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Öffentliche Besichtigung der Wohncontainer für Flüchtlinge.

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Gescher (fjk). Bürgermeister Kerkhoff kündigte eine öffentliche Besichtigung der Containeranlage im Stadtpark für den 28. April, (Donnerstag 17.00 Uhr) an. Dazu seien Interessierte, insbesondere die Nachbarn, herzlich eingeladen.

Die Anlage wurde geringfügig anders aufgestellt als ursprünglich geplant, so der Bürgermeister weiter auf eine diesbezügliche Anfrage des Stadtvertreters Wellering, SPD. Bei den Bodenuntersuchungen habe man eine „Torflinse“ gefunden und um diese nicht ganz auffüllen zu müssen, sei die Anlage leicht verschoben worden.

Wellering hakte noch einmal nach und wollte wissen, ob der Haupteingang  näher an die Wohnsiedlung herangekommen sei? Der Bürgermeister verneinte. „Aus Brandschutzgründen müssen wir 2 Eingänge vorsehen,“ sagte der Bürgermeister. Er werde noch einmal mit den Anwohnern sprechen. Möglicherweise könnte der hintere Eingang durch Anpflanzung sichtgeschützt werden. Zwei Eingänge müßten aber sein. Darauf habe die Verwaltung keinen Einfluss.

16 Kommentare zu Öffentliche Besichtigung der Wohncontainer für Flüchtlinge.

  1. verärgerterBürgerDerSehrVerärgertÜberVerärgerteBürgerIst // 29. April 2016 um 23:13 //

    Wenn ich hier so manchen Kommentar lese, kann ich nur den „kopfschüttelnden Bürger“ machen. Die Wohncontainer stehen an einem Ort wo vorher ein paar alte Büsche und evtl. Heroinspritzen oder der ein oder andere vergessene Junkie waren.

    Das stört da doch nicht, und wer direkt neben einer Grundschule wohnt braucht sich auch nicht belästigt fühlen, ich zumindest würde das nicht aushalten.
    Wie eingangs erwähnt hat der „Generationenpark“ vorher hauptsächlich gelangweilten Jugendlichen gedient, die sich entweder mit billigem Fusel oder etwas teureren Drogen betäubten. Jetzt hat dieser Park auch endlich mal einen Nutzen, außer einen beschissenen Skatepark und ein paar Sandkästen.

    Lieber Herr Nichtwähler, ihre (hoffen wir es für sie) rethorische Frage ist recht einfach zu beantworten und ich gehe davon aus, dass sie das wissen. Immerhin stehen die da ja jetzt

    Um zum Punkt zu kommen: Was ist so schwer daran mal einzusehen, das ein paar Menschen Unterstützung brauchen. Für die Flüchtlinge wird die Gemeinde doch auch gefördert. So schwer kann es doch auch nicht sein, seine animalischen Revierinstinkte zurück zu schrauben und mal einmal rational zu bleiben. Sie müssen ja nicht mit diesen Menschen Bier trinken. Nur tolerieren. Tu ich schließlich auch. Also sie, die „verärgerten Bürger“ und AFD äh Nichtwähler.

  2. verärgerter Bürger // 29. April 2016 um 09:07 //

    @Jasper, Wie vorab schon mal von mir gesagt, auch Sie argumentieren einfach mal drauf los.
    Der Park gilt weiterhin als „“Generationspark“ oder wurde das Projekt inzwischen verworfen? Dann sollte man es auch so den Bürgern vermitteln. Eigens deshalb wurde der Bücherschrank dort aufgestellt und das Volleyballfeld eingerichtet.

    Nochmals zur Schulsituation: @Susanne
    Es macht durchaus Sinn, ein Kind heute in die van Galen Schule einzuschulen und wenn man dann zum Amselweg umgezogen ist, läßt man das Kind weiterhin dort hinlaufen, obwohl die Pankratiusschule auf dem Weg dorthin liegt. Tolle Überlegung, ganz toll.

    Geld ausgeben ist ja in Gescher auch kein Problem. Die Flüchtlingssituation wird sich, und davon gehen bislang ALLE aus, irgendwann ändern. Will sagen, der Zustrom hört auf.
    Die Container werden dann, wie damals die von der Fabrikstraße, veräußert.
    Wie mag dann der „Generationspark“ wohl aussehen?

    Es ist schon recht merkwürdig wie sich ein paar besser situierte Mitmenschen – 4 Eigentümer – gegen eine städtische Planung durchsetzen können. Das hat mit einem „besseren Standort“ im Stadtpark nun wirklich nichts, rein gar nichts zutun.

  3. Hier riecht es aber verdächtig nach afd-brillert…

    Zum Standort-Thema: die Container stören dort doch niemanden. Vorher hat sich auch kein Arsch um den Stadtpark gekümmert.

  4. Nichtwähler // 28. April 2016 um 08:50 //

    Aufgezwungene Willkommenskultur.

  5. Poahlbürger // 27. April 2016 um 17:26 //

    Der Vorschlag für diesen Standort kam von Seiten der Kirchengemeinde.
    Man muß Flüchtlinge wie Mitmenschen behandeln,die auf dem Weg hierher
    viel Leid erlebt haben.Sie haben Haus und Hof,Verwandte und Freunde verloren.Zuerst sollten sie auf dem alten Sportplatz am Brink untergebracht werden,doch die Anlieger haben sich aus persönlichen erfolgreich dagegen gewehrt.

