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„Secco übernimmt städtische Immobilien“

Klaus Schnieder managed zukünftig die Immobilien der Stadt Gescher

Gescher (fjk). …witzelte ein GescherBlog User, offensichtlich erstaunt über eine überraschende Personalentscheidung des Bürgermeisters Thomas Kerkhoff. Klaus Schnieder, Inhaber der Weinhandlung Secco, Prinz Karneval 2004, Geschäftsführer der Stadtkarnevalisten und Stiftungsratmitglied der Bürgerstiftung wechselt in`s Rathaus. Dort managed er zukünftig die Immobilien der Stadt Gescher. Er tritt die Nachfolge von Ludger Witthake an, der im Spätherbst dieses Jahres in Altersteilzeit gehen wird.

Auf gutes Gelingen: Klaus Schnieder (rechts).

Bei der Vorstellung der Presse strahlte der Bürgermeister  über`s ganze Gesicht: „Herr Schnieder hat sich am besten präsentiert.“  „Thomas und Klaus“ kennen sich aus zahlreichen gesellschaftlichen Aktivitäten von Karnevalsverein bis  Feierabendmarkt. Das Ex-Ratsmitglied der GRÜNEN Klaus Schnieder setzte sich gegenüber 17 Mitbewerbern in einem sauberen und fairen Auswahlverfahren durch, so der Verwaltungschef.

Offensichtlich setzt der Bürgermeister auf das Motto „BUY LOCAL“ und  das Allroundtalent Schnieder.

Das bringt der gelernte Tischler Schnieder zweifellos mit: Lehre als Tischler, Fachhochschulreife, 3 Jahre Zivildienst, Mitarbeiter auf Haus Hall, Mitarbeiter bei Bock & Partner und zum Schluss bei der Sparkasse Westmünsterland. Daneben gründete er zusammen mit Martin Pollmann (Polizeibeamter) die Weinhandlung Secco.

Lies hier: GZ online – „Er hat sich am besten präsentiert“

Weihnachtsbäume vom NEUEN Blumenfreund.. BUY LOCAL

15 Kommentare zu „Secco übernimmt städtische Immobilien“

  1. Es geht nicht um die Person Schnieder. Es geht auch hier um die Zusammenarbeit von Schwarz-Grün!
    Um Personalpolitik, die augenscheinlich angezweifelt werden kann. Auch der von der Verwaltung beauftragte, zuständige Architekt für die Sanierung der Pankratiusschule, ist Grüner. Man darf sich doch wohl wundern und auch manche Entscheidungen hinterfragen! Hoffentlich klappt in Zukunft die Zusammenarbeit mit allen politischen Gremien… Es wäre Gescher zu wünschen.
    Nicht alle Menschen die etwas kritisch hinterfragen sind neidisch. Sie erkennen vielleicht Strukturen, die nach außen nicht sichtbar werden sollen. Aber die Herren haben es selbst in der Hand, und können sich durch gute Arbeit beweisen!!!

  2. Christian // 17. Januar 2018 um 15:47 //

    „MEINE PFLICHTEN GEWISSENHAFT ERFÜLLEN UND GERECHTIGKEIT GEGEN JEDERMANN ÜBEN WERDE. SO WAHR MIR GOTT HELFE.“ Das sind die letzten Worte des Bürgermeistereides. Hat Bürgermeister Kerkhoff gegen den Bewerber van Geldern GERECHTIGKEIT GEÜBT? Wohl kaum.

  3. gescherbürger24 // 9. Januar 2018 um 12:03 //

    Ich sehe es ähnlich wie Rainer, nur Neid, Neid, Neid.
    Ich verstehe nicht warum aus dieser Personalie so einen Hype gemacht wird.
    Auch das unser BM nur schlecht gemacht wird, kann ich nicht nachvollziehen. Natürlich gibt es Punkte wo er sich unglücklich oder falsch verhalten hat, aber wer macht das nicht.
    Ich glaube in Gescher wird auf jeden BM draufgehauen, egal wie gut oder schlecht er ist. Man findet immer etwas.
    Zum Thema zurück, ich finde die Personalie Klaus Schnieder gut. Lasst ihn doch erstmal mit seiner Arbeit beginnen.

