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Ein neues Museum für Gescher: Kunsthalle Hense

Wichtiger Meilenstein auf dem Weg zur Kulturstadt Gescher

Gescher (fjk). „Ich find`wir haben hier einen hellen, modernen richtig geilen Veranstaltungsort,“ strahlt Frank Hense stolz als er am Dienstagmorgen der Presse sein Museum für zeitgenössnische Kunst –die Kunsthalle Hense– vorstellt. Am kommenden Wochenende ist Eröffnung.

In der Kunsthalle Hense werden zukünftig Einzel- oder Gruppenausstellungen der Hensesammlung  in wechselnden Präsentationen  gezeigt. Die Eröffnungsausstellung hat u. a.  einen Schwerpunkt mit Bezug auf die Glockenstadt. Ausgewählte Künstlerinnen und Künstler setzen sich thematisch mit dem Wahrzeichen der Stadt, der Glocke auseinander. So beschäftigt sich   die polnische Künstlerin Malgosia Jankowska in einem Werk, das sie extra für die Ausstellungseröffnung anfertigte, mit dem Glockenguss. Titel: Die Glockengießer.

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Doch noch ist eine Menge zu tun. Die ehemalige Turnhalle -später das Kutschenmuseum-  ist schon jetzt nicht wiederzuerkennen. Hell und großzügig, bei bisher nicht wahrgenommener Höhe des Hauptraumes, präsentiert sich Gescher`s neues Kulturhighlight. Frank Hense hat sich den Umbau „eine sechsstellige Summe“ Kosten lassen.

Erst wenige Bilder hängen, einige weitere befinden sich im dafür vorgesehenen Lagerraum. Auf der Galerie wird es Stellflächen für kleine Skulpturen geben.

Ein weiteres Schmankerl hält Kunstfreund Hense zur Eröffnung seiner Kunsthalle  bereit: Er erwarb  ein interessantes Gemälde („Die Glockengießer“ – siehe nachfolgend), dass er als aufwändige Druckedition aufbereiten ließ. Wer möchte kann es am Eröffnungstag oder später erwerben. „Das Finanzamt hat die Gemeinnützigkeit anerkannt,“ sagt Frank Hense beim Rundgang durch das Museum.

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Förderer des Museums sind natürlich herzlich willkommen. Neben dem „Einmalsponsering“ gibt es auch die Möglichkeit sich als „Haupt- und Dauersponsor“ einzubringen.

Dauersponsoren bekommen das Museum einmal pro Jahr für ein Event kostenlos zur Verfügung gestellt. „Eine interessante Sache, besonders für Firmen, Banken und andere Institutionen,“ ist sich Hense sicher. Darüber hinaus steht das Museum -nach zeitlicher Abstimmung- wie bisher für Veranstaltungen zur Verfügung. Dafür hat Kunstliebhaber Hense extra 80 neue Stühle eingekauft.

Eröffnung Kunsthalle Hense

17. März 2018 um 17 Uhr
für geladen Gäste

18. März 2018 von 11-16 Uhr
für die Öffentlichkeit (Eintrittspreise 5 € bzw. 3 € für Kinder)

18. März – 29. April 2018
Zeitgenossen. Künstler der Sammlung Hense
auch im Kunstverein Münsterland e.V. in Coesfeld

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7 Kommentare zu Ein neues Museum für Gescher: Kunsthalle Hense

  1. @Inga Wening

    Hallo, am Montag ist das Museum von 11 bis 16 Uhr geöffnet.
    http://www.gescherblog.de/?p=35089

  2. Inga Wening // 28. März 2018 um 00:21 //

    Hallo wie sind denn die Öffnungszeiten über die Osterfeiertage ?

  3. S. Nathaus // 19. März 2018 um 12:20 //

    Diese Wortwahl ist Ausdruck des Glückes. Herr Hense hat sich mit diesem Museum ein Traum erfüllt den er gerne mit anderen teilen möchte. Dies ist wieder einmal eine Aufwertung für die Stadt Gescher. Persönlichen Kontakt hatte ich selber, wie so viele Kritiker, mit Herrn Hense noch nicht. Daher steht es mir auch nicht zu Kritik an seine Person auszuüben.

  4. Es sollte doch hier um die Kunst und deren Ästhetik gehen. Ich würde auch nicht von „geiler“ Kunst oder „geilem“ Raum sprechen, kann aber nachvollziehen, wenn Begeisterung im konservativen Raum auf diese Art leicht povozierend formuliert werden möchte. Auf die Kunst und die Sprache!

  5. ein verwunderter Bürger // 18. März 2018 um 14:45 //

    Ein weiterer Schritt zur #Hensestadt Gescher …

  6. Der NICHT verärgerter Bürger // 15. März 2018 um 21:52 //

    Nur weil der Herr Hense ein Wort erwähnt, was in der heutigen Zeit längst im normalen Sprachgebrauch zu finden ist? Die einzigen die hier kein kultiviertes Niveau haben sind Sie. Sie sind offenbar noch in der Steinzeit und da sie den Menschen wahrscheinlich nicht persönlich kennen ist es anmaßend, derart über ihn zu urteilen.

  7. Joachim u. Monika Riepen // 14. März 2018 um 19:35 //

    Die Wortwahl des Herrn Hense bei der Präsentation seiner Kunsthalle (ich find`wir haben hier einen hellen, modernen richtig geilen Veranstaltungsort…..), zeugen nicht gerade von kultiviertem Niveau.

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