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Notfalldienst soll ab 1. Febr. 2011 besser werden!

notfall-gescherGESCHER/DORTMUND (pd/fjk). Die vier im Kreis Borken bestehenden Notfallpraxen an den Standorten Ahaus, Bocholt, Borken und Gronau bleiben bestehen. Einer entsprechenden Resolution des Kreistages ist die Kassenärztliche Vereinigung in Ihrer Mitgliederversammlung jetzt gefolgt. Damals hatte der Kreistag die KVWL-Vertreterversammlung einstimmig aufgefordert, den Fortbestand der vier Notfallpraxen zu beschließen. Zuvor hatte sich abgezeichnet, dass nur noch zwei Notfallpraxen für den Kreis eingerichtet werden sollten. Das wäre in einem Flächenkreis wie dem Kreis Borken nicht akzeptabel gewesen.

Grund für die Aufregung in den politischen Gremien und den Kommunen war die sogen. Neuordnung des Notfallwesens, die ab 1. Februar 2011 greifen soll. Entsprechende Festlegungen hat die Mitgliederversammlung der kassenärzlichen Vereinigung jetzt getroffen.

Das Wichtigste: Eine neue zentrale Leitstelle mit einer in Zukunft landesweit einheitlichen Rufnummer koordiniert den Notfalldienst. Die Leitstelle wird die Erstberatung der Notfalldienstpatienten übernehmen und zudem die Einsätze des häuslichen Fahrdienstes steuern. Während ein Arzt die Patienten in der Notdienstpraxis versorgt, übernimmt ein zweiter Arzt die Fahrbereitschaft, so dass der „fahrende Arzt“ nicht in die Behandlungsfälle in den Praxen eingebunden wird. Können Patienten die nächstgelegene Notfallpraxis nicht selbst aufsuchen, kommt dieser Fahrdienst zu ihnen.

Für die Gescheraner ist als nächstgelegene Notfallpraxis in der Regel Ahaus oder Coesfeld  zuständig, das teilt Christoph Schneider von der Kassenenärzlichen Vereinigung in Dortmund auf Anfrage von GescherBlog mit. Die Notfallpraxen seien den Krankenhäusern angeschlossen.

Achtung: Der ärztliche Notfalldienst ist eine Anlaufstelle für Patienten, die außerhalb der üblichen Sprechstundenzeiten einen Hausarzt benötigen.Die Reform betrifft ausschließlich den ärztlichen Notfalldienst. Der Rettungsdienst unter der Rufnummer 112 bleibt von der Reform unberührt.

Lies hier: Pressemitteilung der KVWL, Dortmund.

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