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„Mein Freund der Baum ist tot“

Alte Buche an der Hauptstraße wurde am Samstagmorgen gefällt

Gescher (fjk). Heute in den frühen Morgenstunden wurde einer der markantesten Bäume der Innenstadt gefällt. Eine mächtige Buche an der Hauptstraße. Im Vorfeld gab es darüber keine Informationen. Die Aktion kam so überraschend, dass die GRÜNEN vor Ort, nicht mehr in der Lage waren, die Rechtmäßigkeit des Vorganges zu prüfen und  die Gründe für die Fällung der Buche erklärt zu bekommen. 

Von der ausführenden Firma wurde versichert, es sei alles legal und durch Gutachten abgesichert. Der Baum habe eine Pilzkrankheit und sei nicht mehr standfest weil in der Mitte gespalten. Die öffentliche Sicherheit sei tangiert.

Hans-Jürgen Gebker von den GRÜNEN suchte während des Vormittags nach solchen Anzeichen. Er fand sie bis Mittag nicht, wie er auf Anfrage von GescherBlog noch einmal mitteilte. Dennoch gehe er davon aus, dass zumindest formal, alles korrekt abgelaufen sei. Schwer vorstellbar sei es allemal.

Ob der Bürgermeister über den heutigen Fälltermin unterrichtet worden sei und ob die politischen Gremien von ihm informiert wurden darüber war von Thomas Kerkhoff.. keine Antwort zu erhalten.

18 Kommentare zu „Mein Freund der Baum ist tot“

  1. Ich habe vor drei Eichen weg zu machen, wenn sich drei nackte und hübsche Jungfrauen drann festketten überlege ich mit das nochmal…

  2. Bevor sich auf dieser Seite die Leute selber beleidigen oder beleidigt
    fühlen, rate ich doch zu mehr Neutralität. Wer sich die Beiträge anschaut die „frei recherchiert“ hier gepostetet werden, stellt doch schnell fest das diese JEDES Mal nur dem Zweck dienen zu polarisieren oder den Bürgermeister zu defamieren. Da wir ja Gott sei Dank nicht in Nordkorea leben gibt es ja mehrere Wege und Möglichkeiten sich zu infomieren, die man auch nutzen sollte. Oftmals hilft da schon ein wenig Chourage um die Betroffenen einfach mal direkt anzusprechen. Vieles klärt sich auf und hilft Entscheidungen zu verstehen! Natürlich nur, wenn man wirklich bereit ist andere Meinungen zu akzeptieren.

  3. A. Wende // 18. Oktober 2017 um 07:34 //

    Ich liebe die Natur!
    Aber nicht diese unmengen von Laub.

  4. Manche Menschen sollten lieber in ein Hochhaus – Wohngebiet ziehen. Keine Bäume, kein Laub. Man sollte sich über Natur freuen. “ dafür muß man kein grüner sein , Mensch sein reicht „

  5. Annette Wende // 17. Oktober 2017 um 17:17 //

    Derjenige der sich hinter Volkes Stimme verbirgt, wohnt wohl in einem Mehrfamilienhaus und erfreut sich deshalb an jedem Baum.
    Wenn er aber in einer Wohnsiedlung wohnen würde, wo auf einem Abschnitt von etwa 100 Metern mindestens 8 Eichen stehen, denkt man anders darüber.
    Im Herbst hat man nur noch eine Strasse voller Laub.
    Die eigenen Anlagen sehen auch nicht besser aus.
    Daher sind wir gegen Laubbäume in der Innenstadt bzw. in Wohngebieten.
    Deshalb werde ich auch nicht täglich mit dem Kopf gegen eine Wand rennen, tut außerdem weh.

  6. HALLO HERR,
    ERSTENS: SOLCHE SEITEN SIND NUN MAL DAZU DA, UM HIER SEINE MEINUNG KUND ZU TUN.
    ZWEITENS: ICH HABE HIER NOCH NIEMANDEN AUF GESCHERBLOG BELEIDIGT.
    WAS SIE MIR HIER VORWERFEN, GRENZT AN BELEIDIGUNG , NEIN ES IST EINE.
    UND ICH WERDE MIR VORBEHALTEN, WENN SIE SICH HIER NICHT DAFÜR ENTSCHULDIGEN, GEGEN SIE STRAFRECHTLICH VOR ZU VORZUGEHN. ODER WIR KÖNNEN UNS AUCH GERNE MAL WO TREFFEN, WO WIR DIE SACHE BEREINIGEN. EINEN SCHÖNEN TAG NOCH!

