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Empörung: Gezielte Provokation der AfD

Bürger und Mitarbeiter der Metzgerei entsetzt - Ordnungsamt

Gescher (fjk). Offensichtlich eine gezielte -weil medientaugliche-  Provokation der AfD: An der Hauptstraße direkt neben der Metzgerei Brands platzierte die rechtspopulistische Partei ein Plakat mit dem Titel „Der Islam passt nicht zu unserer Küche“ Empörung bei den Nachbarn und natürlich auch in der Metzgerei.

„Das ist Geschäftsschädigung,“ ist man dort entsetzt. Es sehe ja so aus, als ob die angesehene Metzgerei sich mit den Zielen der Partei gemein mache. „Das Wahlplakat muss sofort wieder weg,“ darüber ist man sich einig, und weiter: „Wir rufen das Ordnungsamt an!“

Christian Prost, Leiter des Ordnungsamtes im Rathaus, erklärt auf Anfrage von GescherBlog: „Wir sind dabei, den Vorgang zu prüfen, sobald die Prüfung abgeschlossen ist, wird es hierzu eine Erklärung geben.“

*Update 18. Sept. 2017 – 16.04

Bürgermeister Thomas Kerkhoff teilt mit, dass es nach sorgfältiger Prüfung  keine gesetzliche Handhabe gegen die Anbringung des Plakates gebe und die Abnahme des Plakates ordnungsrechtlich nicht verfügt werden könne. 

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7 Kommentare zu Empörung: Gezielte Provokation der AfD

  1. Also ich sehe auf dem Plakat ein kleines süßes Ferkelchen und wenn nicht wir im Münsterland,wir wissen doch genau früher oder später wird daraus ne alte Sau ! Also passt doch gut zur AFD !

  2. Panik Panther // 19. September 2017 um 15:15 //

    Hier darf jeder sagen und machen was er will solange es unserem Grundgesetz entspricht.

  3. Ja der Islam kann hier machen und sagen was er will,da regt sich keiner auf.

  4. Panik Panther // 18. September 2017 um 20:17 //

    Um im Bild des Wahlplakats zu bleiben: Das sind doch arme Würstchen. Die AFD disqualifiziert sich doch mit solchen Aussagen selber. Dann sollen sie doch bei ihren Schweinebraten bleiben.Ich esse gerne abwechslungsreich.

  5. gegangener Bürger // 18. September 2017 um 17:38 //

    Das muss eine Demokratie aushalten können sonst stell ich unsere Demokratie auf jeden Fall in Frage! Oder brauchte der Geschäftsinhaber nur Öffentlichkeit?

  6. Bürgermeister Kerkhoff hat den Rechtsstaat walten lassen, und nicht die mediale Erregung. Das ist gut so.

  7. Rüschoff // 18. September 2017 um 12:19 //

    Ein Nichtwähler braucht keine überflüssigen Kommentare abgeben!

    Der Wähler

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