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„Verwaltung gelingt Quadratur des Kreises“

Pöhlchen am Heckenpättken sorgt für Gesprächsstoff im Dorf

Gescher (fjk). Oder.. „Es recht zu machen jedermann, ist eine Kunst die keiner kann“  Ein kleines rotweißes Pöhlchen sorgt „im Dorf“ für Gesprächsstoff. Es steht am Ende des Heckenpättkens auf der Grenze zum Parkplatz Eleonore-Stein-Straße. Warum steht es dort?

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Einem „kommunalpolitisch aktiven“ Anwohner des Heckenpättkens war aufgefallen, dass mehr und mehr Autos in das Heckenpättken von der Eleonore-Stein-Straße ein oder hinaus  fahren.  Das geht nicht, und stört die Anwohner. „Da muss ein Pöhlchen hin,“ so sein Schluss, dem nach vielen „eindringlichen“ Besuchen im Rathaus  die Verwaltung am Ende folgte. Der Bauhof schritt zur Tat, das Pöhlchen wurde eingebaut.

Nun ist ja die Verwaltung in Gescher nicht von vorgestern. Sie ahnte, dies gibt Ärger.. anderen Ärger, nämlich mit den Autofahrern. Besonders aber mit dem Inhaber des größten Hotels in Gescher. Der hat  an der Eleonore-Stein-Straße Parkplätze von der Stadt gepachtet. Was nützen ihm die, wenn die Gäste den Parkplatz nicht mehr mit dem Auto von seinem Hotel aus anfahren können? Also muss das Pöhlchen weg!

Die Lösung des Problems „Pro“ oder „Contra“ Pöhlchen muss für die Verwaltung die Platzierung des Pöhlchens gewesen sein. Mittig der öffentlichen Fläche geht nicht. Dann steht das Pöhlchen mitten in der Hecke. Wäre also „Status Quo“, und würde den „kommunalpolitischen Anwohner“ reaktivieren. Dessen Beharrlichkeit ist in der Verwaltung gefürchtet.

Deshalb wurde der Pohl so nah an die Hecke platziert, dass sich gerade noch ein Auto daran vorbeiquetschen kann.  Was relativ häufig zu beobachten ist, wie Anwohner berichten.  Es gelingt aber nur wenn der Parkplatz auf dem Gantengrundstück nicht besetzt oder das Fahrzeug sein Heck weitestgehendst eingezogen hat 😉

Nun sind alle zufrieden und unzufrieden zugleich. Der Verwaltung ist sie gelungen: „Die Quadratur des Kreises“

2 Kommentare zu „Verwaltung gelingt Quadratur des Kreises“

  1. verärgerter Bürger // 13. Mai 2018 um 14:12 //

    @ gegangener Bürger
    Wer bislang noch nicht gewusst- oder wahr genommen hat, das innerhalb der Verwaltung die „Verantwortung für das Ganze“
    eher als Scherz anzusehen ist, der müsste anhand dieses Beispiels jetzt aber wirklich überzeugt worden sein.
    Das ist keine Posse, sondern eine weitere Verarschung derer, die sich an Gesetze und Regelungen halten.

    Das „Pöhlken“ besagt deutlich das dort eine Ein- oder Durchfahrt eben nicht erlaubt ist. Was spricht eigentlich gegen eine Kontrolle ob das auch eingehalten wird?
    Da die Pacht des Parkplatzes „kostenfrei“ erfolgt, mag der Hoteleigentümer die Knöllchen übernehmen.

    Auch in diesem Fall fehlt mir die Reaktion der Opposition!
    Gibt es die in Gescher überhaupt noch?
    An Oppositions – „Arbeit“ mangelt es in Gescher nun wahrlich überhaupt nicht.

  2. gegangener Bürger // 13. Mai 2018 um 09:00 //

    Eine weitere Pose zu „Gescher natürlich (einfach) anders“

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