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„BFD-Dienstleistende“ zur Unterstützung in der Flüchtlingsarbeit.

Arbeitsanfall kaum zu bewältigen.

Gescher (fjk). Auch in Gescher engagieren sich Bürger für Flüchtlinge, in der Regel ehrenamtlich. Um dieses Engagement zu unterstützen, hat die Bundesregierung ein Sonderprogramm im Rahmen des Bundesfreiwilligendienstes (BFD) mit bis zu 10.000 neuen Stellen gestartet. Daran möchte auch die Stadt Gescher teilnehmen. Bürgermeister Kerkhoff empfiehlt dem Rat, zwei Stellen im Sozialamt mit Flüchtlingsbezug einzurichten.

bundesfreiwilligendienst

Flüchtlinge können im Bundesfreiwilligendienst arbeiten, sofern sie eine Arbeitserlaubnis besitzen.

Die Zahl der Asylbewerber/innen in der Stadt Gescher ist in den letzten Monaten stark angestiegen, erläutert die Sitzungsvorlage zur nächsten Ratssitzung am Mittwoch. Zurzeit leben in der Stadt ca. 325 Asylbewerber/innen (Stand 03/2016). Trotz der bisherigen Personalaufstockungen im Produktbereich 05 ist der Arbeitsanfall kaum zu bewältigen. Ein Antrag auf Anerkennung als Einsatzstelle wurde beim Bundesamt für Familie und zivilgesellschaftliche Aufgaben gestellt. Im Falle der Genehmigung durch das Bundesamt kämen Kosten in Höhe von 4.000 bis 5.000 Euro pro Jahr auf die Stadt zu.

Der Bundesfreiwilligendienst ist ein Angebot an Frauen und Männer jeden Alters, sich außerhalb von Beruf und Schule für das Allgemeinwohl zu engagieren – im sozialen, ökologischen und kulturellen Bereich oder im Bereich des Sports, der Integration sowie im Zivil- und Katastrophenschutz.

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