  7. verärgerter Bürger // 17. Oktober 2017 um 12:26 //

    @Volkers Stimme
    Um bei Ihrer Ausdrucksweise zu bleiben, sollten Sie mal täglich mit dem Kopf gegen die Wand rennen!

    Nach Ihrer Meinung sind also alle städtischen Alleen, Baumgruppen, oder Parks mit Bäumen völlig falsch!
    Warum fällen wir dann nicht ALLE Bäume SOFORT?

    Zu Ihrer irrigen Annahme, dass das Fällen von Weihnachtsbäumen die Ökobilanz fälscht nur soviel:
    Weihnachtsbaumplantagen gelten als Monokulturen und die werden Sie in der Ökobilanz erst gar nicht finden!

    Wenn Sie das Weihnachtsfest als Blödsinn ansehen, ist das Ihre Sache. In einem christlich geprägten Land sollte jeder das Weihnachtsfest so feier dürfen, wie er mag und eben NICHT nach Ihrer Fasson.
    Ihre Meinung ist Teilbar, a b e r, nicht jeder wird sie teilen.

    Im Übrigen lese ich aus der Mitteilung des Kreises Borken nix über das, was Mitarbeiter der Firma vorab verkündet hatten.
    Die Vorgehensweise ist es doch, die zu derartigen Reaktionen geführt hat. Eine Kopie der Stellungnahme des Kreises Borkens vom Antrag auf Fällung hätte gereicht. Eine kurze Mitteilung der Verwaltung an den Rat- zumindest an den Bauausschuss hätte ebenfalls gereicht.
    Auf der einen Seite setzt der BM sich ins Auto um „privaten Investoren“ zu helfen. Auf der anderen Seite vergisst man, Entscheidungsträger überhaupt zu informieren.
    Wem wundert es dann das ein gehöriges Maß an Misstrauen entsteht?
    Ihr Beitrag ist alles andere als sachlich und richtig.

  8. Volker's Stimme // 17. Oktober 2017 um 10:38 //

    @WENDE: Vielen Dank für die Antwort auf meine Frage, welch engstirnige Menschen unter uns weilen, die nur bis zum Brillenglas sehen und nicht dadurch!
    „Laubbäume haben nichts in einer Wohngegend zu suchen…“ Da kann ich mir nur an den Kopf fassen oder besser noch dem Verfasser ins Genick, um wach zu rütteln. Egoistisch, ungebildet und grundlos arrogant sind solche plakativen Sprüche!
    In einem Punkt – der nichts mit diesem Bericht zu tun hat – stimme ich jedoch zu: Weihnachtsbäume sind ein schwachsinniger Brauch, aufdiktiert von Generation zu Generation. Das verschwendete Geld ist dabei das Unwichtigste, wesentlich dramatischer ist da die Öko-Bilanz rund um einen übersäuerten Boden. Dieses christlich geprägte Fest wird im Übrigen von viel zu vielen Nicht-Christen komerziell „gefeiert“ und es geht auch ohne Teilnahme an diesem Hype (ja, auch mit Kindern).
    Man kann den ganzen Kram auch ohne Nachdenken mitmachen und seinen Nachfahren dann wieder erzählen „Das haben wir ja alles nicht gewusst, dass das so ist. Es war ja auch ein Gruppenzwang. Ich kann als Einzelner ja eh nichts ändern“ Bullshit-Opferrolle!
    Ich empfehle: 3-mal täglich Kopf einschalten und Hirnwasser auffrischen, erst dann Kommentare posten…

  9. Michael Knechten // 17. Oktober 2017 um 10:13 //

    Das Kreisumweltamt schreibt:

    Sehr geehrter Herr Knechten,

    die Fällung des Baumes ist hier im Hause und in der Verwaltung der Stadt Gescher bekannt. Es bestand kein besonderer Schutzstatus für die Rotbuche. Nach Vorlage eines Gutachtens und unter Berücksichtigung von Artenschutzbelangen durfte der Baum ab Oktober gefällt werden.

    Mit freundlichen Grüßen
    Im Auftrag

    gez.

