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Offene Ganztagsschule ab sofort flexibler

Landesregierung setzt auf weiteren Ausbau der offenen Ganztagsschule

Gescher/Düsseldorf (pd). Mit sofortiger Wirkung stellt die Landesregierung klar, dass Schülerinnen und Schüler während der Zeiten des offenen Ganztags am Nachmittag auch an regelmäßigen außerschulischen Bildungsangeboten (zum Beispiel in Sportvereinen oder Musikschulen) und am herkunftssprachlichen Unterricht teilnehmen können.

Schulministerin Yvonne Gebauer, FDP: „Ebenso ist es möglich, ehrenamtliche Tätigkeiten oder Therapien wahrzunehmen. Auch rein familiäre Ereignisse sind künftig ein Grund, von der Teilnahme am offenen Ganztag zu entbinden“.

„Für diese Legislaturperiode hat sich die Landesregierung drei Ziele für den Ganztag gesetzt: Ausbau der Plätze, Sicherung der Qualität und mehr Flexibilisierung. Wir ergreifen nun erste Maßnahmen, um diese Ziele umzusetzen und haben dabei auch die Bedürfnisse von Eltern und ihren Kindern im Blick.

In einer weiteren Änderung des entsprechenden Erlasses werden zum 1. August 2018 die finanziellen Rahmenbedingungen angepasst: Die Fördersätze werden landesseitig insgesamt um sechs Prozent erhöht. Somit steigen die Haushaltsmittel für den offenen Ganztag um rund 26,7 Millionen Euro auf 480,73 Millionen Euro in diesem Jahr. Darin enthalten ist ebenfalls der Ausbau der Plätze, der vorangebracht wird: Diese steigen um weitere 8.000, sodass ab August insgesamt 315.600 Plätze zur Verfügung stehen. Beim geplanten Ausbau werden die weiteren Maßnahmen der Bundesregierung zu berücksichtigen sein.

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1 Kommentar zu Offene Ganztagsschule ab sofort flexibler

  1. Na endlich! Das ist eine richtige Reaktion auf die Bedürfnisse von Familien, die beruflich in flexible Strukturen eingebunden sind. Wechselnde Arbeitszeiten, welchselnde Arbeitsorte, beide berufstätig, keine Großeltern, die immer parat stehen.
    Endlich sind Pauschalvorgaben vom Staat, dass alle Kinder zu einem bestimmten Zeitraum zu betreuen sind, wie unter Rot-Grün manifestiert, abgeschafft. Endlich wird das individuelle Bedürfnis der Familie als solches in den Vordergrund gestellt. Genau davon muss jedes Betreuungsangebot im Jahre 2018 als Basis ausgehen!

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