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„Wenn die Konrad-Adenauer-Straße zur Seenplatte wird“

Lösung eines "ewigen Problems" gesucht.

Gescher (fjk). Ein Ärgernis mit Ewigkeitscharakter: Bei Platzregen wird die Konrad-Adenauer-Straße zur Seenplatte. Die Feuerwehr kann blind ausrücken. Das geht seit Jahren so. In der letzten Ratssitzung -Tagesordnungspunkt Fragen von Einwohnern- monierte Bürger Franz-Josef Engbers, dass hier immer noch keine Abhilfe geschaffen sei.

Engbers hatte zuvor das Problem beim Kommunalen Bauhof vorgetragen. Die Sinkkästen würden zweimal im Jahr gereinigt, sagte man ihm dort.  „Nach meiner Kenntnis allerdings werden die Kästen überhaupt nicht oder nur selten gereinigt. Auch zweimal reicht nicht,“ meinte er. Und weiter: „Die Kehrmaschinen sind das Übel, sie fegen die Sinkkästen zu dreiviertel zu. Da müsse man sich nicht wundern, dass die Konrad-Adenauer-Straße bei jedem Starkregen unter Wasser stehe.

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Bürgermeister Kerkhoff sagte, er habe mit dem Abwasserwerk gesprochen, ob eine häufigere Reinigung der Sinkkästen die Lösung sein könnte. Die Verstopfung trete erst  auf, wenn es zu regnen beginne. Laub und Unrat würden eingetragen. Das führe dann zur Verstopfung. „Sie können die Sinkkästen zwei Stunden vorher gereinigt haben, nach Einsetzen des Regens sind sie wieder voll,“ so der Verwaltungschef. Man prüfe, die Einläufe baulich so zu verändern, dass  trotz Laubeinbringung noch Wasser ablaufen könne.

Bürgermeister Kerkhoff versprach, mit dem Bauhof Rücksprache zu nehmen. Es sei zu klären, ob die Kehrmaschinen bei dem Problem eine Rolle spielen. Möglicherweise gäbe es aber auch einen Lösungsvorschlag vom Abwasserwerk.

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