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Mobilitätskonferenz: Konzept „Mobiles Münsterland“

Mobilitätskonferenz setzt auf ÖPNV

Münster/Gescher (pd). Vernetzt, individuell nutzbar, attraktiv und klimaschonend: Das ist die Mobilität von morgen im Münsterland. Zu diesem Thema fand heute (5. März) auf Einladung von Regierungspräsidentin Dorothee Feller unter Teilnahme von Verkehrsminister Hendrik Wüst bei der Bezirksregierung Münster eine Mobilitätskonferenz statt.

Geladen waren unter anderem der Oberbürgermeister, die Landräte, die Bürgermeister des Münsterlandes, Abgeordnete des Bundestages, des nordrhein-westfälischen Landtages und des Regionalrates.

Trafen sich bei der Bezirksregierung Münster zur Mobilitätskonferenz: (v.l.) Dr. Christian Schulze Pellengahr, Dr. Kai Zwicker, Dr. Olaf Gericke, Regierungspräsidentin Dorothee Feller, Verkehrsminister Hendrik Wüst.

Verkehrsminister Wüst betonte: „Moderne Verkehrspolitik ist heute mehr als Infrastruktur. Allerdings ist intakte und ausreichende Infrastruktur unverzichtbar. Auch emissionsarme oder automatisierte Fahrzeuge fahren nicht auf maroden Straßen, kaputten Schienen und nicht mehr belastbaren Brücken. Mit der ÖPNV-Digitalisierungsoffensive, die wir Ende des vergangenen Jahres gestartet haben, wollen wir die Chancen der Digitalisierung für bessere Mobilität nutzen. Vernetzte, komfortable und zuverlässige Mobilitätsangebote brauchen wir sowohl in den Zentren wie im ländlichen Raum. Deshalb wünsche ich dem Münsterland-Konzept viel Erfolg.“

Mit dem Konzept „mobiles Münsterland“ soll ein individuelles, kundenorientiertes und einfach nutzbares Zubringersystem zum ÖPNV mit digitalen Informations- und Buchungsmöglichkeiten, innovative Mobilpunkte, an denen die Fahrgäste ihre Wartezeit effektiv mit Einkaufen, Arbeit oder Ausruhen nutzen können, bis hin zu einem Testbetrieb für autonomes Fahren im ÖPNV, entstehen. Der Fokus liegt hierbei auf der Abstimmung und Erprobung einzelner Projektbausteine, die durch ihr Zusammenspiel die größtmögliche Wirkung erzeugen und ein schlüssiges, an den Bedürfnissen der Menschen ausgerichtetes, ÖPNV-integriertes Gesamtsystem ergeben.

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