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Fall Ganten: „Verstoß gegen Bauplanungsrecht muss geheilt werden“

Bauaufsichtsbehörde des Kreises mit kurzem Zwischenbericht zur Situation

Gescher (fjk). Im Fall „Wohnanlage Ganten“ am Heckenpättken -lies hier- hüllt sich das Rathaus in Schweigen. Wesentliche Verletzungen des Bauordnungsrechts und des aktuellen Bebauungsplanes hatten zu einem Teilbaustopp geführt. In die Kritik war auch Bürgermeister Kerkhoff geraten, dem man eine ungerechtfertigte Unterstützung der Investorin unterstellte. Einen Zwischenbericht zur aktuellen Situation gibt  jetzt der Kreis Borken:

Hinsichtlich der bauordnungsrechtlichen Verstöße sei es bisher zu keiner Einigung mit der Investorin gekommen, so die Bauaufsicht des Kreises. Die Gespräche laufen noch. Zudem habe sich die Investorin noch nicht festgelegt, ob sie eine Änderung des Bebauungsplanes beantragen werde.

„Wir geben in diesem Punkt keine Empfehlung,“ stellt die Aufsichtsbehörde klar. Dennoch werde man darauf bestehen, dass am Ende der Verstoß gegen das Bauplanungsrecht geheilt werden muss. Dies sei durch eine Änderung (Anmerkung: Rückbau) des Baukörpers in der Weise möglich, dass das grundsätzlich zulässige Staffelgeschoss kein Vollgeschoss mehr darstellt, oder durch eine Änderung/Anpassung des Bebauungsplanes. Das müsste dann durch die politischen Gremien der Stadt Gescher erfolgen.

8 Kommentare zu Fall Ganten: „Verstoß gegen Bauplanungsrecht muss geheilt werden“

  1. auch verärgerter Bürger // 21. Oktober 2017 um 11:56 //

    @ verärgerter Bürger Wo soll man bei Ihnen anfangen?
    Wie übel mus es Ihnen doch aufstossen, das die Buche legal gefällt werden durfte, das die Bauherrin die Mängel beseitigen will, das es vermutlich immer noch bei Luther stinkt. Und nicht mal eine Amtsverletzung des Bürgermeisters bleibt Ihnen. In diesem Sinne: Sie sollten es auch mal mit Tipp von der Brigitte versuchen. (Kleine Hilfe: Nicht Buche sondern Eiche.)
    Ich freue mich mich schon auf Ihren nächsten sehr unterhaltsamen und freundlichen Post. Sie brauchen dringend Hilfe……. Ich meine Unterstützung, durch Herrn Kunst.

  2. verärgerter Bürger // 20. Oktober 2017 um 09:21 //

    @ früherwardochwirklichallesbesser
    Wenn es darum geht, wann der Einzelne den Karnevalsprinzen spielen durfte. Wenn es darum geht, wie oft der Einzelne die Behördenvorschriften umgangen hat. Wenn es darum geht, wie viele Wohnungen der Einzelne „illegal“ erbaut hat. Wenn es darum geht, wie man aus wenig Geld, sehr schnell mehr macht.
    Wenn es darum geht, oben genanntes als Maßstab annehmen zu wollen, dann wird es nicht sehr viele in Gescher geben, die
    „für die gescheraner Bevölkerung“
    was getan haben!

    Wenn Sie der Meinung sind, das Vorschriften, auch Bauvorschriften, abgeschafft gehören, dann sollten Sie es auch so offen mitteilen, anstatt hier Teilnehmer lediglich zu beschimpfen oder sich über deren Meinung zu belustigen.
    Ich kann in diesem Fall an keiner Stelle erkennen, das
    „für die gescheraner Bevölkerung“
    was getan wurde.
    Gegenteiliges ist da eher der Fall. Es wurde bislang lediglich Misstrauen und Unmut gesät, sonst nichts.
    Was erwarten Sie eigentlich? Soll man der Investorin nun auch noch das Bundesverdienstkreuz verleihen?
    Ein Vermietverbot für die obere Etage wäre das probate Mittel, sich gegen derartige Vorgehensweise für die Zukunft zu schützen.

  3. früherwardochwirklichallesbesser // 20. Oktober 2017 um 07:47 //

    @wirklich @Brigitte, köstlich kann man sich hier amüsieren!
    Sie sind sich für keine Forderung oder Unterstellung zu schade aber sobald die erstee Kritik an Sie als Person geht, werden wir auf einmal zickig und empfindlich.Plötzlich gar nicht so unterhaltsam sich mit sich selber auseinandersetzen zu müssen. @wirklich Die angebrachte Kritik an der Brigitte ist ok ( was hat Sie denn für die Gescheraner Bevölkerung getan? )aber auch hier rate ich zu mäßiger Ausdrucksweise. Eine schwere Kindheit ist auch eine Unterstellung. Daher verstehe ich die Wildschweinretourkutsche. Aber noch lieber würde ich von Ihnen beiden echte Fakten lesen.
    Lassen Sie Sie sich doch nicht vor den Kunst-Karren spannen!

  4. Brigitte // 19. Oktober 2017 um 20:10 //

    @wirklich
    Nee, ich habe glücklicherweise kein Abrissunternehmen, würde sich ja auch nicht lohnen, bei den ganzen nachträglichen Bebauungsplanänderungen.

    Mich kotzt einfach an, dass vermögende Leute hier in Gescher machen können, was sie wollen, auch als Wiederholungstäter, während der Normalo sich an die Regeln zu halten hat.
    Ich halte einen Rückbau des zu viel gebauten Geschosses für sinnvoll, weil das Haus mit Absicht gegen das geltende Recht gebaut wurde.

    Ihr restliches Geschreibsel: Sie kennen doch sicher den Spruch mit der Eiche, die es wenig stört, wenn sich ein Wildschein an ihr schubbert?
    In diesem Sinne: ein schönes Leben noch!

  5. Wirklich? // 19. Oktober 2017 um 19:12 //

    @Brigitte, Sie scheinen wohl ein Abrissunternehmen zu haben das Sie immer wieder den Abriß fordern, oder hatten Sie einfach nur eine schwere Kindheit? Hier wurden in den vergangen Tagen schon mehrfach Anschuldigungen in der verschiedensten Artikeln erhoben die nach wenigen Tagen revidiert werden mußten. Aber vielleicht gibt es für Sie ja ein Happy End und der BM reißt das ganze Haus für Sie persönlich ab. Ich würde dann vorschlagen das Sie das zuviel abgerisse übernehmen und zahlen. Ist ja für Sie sicherlich kein Problem Sie sind sich ja ihrer Sache so sicher, Haupsache es ist erst mal weg. Mal schauen was Sie dann noch fordern.

  6. Brigitte // 18. Oktober 2017 um 11:30 //

    Wieso Einigung mit der Investorin? Der Kreis kann einen Abriß etc. auch ohne Einigung verfügen.
    Bin mal gespannt, wie die Farce weitergeht.
    Wahrscheinlich wohnen demnächst zwei alte Damen im Obergeschoß.

  7. Gescher Bürger // 17. Oktober 2017 um 19:07 //

    Auf jeden Fall Rückbau….
    Alles andere wäre ein Hohn, und schreit zum nachahmen.

  8. D. Kösters // 17. Oktober 2017 um 17:48 //

    Hört, hört… zu keiner Einigung?? Eigentlich gibt es kein Verhandlungsspielraum in so einem Fall. Wir reden hier nicht über eine Klinkerreihe die zu hoch gemauert wurde.

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