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Verwarnungsgeld für uneinsichtige Landwirte

Kreis verhängte wegen ordnungswidriger Mähweise Bußgeld

Gescher/Borken (pd/fjk). Das im vergangenen Jahr neugefasste Landesnaturschutzgesetz NRW verbietet Grünlandflächen von außen nach innen zu mähen. Der Grund liegt auf der Hand: Versteckte Tiere, gedacht war vor allem an Rehkitze, können sich dann vor den Mähern retten. Die Bemühungen des Kreises, alle Landwirte vom „richtigen Mähen“ zu überzeugen war leider nicht immer erfolgreich, teilt der Kreis heute in einer Presseerklärung mit.

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Für die uneinsichtigen Landwirte hat der Landesgesetzgeber einen Ordnungswidrigkeiten-Tatbestand mit Verwarnungsgeld geschaffen. Und genau deswegen wurde jetzt ein Betroffener vom Kreis mit einem Verwarnungsgeld über 50 Euro bedacht.

Zur Verfolgung der Ordnungswidrigkeit nach dem Landesnaturschutzgesetz NRW („falsches Mähen“) wurde das Verfahren von der Staatsanwaltschaft an den Kreis Borken abgegeben. Die Staatsanwaltschaft hatte zuvor ein Verfahren wegen „vorsätzlichen Tötens einer Maus“ eingestellt.

Der Kreis setzte ein Verwarnungsgeld wegen des Verstoßes gegen das vorgegebene Verfahren bei der Mahd fest, also nicht wegen des „Mähens“ einer Maus, wie es in verschiedenen Online-Medien geheißen hatte. Aus dem Text auf der in den sozialen Netzwerken nicht veröffentlichten Seite 2 des Bescheids geht eindeutig hervor, dass das Verwarnungsgeld wegen der ordnungswidrigen Mähweise erhoben wurde, stellt der Kreis Borken fest.

1 Kommentar zu Verwarnungsgeld für uneinsichtige Landwirte

  1. Lächerlich 50,- EURO
    Ich verstehe das Problem der Landwirte nicht, warum diese nicht einfach von innen nach außen schneiden. Das sollte für jeden Menschen logisch erscheinen und bringt ja auch keinerlei Nachteil für den Landwirt.

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