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Finanzen: Gewerbetreibende bescheren der Stadt Geldsegen

Verwaltung lehnt Rücknahme von Steuererhöhungen ab.

Gescher (fjk). Die gute Konjunktur macht sich  auch in Gescher bemerkbar. 2017 haben sich die Finanzen der Stadt wesentlich verbessert und letztlich zum Verlassen der Haushaltssicherung geführt.   Das machte Kämmerer Christian Hübers in der Sitzung des Hauptausschusses am Mittwochabend deutlich. Ursache sind im wesentlichen ungewöhnlich stark  gestiegene Gewerbesteuereinahmen. 

3.1 Millionen mehr als erwartet haben Gescher`s Gewerbetreibende und deren Mitarbeiter in die Kassen der Stadt gespült. Insgesamt über 11 Millionen Euro, soviel wie  nie zuvor. Alle Einnahmen aus Steuern und ähnlichen Abgaben summierte Hübers für 2017 auf knapp 23 Millionnen. 2o16 waren das noch 19.6 Millionen.

Christian Hübers

Personalausgaben und Versorgungsleistungen stiegen 2017 nur geringfügig und liegen bei ca. 6.5 Mio Euro. „Die Gründe für die Verbesserung der Finanzen sind ausschließlich extern,“ sagte Kämmerer Christian Hübers.

Als Folge dieses „warmen Regens“ haben sich die Liquiditätskredite (Überziehungskredite) der Stadt erheblich reduziert. Anfang 2017 lag die Kontoüberziehung der Verwaltung noch bei 6 Mio Euro, Ende des Jahres waren das „nur“ noch 2 Millionen.

Thomas Haveresch FDP

FDP Fraktionschef Thomas Haveresch erinnerte Bürgermeister Kerkhoff daran, dass man in den letzten Jahren, also in schlechten Zeiten, die Steuern mehrfach erhöht habe, besonders die Gewerbesteuer. Haveresch wollte wissen, ob die Verwaltung angesichts der hohen Steuereinnahmen darüber nachdenke, die Steuerbelastung wieder zurückzuführen.

Die Verwaltung lehnte das ab. Man wolle die Einnahmen nicht verringern. Nur so könne man die noch immer hohe Verschuldung weiter abbauen. Wenn der Schuldenabbau erreicht sei, dann könne man darüber reden. 

*Foto: Stadt Neuenkirchen

 

 

6 Kommentare zu Finanzen: Gewerbetreibende bescheren der Stadt Geldsegen

  1. gegangener Bürger // 18. März 2018 um 13:58 //

    Hallo S. Nathaus, man darf dem BM und der Verwaltung nicht mit Vorbildern kommen, die es drauf haben! Sondern lieber kommt der BM oder die Verwaltung überheblich daher, um dem Bürger zuzeigen wer oder was sie sind! Siehe allein mal die Berufsbezeichnung, des BM’s, wenn ich das lese, dann muss ich mich fragen, wer wem das Leben erklären will oder sollte! Hier gehts nicht um das was ich evtl. gelernt habe, sondern wie der MB und die Verwaltung dem Bürgern dienen kann! Als BM und Verwaltung sollte man sich bewusst werden das man in einer Dienstleistungsgesellschaft lebt und arbeitet! Aber allein schon die Anzahl der gebürtigen Angestellten, aus Gescher, in der Verwaltung, sagt eigentlich schon alles, das war schon mal ganz anders! Daher kann und wird,, auf des Wohl des gebürtigen Gescherraners, gern verzichtet!

  2. S. Nathaus // 18. März 2018 um 12:20 //

    @M.Bürder
    Gescher hat ein Problem mit kleineren Unternehmen, selbst wenn es anfangs nur Kleinunternehmen sind möchten sie diese nicht in Gescher haben. Für Unternehmen mit einen jährlichen Gewinn von unter 50000€ ist, laut Kreis Borken, der Bürokratieaufwand zu hoch. Dies ist ein Schlag ins Gesicht eines jeden Handwerkers. Gerade das Handwerk besticht durch seine Beständigkeit und Tradition, sowohl auch in Krisenzeiten. Gescher lehnt viele Handwerksunternehmen ab. Der Hauptaugenmerk liegt daher auf Großunternehmen die die gewerbeflächen bekommen die sie haben möchten, sogar mit Reservierungen auf Jahre hinaus. Momentan läuft es natürlich wirtschaftlich hervorragend. Jedoch wird es wieder einen Abschwung geben, wo es dann in den Großunternehmen um Zahlen und nicht um die einzelne Person geht. Da ist das Handwerk wieder zur Stelle um die betroffeenen Personen wieder aufzufangen. Daher ist es schade das den Handwerkern, in Gescher, nicht der gebührende Respekt entgegengebracht wird. Woanders klappt es auch. Zudem kann Gescher genügend Freifläche anbieten.

    Was mich aber richtig stört ist, das die Leistungen und vorbildliche Betriebsführungen der ortsansässigen Unternehmen die Misswirtschaft im Rathaus ausbügeln muss. Eine Stadt muss wie ein Unternehmen geführt werden um Geld einnehmen zu können. Dieses Geld muss für die Steuerzahler wiederum so investiert werden das die Stadt Gescher für die Bewohner wieder lebenswerter ist. Jedoch wird sorglos mit Steuergeldern umgegangen. Jede Leistung im Rathaus muss teuer bezahlt werden. Jetzt besteht die Möglichkeit durch Investitionen das Vertrauen der Bürger, auch dauerhaft, zu gewinnen. Ein Daniel Zimmermann (Bürgermeister von Monheim) muss hier als Vorbild dienen.

  3. M. Bürder // 17. März 2018 um 21:29 //

    Es ist ja erfreulich das sich die Finanzen der Stadt Gescher bessern, durch die Leistung der Unternehmen,
    Aber warum werden diese nur hingehalten wenn es um den Erwerb von Gewerbeflächen geht?
    Unser Unternehmen könnte Expandieren, aber nein da es ist nicht erwünscht ist das man Expandiert,wird einem keine Gewerbefläche Verkauft, da es ja schon einige von denen gibt. Des weiteren wird man von Gerwerbe Anlieger auch noch Schikaniert. Das davon die Existenz des Unternehmen abhängen kann ist den Herren anscheinend egal

  4. gegangener Bürger // 16. März 2018 um 12:57 //

    Da wird sich mal wieder auf die Schulter geklopft, ohne etwas dazu beigetragen zu haben! Typisch, sich mit fremden Lorbeeren schmücken, was anderes kennt man der Verwaltung ja nicht! Die Verwaltung hat doch nichts dazu beigetragen, beigetragen, haben die Anbieter von Produkten und Dienstleistungen und deren Kunden, die das doch erst möglich machen! Denkt mal drüber nach und lobt EUCH nicht immer selbst!

  5. Noch nicht mal Sitzungsunterlagen dazu online! Super Bürgermeister, super Verwaltung!

  6. „Wenn der Schuldenabbau erreicht sei, dann könne man darüber reden.“ = Ich lach mich schlapp …. so etwas überhaupt zu sagen … vorsätzliche Lüge …

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