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Polizeibilanz: Reichlich zu tun beim Karneval in Gescher

Jugendliche behinderten polizeiliche Massnahmen

Gescher (ppp). 10.000 Besucher verzeichnete am Sonntag der Karnevalsumzug. Das meldet soeben die Polizeipressestelle in Borken. Traditionell wird in Gescher der Karneval früher gefeiert als im Rest des Landes. Dabei gab es für die Polizei mehr zu tun als im Vorjahr.

Während des Umzuges kam es zu folgenden Einsatzanlässen bzw. Feststellungen:

Ein Körperverletzungsdelikt, zwei Verstöße gegen das Betäubungsmittelgesetz, ein Verstoß gegen das Waffengesetz, (ein 13-Jähriger hatte mehrere verbotene Gegenstände bei sich u. a. einen Teleskopschlagstock), eine Ruhestörung und drei alkoholbedingt hilflose Personen (keine Kinder).

Darüber hinaus wurde einer Velener Gruppe die Weiterfahrt im Karnevalszug untersagt. Die Karnevalisten hatten ihren Wagen mehrfach gefährlich aufgeschaukelt und dies trotz Ermahnung fortgesetzt, sodass die weitere Teilnahme aus Sicherheitsgründen konsequent untersagt wurde.

Diese Jugendlichen feierten frühlichen Karneval.. andere taten das nicht und wurden zum Problem für die Ordnungsbehörden.

Nach Beendigung des Umzuges kam es zu weiteren Einsätzen: Eine Schlägerei in einer Gaststätte, zwei Fundsachen, eine hilflose erwachsene Person, ein Streit, zwei Beleidigungsdelikte und ein Widerstand gegen Polizeibeamte.

Gegen 17.45 Uhr beleidigte ein 17-Jähriger aus Gescher eingesetzte Polizeibeamte, woraufhin die Beamten die Personalien des Jugendlichen feststellten, ihn in Gewahrsam nahmen und in die Obhut eines Erziehungsberechtigten übergaben. Ca. 25 Jugendliche behinderten die polizeilichen Maßnahmen, befolgten aber die Platzverweise der Polizisten.

Der Polizeieinsatz wurde gegen 01.00 Uhr beendet, da die Gaststätten geschlossen hatten und auch auf den Straßen kaum noch Menschen unterwegs waren.

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