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Internet: Gescher wird ab Montag schneller

Bis zu 5.500 Haushalte erreicht die Telekom jetzt. Stadtkern wird Anfang 2019 freigeschaltet.

Gescher (fjk). Wir reden nicht, wir bauen! Unter diesem Motto ist die Deutsche Telekom in vielen Städten aktiv. Auch in Gescher, die vielen Baustellen über die ganze Stadt verstreut zeugen davon. Durch die Vectoring-Technik soll den Bürgern fast Glasfaserniveau geboten werden. Am kommenden Montag ist es soweit. Dann werden einige -nicht alle- Areale in der Glockenstadt freigeschaltet.

Der Stadtkern muss  noch auf das bis zu 100 MB schnelle Netz warten. Rechtliche Probleme, hieß es.

Bilder nach denen Politiker „süchtig“ sind, Bürgermeister umrahmt von Kompetenz. Die GZ liefert gerne..

Bürgermeister Kerkhoff im August vergangenen Jahres: „Ich sehe im Vectoring maximal eine Brückentechnologie“, sagte Kerkhoff damals zu den Plänen der Deutschen Telekom, die Geschwindigkeiten für die Internetversorgung durch Vectoring kurzfristig zu erhöhen. „Dennoch ist dieser Eigenausbau der Telekom im Stadtgebiet eine Verbesserung der digitalen Infrastruktur, die wir begrüßen“, so Kerkhoff weiter.

Die aktuell kommende Freischaltung der Telekom erfreut auch Bürgermeister Kerkhoff. In einem exclusiven Pressetermin mit der Gescherer Zeitung, sagte er: „Bandbreite im Internet ist heute so wichtig wie Gas, Wasser und Strom. Wir freuen uns, dass die Telekom ihr neues Netz jetzt in Betrieb nimmt,“

Die Telekom ist nun in der Lage bis zu 5.500 Haushalte in Gescher mit einer schnelleren Internettechnik zu versorgen.. 100 MB/sec. 1.300 Haushalte müssen noch bis Anfang 2019 warten.

Info & Hilfe und persönliche Beratung bei Telering Schwering, Matthias Schwering.

 

Noch im Dornröschenschlaf: Ab Anfang 2019 soll die Telekom-Schaltzentrale „Am Davos“ auch den Stadtkern mit schnellem Internet versorgen.

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3 Kommentare zu Internet: Gescher wird ab Montag schneller

  1. Gescheraner // 10. Juni 2018 um 13:37 //

    Siehe Pastoralplan 20 der zwangsfusionierten Kirchengemeinde Pankratius und Marien. Unter dem Punkt „Langfristig bis 2022“ ist dort unter dem Unterpunkt „Pressekooperation“ zu lesen: „Die Kanäle, die über uns schreiben, müssen bewertet werden …“ Weiter heißt es dort: “ wir möchten ein gutes Verhältnis wahren und positive Berichterstattungen fördern.“ Das heißt für micht: Wir, die Kirchenleitung der kath. Kirche (Kirchenvorstand, Pfarrgemeinderat sowie Pfarrer), fördern die für uns positiven Berichterstattungen. Negative Berichterstattung und Berichte die der Wahrheit entsprechen aber nicht positiv für uns sind, werden möglichst blockiert oder so beeinflusst das sie wieder positiv für uns sind. Siehe Berichte über CDU und Kirche in Gescher der letzten Jahrzehnte. Sie fallen durchweg alle positiv aus. Negative Meldungen findet man in der Regel gar nicht.

    Soviel zum Thema Unabhängige Tageszeitung im wirtschaftsraum Coesfeld.

  2. verärgerter Bürger // 7. Juni 2018 um 11:57 //

    Eigentlich sollte die Politik immer „das Ganze“ im Blickfeld haben!

    Das scheint in Gescher, zumindest bei der Mehrheitspartei,
    und inzwischen auch bei den grünen Schoßhopsern, schon lange
    nicht mehr so zu sein.
    Zumindest verschließt man die Augen sehr kräftig und öffnet
    die nur dann, wenn Der- oder Die Richtige dort anklopft.

    Da werden mehrfach Förderanträge „vergessen“??????
    Man entschuldigt sich dafür nicht mal sondern sucht krampfhaft
    nach Begründungen und findet auch noch Unterstützer dafür.

    Es gab mal eine Zeit im „anderen Teil“ Deutschlands da hießt es
    laufend: Die Partei, die Partei, hat immer Recht…..

    Das Motto scheint für Gescher in weiten Teilen inzwischen auch zu passen, zumindest in den Köpfen vieler CDU-Größen, wenn man derartiges Denken als „Größe“ benennen darf.

    Die Kreisverwaltung weißt doch nicht umsonst darauf hin, ein Mehr an Bürgerbeteiligung vornehmen zu müssen.

    Ich werde keinem Vertragswerk der Verwaltung mehr trauen wollen!
    Dafür wurde bisher zu viel gepokert, mit dem Vertrauen der Bürger „gespielt“ und die Unwahrheit verkündet.
    Wahr ist nur, das Einzelinteressen mit weitreichenden Marktverbindungen beachtet werden.

  3. Andreas Heumer // 7. Juni 2018 um 09:52 //

    Ach so, ein exklusiver Pressetermin mit der Gescherer Zeitung. Und ich wundere mich warum mein Leserbrief nicht rein kommt. Der hätte ja nur das innige Verhältnis von Bürgermeister und Zeitung gestört.

    Ich würde es nicht so drastisch sagen wie der Bürgermeister: „…Internet so wichtig wie Gas und Strom…“, aber man hat eine Chance vertan mit den Stadtwerken. In Ahaus hat man Glasfaser im Außenbereich mit 13,8 Mio. € gefördert bekommen und die dortigen Stadtwerke bauen das Netz Großteils aus. Ergebnis: Erhebliche Wertsteigerung der Stadtwerke durch Glasfasernetz und preisgünstige Anschlüsse für 100€ einmalig und monatliche Marktpreise für den Vertrag.

    Da hat man wohl eine Chance in Gescher vertan. Schuld sind die Bauern die das Unternehmen Muenet bereichert haben, das in Gescher nicht mal Gewerbesteuer zahlt.

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