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Neujahrsempfang: „Was wäre die Welt ohne Gescher?“

Bürgerstiftung mit Umwelt- und Klimaschutzpreis geehrt

Heimatministerin Ina Scharrenbach, CDU, hielt die Festrede zum Neujahrsempfang.

Gescher (fjk). Gute Wünsche, gute Nachrichten unter diesem Motto stand der erste Neujahrsempfang von Bürgermeister Kerkhoff, CDU, im Foyer des Konzertsaals am Donnerstagabend. Die gute Nachricht: Die Wirtschaft brummt, deshalb könne die Stadt die Haushaltssicherung schon ein Jahr eher als geplant verlassen, sagte Bürgermeister Kerkhoff zu Beginn der Veranstaltung.

Die Stadt werde  voraussichtlich schon Ende Januar finanziell wieder handlungsfähig sein. Gute Wünsche brachte auch NRW-Heimatministerin Ina Scharrenbach, CDU, als Festrednerin. Die Festrede war eine Hommage an die Glockenstadt. „Was wäre die Welt ohne Gescher?“ so ihre Frage an die rund 80 Gäste.

Inhaltlicher Höhepunkt der Veranstaltung war sicherlich die Verleihung des Umwelt- und Klimaschutzpreises 2017 an die Bürgerstiftung Gescher. Diese gründete kürzlich einen Projektkreis Berkeltal. Er soll sich mit Verbesserungen im Berkeltal beschäftigen. Eine nicht einfache Aufgabe, räumte deren Sprecher Thomas Rudde ein.

Franz-Josef Kunst

kommentiert: Das Jahr mit einem Neujahrsempfang zu beginnen, ganz gewiss eine gute Idee, wenn auch der Start etwas holprig war.  Die gestrige Veranstaltung wirkte auf den Betrachter  eher wie ein vorgezogener Neujahrsempfang der CDU, Handschrift Kerkhoff eben.  Nur knapp 80 Gäste waren der Einladung  des Bürgermeisters gefolgt.  Bleibt zu hoffen, dass sich das im Laufe der Jahre ändert.

Grenzwertig war allerdings in den Augen vieler Beobachter  die Verleihung des Umwelt- und Klimaschutzpreises an die Bürgerstiftung Gescher. Kam man bisher in den Genuss einer solchen Ehrung nach „getaner Arbeit,“ so wurde zum ersten Mal in der Geschichte der Preisverleihung ein Preisträger geehrt.. nur für seine guten Absichten: Nämlich zur Steigerung der Attraktivität des Berkeltals, etwas tun zu wollen. Wie jeder weiß, seit Jahren ein Sorgenkind im Rathaus.  Hierfür hat die Bürgerstiftung eine Projektgruppe gegründet. 

Ob sich die Bürgerstiftung mit der Annahme des Preises einen Gefallen getan hat, wird die Zukunft zeigen. Wer sich vor der guten Tat für die gute Tag schon mal ehren läßt, hängt sich weit aus dem Fenster. Denn jetzt muss die Bürgerstiftung liefern.. oder den Umweltpreis zurückgeben. Ein paar Kletterseile in die Bäume hängen reicht da nicht!

Lies hier: GZ online – Bürgerstiftung erhält Klimaschutzpreis für geplante Aufwertung des Berkeltals

4 Kommentare zu Neujahrsempfang: „Was wäre die Welt ohne Gescher?“

  1. Ulrich Althoff // 6. Januar 2018 um 21:49 //

    Zusätzlich zu dem Artikel über den Neujahrsempfang: Früher war sie ein Tabu….

  2. Rentner // 6. Januar 2018 um 21:47 //

    Da lobt der Bürgermeister seine Bühne, die ihr Gescheraner bezahlt, und renoviert, für seine politische Karriere aber leider die falsche Schule , man hat gemerkt das Jens Spahn Nicht da war oder sich abwendet wegen der Zögerlichen schwarzen Schulaffäre bitte Abstellgleis……….. nicht Berlin …zurück Ramsdorf links Siloplatte 0815

  3. Ulrich Althoff // 6. Januar 2018 um 19:30 //

    Nicht nur was der BM in Gescher macht, sondern auch was der FM im Bund macht. Waeren die Zinsen in Europa bei 4-5%, waere das Jubelzenario ueber die angeblich gute Situation in D auf absoluter Sparflamme, weil nicht existent. So verlieren NUR DIE KLEINEN SPARER in D ihr Geld. Die Besitzenden gehen in Sachwerte, (z. B. Windkraftausbau) Geld kostet ja noch nicht viel….Aber irgendwann wird das Geld auch wieder teuer werden, eine Niedrigzinsphase hat noch nie Jahrzehnte angehalten.

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