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„Wahre Liebe oder was?“

Aufmerksamer Zeuge verständigt Polizei

Borken (ppp) – Es hatte seinen Grund, dass eine 27-jährige Frau aus Bocholt einem 39 Jahre alten Mann aus Wietmarschen  am Dienstag gegen 16.35 Uhr nach einem Unfall auf der Breslauer Straße in Borken auf die Rückbank setzte und selbst das Steuer des Autos übernahm. Wahre Liebe oder was?

Denn der Mann hatte Alkohol in einem nicht unerheblichen Maß zu sich genommen, wie sich später herausstellte. Im Besitz einer Fahrerlaubnis war er auch nicht.

*Foto: Montage/FAZ

Beim Ausparken war der stark alkoholisierte Mann mit seinem Wagen gegen einen anderen Wagen gestoßen. Dabei entstand ein Sachschaden  in Höhe von 1.000 Euro. Die Beifahrerin hinterließ einen Zettel mit ihrem Namen und einer Telefonnummer am beschädigten Fahrzeug.

Doch sie hatte die Rechnung ohne einen aufmerksamen Zeugen gemacht. Die Fahrt fand ein rasches Ende. Der Zeuge hatte  die Polizei verständigt, die das Fahrzeug nur wenige Meter weiter anhielt.

Der Atemalkoholtest brachte ein im negativen Sinn beeindruckendes Ergebnis. Er deutete auf einen Blutalkoholgehalt von mehr als 1,5 Promille hin. Konsequenzen erwarten darf jetzt nicht nur der 39-Jährige, für den eine Blutprobe fällig war. Auch die 27-Jährige wird sich als Halterin des Fahrzeugs dafür verantworten müssen, den 39-Jährigen ans Steuer gelassen zu haben, obwohl dieser keine Fahrerlaubnis besitzt.

Also doch keine „Wahre Liebe“.. eher Dummheit!

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