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Velener wegen versuchten Mordes vor Gericht

Velen (wdr). Ein 19-jähriger Mann sitzt seit Donnerstag (15.02.2018) auf der Anklagebank des Landgerichts in Bocholt. Die Staatsanwaltschaft wirft ihm besonders schwere Brandstiftung und versuchten Mord vor. Der junge Mann soll im August 2017 in der neuen Wohnung seiner Mutter in Velen Feuer gelegt haben, er soll Benzin verschüttet und angezündet haben. Dadurch kam es zu einer Explosion, der Dachstuhl brannte aus.

Zehn Menschen hielten sich damals in dem Wohn- und Geschäftshaus auf, fünf erlitten Rauchgasvergiftungen. Bei dem Versuch, einer pflegebedürftigen Frau zu helfen, wurden ein paar Bewohner durch das Feuer im Haus eingeschlossen, konnten aber gerettet werden.

Bei dem Feuer entstand mehr als 700.000 Euro Schaden

Die Mutter des Angeklagten wollte mit ihrem Sohn von Borken nach Velen umziehen. Die Wohnung der Mutter war bereits bezugsfertig. Nach Angaben der Staatsanwaltschaft wollte der junge Mann diesen Umzug verhindern. Deshalb soll er das Feuer gelegt haben.

Angeklagt ist auch die 15-jährige Freundin des jungen Mannes. Sie soll von dem Plan gewusst haben, diesen aber nicht angezeigt haben. Das Urteil wird Anfang März erwartet.

*Quelle: wdr – *Foto: wdr

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