hätte sie diesen in der Ausschreibung festlegen können. Im übrigen sei es unfair, die Schülerbeförderungsproblematik nun auf den Beförderer abzuwälzen.

Thomas Haveresch FDP

Thomas Haveresch FDP

In der Politik positioniert sich als erster Thomas Haveresch, Fraktionschef der Liberalen. „Ein Unding,“ meint er. Die Kämmerin wolle offensichtlich noch vor Jahresende Fakten schaffen. „Sie ignoriert ohne Skrupel geltende Beschlüsse des Rates,“ meint Haveresch. Wenn eine Sonderfahrt ausgeschrieben wird haben sich die Standarts selbstverständlich am Ratsbeschluss zu orientieren,“ so der Liberale. Von Sammelstellen und anderen Einschränkungen sei im Beschluss nicht die Rede gewesen. Im Gegenteil, ausdrücklich sei festgelegt  worden, den Status Quo der Schülerbeförderung bis Anfang 2016  aufrecht zu erhalten.

6 Kommentare zu Schülerbeförderung: „Kämmerin setzt sich über geltenden Beschluss hinweg“

  1. Poahlbürger // 25. August 2015 um 09:37 //

    bürger mit Hirn,

    seien Sie vorsichtig mit solchen Kommentaren.
    Ich habe noch nie gehört,daß Herr Kunst einen Beitrag löschen musste.

  2. bürger mit hirn // 24. August 2015 um 21:42 //

    ich zweifle schon länger an der Sachlichkeit und allgemeinen Richtigkeit des Gescherblogs. Was hier über die Kämmerin geschrieben wird ist die gemeinste Art von Volkshetze. nur ein Wort: Lügenpresse!

  3. gescherbürger24 // 23. August 2015 um 16:44 //

    Wann handelt hier endlich mal der Rat?
    Dieser sollte schleunigst für ein Ende der Ära Kucharz sorgen. Am besten noch vor

  4. Paul Mustermann // 22. August 2015 um 07:42 //

    Beamtengesetz:
    „1.2. Zweifel an der Dienstfähigkeit können sich im Einzelfall auch ergeben, wenn der Beamte seinen Dienst zwar versieht, sich jedoch aus der Art und Weise der Dienstausübung Anhaltspunkte für ein Nachlassen der körperlichen oder geistigen Kräfte ergeben, das die ordnungsgemäße Erfüllung der Dienstpflichten verhindert.“

    Ich bin nicht betroffen und kann nichts machen. Dies wäre zu tun:
    1. Dienstaufsichtsbeschwerde gegen Effkemann/Kucharz beim Landrat Dr. Kai Zwicker
    Begründung:
    1. Überprüfung der Dienstfähigkeit wegen Gefährdung des Kindeswohl. Eltern sind über Postweg zu informieren, wann und wo Kinder aus dem Bus steigen.
    2. Verhalten der Kämmerin ist pathologisch aggressiv gegen Kinder

    Außerdem ist der Petitionsausschuss des Landtages anzuschreiben in Sachen Effkemann/Kucharz. Beide Ämter müssen sofort kommissarisch von übergeordneter Stelle geführt werden, bis eine neue Verwaltungsspitze gewählt ist. Der Bürgerfrieden in Gescher ist akut gefährdet

    Es besteht dringender Handlungsbedarf, schon in der kommenden Woche müssen Resultate her.

  5. verärgerter Bürger // 21. August 2015 um 21:56 //

    *Der Rat* „kontrolliert die Verwaltung“ heißt es, aber davon ist in Gescher schon lange nichts mehr zu sehen.
    Die „Mehrheitspartei“ ist, wenn es um Entscheidungen der Verwaltung geht, schon lange abgetaucht.
    Eine Oposition gibt es, bis auf ein paar wenige Stimmen, auch nicht mehr.
    Wie sollte die Kämmerin dann wohl „entlassen“ werden können? Konkret das wird sie wissen, deshalb kann und darf sie weiterhin tun und lassen was sie möchte.
    Gescher – eben anders …

  6. Watt is los? // 21. August 2015 um 18:58 //

    So liebe Politiker, jetzt ist es an euch, die Kämmerin in die Schranken zu weisen! Sie hat aber auch wirklich jedes Maß an Fingerspitzengefühl verloren!
    Jeder „Normale“ Arbeitnehmer wäre spätestens jetzt arbeitssuchend!
    Aber bei unseren Behörden kann man sich anscheinend alles erlauben!
    So jemand ist untragbar!
    Die armen Schüler, sie sitzen eh schon lange im Bus,und dann sowas!

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