  4. Antonius // 8. Januar 2018 um 18:55 //

    Lieber Rainer,du mgst etwas recht haben, aber Rufmord findet auch im realen Leben statt und schon sehr lange. Möglicherweise bist du verschwägert oder verwandt und du empfindet das als ungerecht.

    Ich kenne die Person nicht sondern nur aus der Zeitung als Politiker oder Prinz. Die Orff oeffentliche Darstellung AG bei mir dazu geführt, dass ich diese Weinhandlung nie betreten habe und betreten werde. Dies trifft auch bei anderen Geschäften zu und das ist normal.

    Nicht normal ist Gescher mit so einem Karnevalsverein der so viel Misstrauen erzeugt mit politischen Verquickungen. Da ist die Ursache zu suchen und mit Neid hat das weniger zu tun.

  5. Was hier im Moment abläuft, grenzt an typischen „Gescheraner Rufmord und Neid“.

  6. Brigitte // 8. Januar 2018 um 11:05 //

    Natürlich kannte und kenne ich den Ausbildungsstand von Herrn Schnieder nicht, danke für die Nachhilfe.
    Es tut mir auch leid für Herrn Schnieder, so in den Fokus zu geraten, aber das Unbehagen über die Einstellung bleibt. Duzfreund des BM, Ex-Ratsmitglied…..

  7. Fragener // 7. Januar 2018 um 22:49 //

    PS: den Umbau der Vills (gegenüber Grimmelt) hat er als zuständige Bauleitung damals doch auch gut hinbekommen

  8. Fragener // 7. Januar 2018 um 22:40 //

    Klaus Schnieder ist ausgebildeter Bautechniker. Damit erfüllt er schon mal Punkt 1 der Stellenausschreibung.
    Er ist seit 2000 für das Gebäudemanagment der Sparkasse Westmünsterland zuständig (über 100 Geschäftsstellen) Punkt 2 erfüllt. Natürlich hat die Einstellung einer so bekannten Person geschmäckle. Erst recht wenn er per du mit den Bürgermeister steht. Aber ihn die fachliche Qualifikation abzusprechen ist unfair. Er recht wenn der Autor des Berichtes bewust oder unbewusst den Ausbildungsstand falsch wiedergibt

  9. Was soll man da noch hinzufügen?! Man schaue nur mal auf die Homepage der Stadt Gescher und suche einen Termin für das Jahr 2018. Gähnende Leere! Vielleicht haben dort wirklich viele Mitarbeiter anderes zu tun, oder gibt es im Moment gerade NICHTS zu tun und deshalb keine Eintragungen im Sitzungskalender??
    Schade, dass die Stelle des Gebäudemanagerns nicht an jemand „Unbekanntem“ vergeben wurde, der unvoreingenommen und sachlich die Probleme der städtischen Gebäude angehen kann. Hier scheint tatsächlich nicht die berufliche Qualifikation ausschlaggebend für die Jobvergabe gewesen zu sein.

  10. Brigitte // 7. Januar 2018 um 11:14 //

    Hier ein Teil Stellenausschreibung zu den Anforderungen:

    Von Ihnen erwarten wir:
    – Ein erfolgreich abgeschlossenes einschlägiges Studium, z.B. Architektur (Hochbau),
    Bauingenieurwesen, Facility Management, Ausbildung zum Bautechniker (Hochbau),
    Ausbildung für den gehobenen nichttechnischen Verwaltungsdienst oder eine vergleichbare
    Qualifikation,
    – Mehrjährige Berufserfahrung im Aufgabenbereich, idealerweise in einer
    Kommunalverwaltung,
    – Umfassende Kenntnisse im Bau- und Vergaberecht, aller Leistungsphasen der HOAI sowie
    im Miet- und Grundstücksvertragsrecht,

    Irgendwie kann ich trotz der vielen schönen Berufe Herrn Schnieders da nicht so DIE Qualifikation erkennen. Und ich kann auch wirklich nicht glauben, dass nicht EIN Techniker oder Ingenieur sich beworben hat.

