Newsticker

Raiffeisen Genossenschaft: „Normaler Geschäftsverkehr“

Warum werden soviel LKWs aus den Niederanden beobachtet?

Gescher (fjk). Landwirte beobachteten in letzter Zeit vermehrt LKWs aus den Niederlanden auf dem Gelände der Raiffeisen Hohe Mark Hamaland eG im Süden der Stadt. Was das auf sich hat, wollten Sie wissen.

„Ganz normaler Geschäftsverkehr,“ sagt Geschäftsführer Martin Duesmann-Artmann auf Anfrage von Gescherblog. Man bekomme Ware aus „aller Herren Länder“. Da seien eben auch sehr viel holländische Spediteure dabei.

Mit dem Futtermittelhersteller Reudink aus den Niederlanden habe das auch aber eher weniger* zu tun, so Duesman-Artmann.  Dieser hatte kürzlich in einer Pressemitteilung bekannt gemacht, dass Reudink  die Produktion von Futter für die Konzepte Bioland, Naturland und Biokreis an den spezialisierten Produktionsstandort von Biomühle Hamaland in Gescher verlagert.

Die Produktion verfüge  in Gescher über bessere Möglichkeiten, Rohstoffe während der Erntezeit direkt vom Erzeuger zu empfangen.  Am Produktionsstandort in Lochem (Niederlande) werde langfristig nur noch die Herstellung von Futtermitteln für die anderen Konzepte am Biofuttermarkt stattfinden. Reudink will von Gescher aus  den deutschen Markt beliefern.

*update: 03.07.2017 – 15.47 Uhr

1 Kommentar zu Raiffeisen Genossenschaft: „Normaler Geschäftsverkehr“

  1. Andreas // 4. Juli 2017 um 08:10 //

    Martin : „Man bekomme Ware aus „aller Herren Länder“.
    Gut, dass man nicht auf „Bio“ Lebensmittel aus aller Herren Länder angewiesen ist.
    Da sind mir Erdbeeren und Kartoffeln aus Heiden beim Blumenfreund oder „Kaufen wo es wächst“ direkt vom Feld lieber als „Bio“kartoffeln aus Ägypten. Der Begriff Bio-Schwindel ist wohl nicht aus der Luft gegriffen.
    Herr Martin D.A. hat nun sicher ein zu ihm passendes Gewerbe gefunden und vielleicht wird er nun sogar erfolgreich – wirtschaftlich.
    Viel Glück!

Kommentar hinterlassen

E-Mail Adresse wird nicht veröffentlicht.


*


%d Bloggern gefällt das: