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Gescher „natürlich anders“: Luther als WC-Wächter

Viele evangelische und katholische Christen finden den Standort nicht angemessen.

Gescher (fjk). Martin Luther wird im Jubiläumsjahr auch in Gescher gedacht: „Natürlich anders“ Eher unauffällig ist die lebensgroße Kunststoff-Skulptur am Rand des Rathauses platziert. Und wer sie  zufällig gesehen und gefunden hat, dem steigt beißender Uringeruch in die Nase. Der Reformator hält am Eingang des öffentlichen WCs Wache.. so sieht`s auf jeden Fall aus. 

„Das darf doch nicht sein,“ beschwert sich eine ältere Frau eher traurig. Sie findet das nicht gut. „Wenigstens im Jubiläumsjahr sollte der Mönch aus Wittenberg auch in Gescher einmal im Mittelpunkt stehen dürfen,“ meint sie. Die Skulptur gehöre auf den Marktplatz.

Aus dem Rathaus hört man, der Standort sei mit der evangelischen Kirchengemeinde abgesprochen. Allerdings.. viele evangelische Christen in Gescher sind über den Standort „nicht glücklich“ Sie sind froh, dass Luther schon bald – kurz vor Pfingsten- nach Haus Hall umsiedelt. Dort wird er hoffentlich einen würdevolleren Standort bekommen, so die Hoffnung.

Mit freundlicher Empfehlung..



7 Kommentare zu Gescher „natürlich anders“: Luther als WC-Wächter

  1. verärgerter Bürger // 30. Mai 2017 um 10:08 //

    Luther hat es wohl dort zu sehr gerochen. Er ist umgezogen.

    Es bleibt weiterhin die Frage offen, warum es dort so stark riecht.

    Eine gastronomische Toilettenanlage mit einer derartigen Geruchtskulisse würde jedes Ordnungsamt schließen.

  2. Bürger // 29. Mai 2017 um 14:04 //

    Naja, Dorftrottel erkennt man auch an der schlichten Orthographie!

  3. verägerter Bürger // 29. Mai 2017 um 11:39 //

    Ungeachtet der für mich nicht ganz nachvollziehbaren Argumentation von Andreas Heumer bleibt die Frage:
    Warum stinkt es in der öffentlichen Toilette am Rathaus so?

    Es kann nur mangelnde Hygene sein die dazu führt. Warum ist das so? Warum wird dort nicht genügend gereinigt?

  4. Jasper // 29. Mai 2017 um 10:53 //

    Der afd-dorftrottel aus Hochmoor ist doch in gescher ziemlich alleine, sieht man doch auch an den jämmerlichen wahlergebnis.

    Einfach nicht auf seine dummen Provokationen eingehen.

  5. Andreas // 29. Mai 2017 um 09:24 //

    Dieser ominöse „verärgerte Bürger“ sollte selbst den Besen in die Hand nehmen statt die Computertastatur. Sozusagen als Grün/Graupate.

    In Gescher herrscht schon eine seltsame Diskussion. Die Verwaltung nennt Luther einen „Antisemiten“ und zieht Vergleiche zu dem Nazi „Von Braun“. In der Folge gehen Rechtspopulisten der AfD in Gescher sogar soweit und erklären, dass die Nazis das befolgt hätten was Luther geschrieben hat. Abartig.

    Ein paar Irre gibt es immer. Was uns Sorgen machen sollte ist die Tatsache, dass dieser Ungeist unwidersprochen stehen bleibt.
    Nur die Grünen im Rat scheinen noch etwas im Kopf zu haben, wie sich das in der Diskussion um die Von Braun Straße gezeigt hat.

    Mein Fazit: AfD wirkt. Unerträgliche Vergleiche bei denen jeder Politiker vor 20 Jahren hätte zurücktreten müssen, sind heute salonfähig.
    Schrecklich.

  6. Willi // 28. Mai 2017 um 21:20 //

    CARL v. OSSIETZKY

    „In Deutschland gilt derjenige als viel gefährlicher, der auf den Schmutz hinweist, als der, der ihn gemacht hat.“

  7. verärgerter Bürger // 27. Mai 2017 um 21:20 //

    Ungeachtet der Luther-Skulptur ist es ein absolutes Trauerspiel, das aus der „Toilette am Rathaus“ derartiger Gestank überhaupt zu vernehmen ist.

    Frage stellt sich, wozu der Hausmeister des Rathauses eigentlich benötigt wird.
    Gleiches gilt für die Mülleimer am Rathaus ebenso. Stufen fegen oder mal wischen, wäre auch mal angesagt. Oder steht sowas nicht in der Stellenbeschreibung?

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