    Aber immerhin verstehe ich nun die irre lange Einarbeitungszeit von einem 3/4 Jahr, für das zusätzliche Gehalt wird der Erlös des dringend notwendigen Verkaufs des Kattenborgs-Grundstücks draufgehen.

    Auch verstehe ich jetzt, warum GRÜNE und CDU gemeinsam den Haushalt genehmigt haben.

    Bei solch offensichtlichen Seilschaften, Begünstigungen in der Politik, wundert es nicht, dass niemand mehr diese Typen ernst nimmt.

    PS: Herr Bürgermeister, falls Sie das lesen, da sie ja lt. Mail aus dem Rathaus alles selber übernehmen, kümmern Sie sich doch bitte mal um die Aktualisierung der HP der Stadt Gescher. Da stehen z. B. immer noch Kattenborg und Kutschenmuseum zum Verkauf.

  11. gegangener Bürger // 7. Januar 2018 um 11:01 //

    Der Eindruck der Überforderung, mit seinem Amt als BM, ist wohl nicht von der Hand zu weisen und das aufgrund seiner beruflichen Erfahrung und Kenntnisse! Selbst wenn auf Briefe, per „Einwurf-Einschreiben“, nicht mal geantwortet wird, sollte sich dieser BM, mal die Frage stellen wem er dient und wem nicht!

  12. @Leser
    Der Beitrag braucht keine Kommentierung. Und das zu Recht wie die starke Resonanz auf diese jüngste Personalie aus dem Rathaus zeigt. Der Leser hat sich ganz offensichtlich seine Gedanken gemacht. Gestern, am Samstag, wurden auf GescherBlog mehr als 9.000 Beiträge gelesen. Das ist ungewöhnlich und bemerkenswert. Noch bemerkenswerter ist die Tatsache, das davon knapp 6.000 auf den Beitrag um die Einstellung von Klaus Schnieder als Immobilienmanager der Stadt entfielen. Mehr als der Beitrag über Markus Lammerding als zukünftigen Vorsitzenden des SV Gescher!!!

    Ungewöhnlich auch die starke Reaktion ausserhalb der Kommentarfunktion dieser Seite. Mehrere Emails beschäftigen sich grundsätzlich mit der Personalpolitik des Bürgermeisters. Allen ist eins gemein, die Frage ob die Beziehung zum Bürgermeister oder die Qualifikation des Bewerbers das entscheidende Kriterium ist. Kritik gibt`s auch an den vielen Nebentätigkeiten der Neueinstellung. Das Mitarbeiter im Rathaus ein zweites, berufliches Standbein haben ist übrigens nicht neu.

    http://ladyworks.de/epages/5c3290b7-e600-4de4-ab4f-945e1e8316a0.sf/de_DE/?ObjectPath=/Shops/5c3290b7-e600-4de4-ab4f-945e1e8316a0/Categories/Service/Ueber_uns

    Besorgnis könnte da schon eher eine Mail, die Gescherblog vor wenigen Minuten erreichte, machen. Da wird von mittlerweile großer Unzufriedenheit im Rathaus mit dem Verwaltungschef berichtet. Er ziehe „jeden Furz“ (O-Ton!) an sich und verheddere sich in Kleinklein. Sein Schreibtisch quelle über vor unerledigten Fällen. Die Frustration der Mitarbeiter macht der Schreiber auch daran fest, dass zur Weihnachtsfeier nicht einmal die Hälfte der Mitarbeiter erschienen sei.

  13. BM Trennt sich von Gescher // 6. Januar 2018 um 21:17 //

    Hallo
    Volle Nebentätigkeit oder Hauptberuf der Weinhandel , jede E-Mail , jede Bestellung ,alles kostet der Stadt Zeitstunden für diese Stelle, er soll sich selber versichern und voll zum Weinhandel stehen!

  14. Herr Kunst warum finde ich keinen Kommentar von ihnen? Trauen sie sich nicht?

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