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Warum „Neonics“ für Bienen tödlich sind

Agrar-Nervengift in gebeiztem Saatgut

Gescher/Berlin (nabu). Wenn Honigbienen an den falschen Blüten naschen, kann das für sie tödlich sein. Seitdem die Agrarindustrie Anfang der 1990er Jahre begonnen hat, mit Neonicotinoiden (Neonics) gebeiztes Saatgut zu verkaufen, leben Honigbienen, aber auch Schmetterlinge, Hummeln und Schwebfliegen gefährlich.

Wächst die Pflanze heran, breitet sich das Nervengift aus dem Saatkorn in Stängel, Blätter und Blüten aus und ist sogar in Nektar und Pollenstaub zu finden. Ähnlich wie bei Alzheimer verlieren Insekten, die damit in Kontakt kommen, ihre Erinnerung und ihre Fähigkeit zu kommunizieren.

Warum die Wirkstoffe, die es auch für den Hausgebrauch in Baumärkten zu kaufen gibt, für Insekten so gefährlich sind und was daraus folgen muss, erklärt der Neurobiologe Prof. Dr. Randolf Menzel von der Freien Universität Berlin im NABU-Interview.

1 Kommentar zu Warum „Neonics“ für Bienen tödlich sind

  1. Ulrich Althoff // 11. Januar 2018 um 11:04 //

    Ich vermisse Kommentare von Landwirten!

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