  6. Susanne G. // 27. April 2016 um 15:46 //

    Zurück zum Thema:
    Der Standort ist absolut prima. Ein grüner, sehr zentraler Platz mit bewohnter Umgebung – kein Abstellplatz am Rande der Stadt/Gesell- schaft.
    Schade, dass hier anscheinend nach dem St. Florians – Prinzip argumentiert wird.
    Schließlich geht es hier nicht nur im Integration sondern auch um Inklusion.
    Die Wahl eines solchen Standortes hat auch etwas mit Willkommenskultur zu tun. Das haben die Entscheider bei der Stadt richtig gut gemacht!

  7. kopfschüttelnder Bürger // 27. April 2016 um 07:08 //

    Stadt Gescher – Information zur Anmeldung der …
    stadtgescher.de/magazin/artikel.php?artikel=3026&type=2…9…
    Seit 2008 gibt es im Stadtgebiet Gescher keine Schulbezirke mehr. Entsprechend dem Schulgesetz NRW können Sie grundsätzlich die Grundschule, die Ihr …

  8. verärgerter Bürger // 26. April 2016 um 23:51 //

    @Susanne G. Die van galen Schule ist aber eine „Grundschule“ und keine Real- oder gymnasiale Schule. Somit besteht aber dort die Standortpflicht. Ich kann mich des Eindrucks nicht verwehren, das Sie einfach mal drauflos argumentiert haben. Gleiches gilt für den Abschlusssatz.

  9. Susanne G. // 26. April 2016 um 13:19 //

    Die Aufteilung der Schüler nach Wohngebieten ist in Gescher schon seit Jahren aufgehoben – da wird bestimmt nicht so einfach umgeschult.

    Und andersherum wird ja der gleiche Schuh draus.

  10. verärgerter Bürger // 25. April 2016 um 20:41 //

    @Susanne G. Das wiederum versteht jetzt aber niemand. Die Container sollen als ÜBERGANGSWOHNUNG dienen.
    Das bedeutet, man schult ein Kind in der von Galen Schule ein und wenn es Pech hat, wird es nach 8 Wochen wieder „umgeschult“, weil die neue Wohnung im Bereich der Pankratiusschule liegt.
    Das muss man aber erklären, was daran gut sein soll.

  11. Susanne G. // 25. April 2016 um 16:19 //

    Standort und besonders die Nähe zur Grundschule finde ich für Flüchtlingsfamilien super. Kurze Wege – überall hin. Integration zu allen Seiten möglich.

  12. Andreas Berlemann // 25. April 2016 um 16:02 //

    Lieber „verärgerter Bürger“,

    vielen Dank für Ihre Sicht der Dinge und die entsprechenden Argumente dazu. Durchaus überlegenswerte Argumente.
    Herr „Nichtwähler“ hat allerdings nur die Nähe zur Grundschule kritisiert ohne weitere Argumente. Da mag sich nun jeder selbst seine Gedanken dazu machen…

    Gruß
    aus Gescher
    A.Berlemann

  13. verärgerter Bürger // 25. April 2016 um 12:52 //

    Aber mit Vorurteilen, lieber Andreas Berlemann, hat das nichts zutun, rein gar nichts.

    Wenn ich das alles richtig verstanden habe, dann sind die Container lediglich eine „Übergangswohnung“ für die Flüchtlinge, also KEINE dauerhafte Wohnstätte. Eine Integration in die Nachbarschaft wird demnach an der Stelle wohl völlig auszuschließen sein.

    Als Begründung zu dem Standort führte man
    1. die Nähe zur Verwaltung
    2. die Nähe zur Innenstadt
    an.

    Das gut angefangene „Generationsprojekt“ ist demnach wohl auch gestorben.
    Wie sagte mein Nachbar: Mit Weitblick hat das nichts zutun!

    Wenn man mal wirklich die Entfernung zwischen dem „Sportplatz Am Brink“ bis zur Verwaltung und dem jetzigen Standort bis zur Verwaltung vergleicht, dann wird man unschwer auf etwa gleicher Entfernung stoßen! Gleiches gilt für die Innenstadt.

    Frage stellen sich viele, warum muss der Stadtpark kaputt gemacht werden, wo an anderer Stelle genügend Platz vorhanden ist und „kaputt“ kann man da nichts mehr machen.

    Es wird, wie viele der Meinung sind, wohl doch am UMFELD liegen, also am WOHNUMFELD, aber sicher nichts mit Vorurteilen!!!

  14. Nichtwähler // 22. April 2016 um 09:31 //

    Warum Vorurteile? Versteh ich nicht.

  15. Andreas Berlemann // 22. April 2016 um 08:14 //

    Warum nicht?
    Oder welche Vorurteile pflegen wir da, lieber „Nichtwähler“!

  16. Nichtwähler // 21. April 2016 um 10:07 //

    Wie kann man so etwas neben eine Grundschule bauen? Ich fasse es nicht!

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