    Stuff

  10. Joe Zett // 15. Oktober 2017 um 20:02 //

    Es ist mal wieder traurig, wie die Umwelt dem Kapital zum Opfer fällt! Wenn das hier und anderen Ortes so weitergeht, wird der Mensch eines Tages zu spät erkennen, dass man Geld nicht atmen kann!
    Wieso wird im Vorfeld nicht mit althergebrachten Methoden alles versucht, solche lebenswichtigen Pflanzen zu retten? Falls es sich hier denn wirklich um einen kranken Baum gehandelt hat!?

  11. Wo ist die Baumschutzverordnung zu finden. Angeblich gibt es die für die Stadt Gescher/ Ortteil Hochmoor nicht.

  12. Vielleicht hilft dieser Artikel zu verstehen, warum der Baum gefällt werden musste. Denkbar wäre es.

    http://www.stuttgarter-zeitung.de/inhalt.baeume-mit-v-zwiesel-gefaehrden-sicherheit.ad71021c-dcbe-406f-b345-7c08fd8c5e16.html

  13. gegangener Bürger // 15. Oktober 2017 um 13:35 //

    Hätte der BM, da ein Baumhaus gehabt, hätte er sich sicherlich beim Kreis Borken dafür persönlich eingesetzt(!), damit der Baum erhalten werden würde, wie er es ja auch bei seiner jetzigen Vermieterin, beim Kreis Borken bewerkstelligt hatte!
    Aber er war scheinbar nicht mal erreichbar, Scheinbar geht dem BM das wohl am A…. vorbei.

  14. Ehemaliger Gescheraner // 15. Oktober 2017 um 13:10 //

    Dieser Baum hatte die letzten vierzig Jahre keinen Pilz, musste aber schon vor Jahren wegen der Profitgier im Rahmen der umliegenden Bebauungen „Federn lassen“. Daher ist das jetzige Vorgehen doch nur konsequent! Wird bestimmt ein schöner Parkplatz!

  15. Michael Knechten // 14. Oktober 2017 um 23:40 //

    Das Kreisumweltamt habe ich heute Morgen davon in Kenntnis gesetzt.

  16. Ulrich Althoff // 14. Oktober 2017 um 20:50 //

    Kennt man in Gescher die Baumschutzverordnung? Die Baumschutzverordnung ist ein rechtliches Instrument, sie dient dem Schutz des Stadtklimas und des Stadtbildes. Die Gutachten, (Gefälliggutachten) möchte ich sehen.
    Wer an einem Samstag morgen eine 150jährige, ehrwürdige Buche fällt, muss ein schlechtes Gewissen haben!
    Nach Wilhelm Busch: Scheue das Recht und tue nie was.

  17. verärgerter Bürger // 14. Oktober 2017 um 18:24 //

    Es scheint so, wie an anderer Stelle auch, das man zunächst Fakten schafft.
    Der Parkplatz und die Restfläche muss danach doch besser Nutzbar sein.
    Ich wette das in Kürze ein Bauantrag gestellt wird für die Fläche.
    Gleichfalls gehe ich davon aus, das die Firma am gleichen Tag das Holz „entsorgt“ hat. Eine Überprüfung des Pilzbefalls dürfte damit nicht mehr möglich sein.
    Es ist, wie an anderer Stelle auch, mal wieder eine Frage der „Kanalisierung von Interessen“.

  18. ok bäume müssen sein, wenn es wälder sind
    aber in der stadt oder in wohngebieten haben laubbäume meiner meinung nach nichts zu suchen
    da gibt es alternativen die auch grün sind und auch schön anzusehen sind
    und wenn ein baum krank ist und zur gefahr wird dann mus er halt weg
    und da können sich die grünen ärgern wie sie wollen wat mut dat mut
    was ist den grade jetzt wieder zur weihnachtszeit da wird der tannenbaum wieder gekauft weil es ist ja weihnachten und da muss ja ein baum in der wohnung stehen und nach vier bis zehn tagen schmeissen wir in wieder raus der mal so 10 bis 25 euro gekostet hat, macht sich einer mal darüber gedanken was stellt sich denn so ein grüner ins haus warscheinlich einen ökobaum mit naturprodukten mit laub moss und stroh und sandalen schöne weihnachten wünsche ich euch

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