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Stolpersteine als Steine des Innehaltens

Erinnerung an die jüdischen Familien Falkenstein und Stein

Gescher (fjk). Stolpersteine als Steine des Innehaltens. Heute vormittag verlegte der Kölner Künstler Gunter Demnig auf Einladung des Riga-Komitees Gescher solche vor den ehemaligen Wohnstätten der jüdischen Familien Falkenstein und Stein. Franz-Josef Menker begrüßte auch Nachkommen von Verwandten der Familie Stein.

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„Ein Mensch ist erst vergessen, wenn sein Name vergessen ist“, heißt es im Talmud. Gegen dieses Vergessen kämpfen der Künstler Gunter Demnik und der Arbeitskreis Riga aus Gescher. Über 63.000 Stolpersteine in vielen Ländern hat der Künstler schon verlegt. Die Verlegung der Gedenksteine fand in einem eindruckvollen Rahmen statt. Schülerinnen und Schüler der Gesamtschule, Klasse 8a, begleiteten die Veranstaltung mit Texten und Musik.

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Das Ende der jüdischen Gemeinde in Gescher kam am 10.Dezember 1941. Die 20 jüdischen Bewohner wurden im Morgengrauen nach Münster abtransportiert und von dort – zusammen mit Mitgliedern anderer jüdischer Gemeinden aus der Region – ins Ghetto Riga verfrachtet.

Alle Gescheraner Juden, 20 Männer, Frauen und Kinder, Mitglieder der Familien Marx, Falkenstein, Stein und Marx wurden vermutlich im Wald von Bikernieki bei Riga ermordet.

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