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Kerkhoff: „Der Entwurfsverfasser war da kreativ“

Gantenbau nach kreativem Einfall nun genehmigungsfähig

Gescher (fjk). Bürgermeister Kerkhoff geizte nicht mit Lob: „Der Entwurfsverfasser war da kreativ,“ meinte er mit Blick auf das sich abzeichnende Ende der Querelen um den Gantenbau. Das problematische  dritte Obergeschoss bleibt, es wird jetzt ein Staffelgeschoss und damit genehmigungsfähig. 

BM Thomas Kerkhoff

In der Sitzung des Bau- und Planungsausschusses am Mittwochabend machte der Bürgermeister diese überraschende Mitteilung. Die bauordnungsrechtlichen Fragen zwischen Investorin und Kreis Borken seien geklärt und grundsätzliche Genehmigungsfähigkeit gefunden,  so der Bürgermeister.  Durch Teilung des Grundstückes sei die erforderliche Grundstücksgröße hergestellt worden. Über Einzelheiten der Teilung machte Kerkhoff keine Angaben.

Auch das wesentliche Problem des sogen. 3. Geschosses, ein Verstoß gegen den Bebauungsplan der nur 2 Geschosse vorsieht,   ist geklärt. Das 3. Geschoss wird nun ein Staffelgeschoss. Da dies aber nur 66% des darunter liegenden Geschosses sein darf wurde eine „kreative“ Lösung gefunden: Ein Vorbau vor Erd- und  Obergeschoss. Damit wird die Grundfläche so erhöht, dass die Anforderungen an ein Staffelgeschoss erfüllt sind. „Die 66% Regel wird somit eingehalten,“ sagte Kerhoff.

Der Bauantrag ist jetzt genehmigungsfähig. An dem Verfahren ist die Stadt Gescher nicht beteiligt. Deshalb werde sich der Ausschuss auch nicht mehr mit der Angelegenheit befassen. Ein Bußgeld wurde bezahlt. Das sei aber keine Ablöse gewesen, so Kerkhoff.

Ferner kündigte der Bürgermeister an, dass mit Beendigung der Bautätigkeiten am Gantenbau mit der Sanierung des davor liegenden Parkplatzes an der Eleonore-Stein-Straße begonnen werde. 

Lies hier mehr über „die Gantenstory“

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9 Kommentare zu Kerkhoff: „Der Entwurfsverfasser war da kreativ“

  1. verwunderter Bürger // 15. Februar 2018 um 20:24 //

    Ich hoffe, dass die Stadt beim Schlussakt dieses Dramas nicht beteiligt war. Denn Herr Kerkhoff ist gestern vormittag noch durch Borken gefahren. Hoffentlich war er nicht wegen dem Gantenbau beim Kreis.
    Jetzt kann eine Mietspartei erleichtert sein. Endlich können wieder die Fenstergriffe montiert werden. (Eine Mietminderung durch Frau Ganten hat es nicht gegeben, so kann man auch Strafen gut bezahlen).
    Wie heißt es so schön auf dem Bau. Was nicht passt wird passend gemacht.

  2. Unfassbar….! Die Beteiligten sollten sich schämen!!!

  3. Stocksauer // 15. Februar 2018 um 13:18 //

    Wir Gescheraner kommen uns nicht nur verarscht vor, wir werden verarscht. Wo bleibt denn die Gerechtigkeit gegenüber Otto –
    Normalverbraucher? Was da abgegangen ist darf einfach nicht sein.
    Es braucht sich ja ab Genehmigung gestern KEINER mehr an Bauvorschriften halten.
    Der oder die da oben regeln das ja schon. Ich sage nur pfui.

  4. Hier ein Beitrag auf GescherBlog zum Thema „Vollgeschoss oder Staffelgeschoss?“
    http://www.gescherblog.de/?p=33537

  5. Gescheraner Bürger // 15. Februar 2018 um 12:47 //

    Die Grundfläche eines Gebäudes ist im ursprünglichen Sinne jene Fläche, mit der ein Gebäude den Boden berührt. Sie ist in diesem Sinne gleichzusetzen mit der „bebauten Fläche“ (im Gegensatz zur „überbauten Fläche“, welche auch Dachüberstände beinhaltet). Die Fläche wird gemessen in Fußbodenhöhe an den fertigen Oberflächen, zum Beispiel auf Holzverkleidung, Wärmedämmung oder Außenputz.

    Im weiteren Sinne bezeichnet die Grundfläche auch die Flächen, welche die oberen Geschosse in Fußbodenhöhe einnehmen.

    Quelle: Wikipedia

    Die Frage die sich stellt ist, ob die überbaute Fläche rechtlich zur Grundfläche dazu gerechnet werden darf.

  6. Wutbürger // 15. Februar 2018 um 10:39 //

    Formal wird wohl alles in Ordnung sein. Politisch ist das eine katastrophe. Man möchte sich übergeben. Wer befreit Gescher von dem Geschwür von Filz und Klüngel. In Gescher ist alles zu regeln. Es müssen nur die richtigen Akteure zusammenkommen.
    Ich für meinen teil werde die Straßenseite wechseln wenn der Bürgermeister mir entgegenkommt.

  7. Andreas Kimmel // 15. Februar 2018 um 10:21 //

    Die Kleinen hängt man und die Großen lässt man laufen
    Noch mehr Filz ist nicht zu toppen . Grüße an die zukünftigen Bauherren in Gescher , baut euer Eigenheim nach eigenem Belieben , der Bürgermeister wird’s schon richten . PS : VIELE Grüße an die Bauaufsicht

  8. Schneckchen // 15. Februar 2018 um 09:26 //

    ………….und ich fragte mich, woher die Schleimspur vor dem Haus kommt…………..

  9. verärgerter Bürger // 15. Februar 2018 um 01:15 //

    Es wäre mal interessant zu erfahren, wie viele Gescheraner sich aufgrund der Mitteilung des Bürgermeisters
    „VERARSCHT“ vorkommen!!!

    Das riecht nicht nur, es STINKT ZUM HIMMEL!!!

    Es drängt sich gerade zu die Frage auf, wie viel Stunden man, im Beisein des Bürgermeisters, beraten hat, um die Kuh vom Eis zu bekommen.

    Ich glaube im Bezug auf Auskünfte aus der Verwaltung nichts, rein gar nichts mehr und wünsche weiterhin
    „“frohes Klüngeln““

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