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Förderbescheid: Kerkhoff sticht „Goldenes Fass“ an

Bund fördert massiv Ausbau des Breitbandnetzes

Gescher (fjk). „So sieht `se aus, eine sehr schöne Urkunde!“ Sichtlich stolz zeigte Bürgermeister Kerkhoff in der letzten Sitzung des Rates die Urkunde für einen Förderbescheid aus Berlin. 50.000 Euro können damit in die Planung des Breitbandnetzes im Außenbereich investiert werden. Doch die noch bessere Nachricht: Das könnte nur ein Anfang gewesen sein denn der Bund stellt insgesamt 4 Milliarden Euro für den Ausbau des Breitbandnetzes zur Verfügung.

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Staatssekretät Enak Ferlemann (links) überreicht Thomas Kerkhoff aus Gescher die Förderurkunde.

Der Parlamentarische Staatssekretär beim Bundesverkehrsminister, Enak Ferlemann MdB, übergab am Mittwoch, den 9.11.2016, in Berlin einen Förderbescheid über 50.000 EUR an Bürgermeister Thomas Kerkhoff.  Im Gespräch mit Staatssekretär Ferlemann, der sich sehr interessiert an der Glockenstadt zeigte, berichtete der Bürgermeister dem Staatssekretär, dass Gescher als Glockenstadt sehr traditionsbewusst sei, aber dennoch den flächendeckenden Ausbau des Breitbandnetzes als Baustein für die Zukunft realisieren wolle.

Damit profitiert die Stadt Gescher, wie weitere 6 Kommunen des Kreises, von insgesamt 336 aktuellen Förderbescheiden für Mittel aus dem milliardenschweren Bundesprogramm für superschnelles Breitband. Kommunen und Landkreise mit unterversorgten Gebieten erhalten damit bis zu 50.000 Euro, um Ausbauprojekte für schnelles Internet zu planen und Antragsunterlagen für eine Bundesförderung dieser Projekte zu erstellen. In einem zweiten Schritt vergibt das BMVI bis zu 15 Millionen Euro je Projekt, um  die Umsetzung von Ausbauprojekten zu fördern.

Lies hier mehr unter: www.bmvi.de/breitband

1 Kommentar zu Förderbescheid: Kerkhoff sticht „Goldenes Fass“ an

  1. Sehr schön Herr Kunst, und dieses Bild ohne Bundestagsabgeordnete gefällt mir besser als das der Zeitung.

    Wir sollten aber so genau sein und sagen, dass die Profiteure der Geschichte nicht in der Mehrzahl Bauern sind, sondern Bürger und Firmen im Außenbereich. Wie viele „Bauern“ gibt es in Gescher? 30,40 50 ? Kann man mal ermitteln…

    Erstaunlich das Fördervolumen von 4 Milliarden im Land. Das ist ungefähr die Höhe der Agrarsubventionen die beim deutschen Bauern nicht ankommen. 3 – 5 Milliarden/Jahr hat der „Wissenschaftliche Beirat“ an Kosten berechnet, um mehr „Tierwohl“ in der Nutztierhaltung zu beschaffen.

    So sind die Menschen. 4 Mrd. Euro für ein orangenes Kabel hat höhere Priorität.

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