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Stadt kauft Restgrundstück an der Hauptstraße

Spekulation um Verwendungsabsichten der Verwaltung

Gescher (fjk). Mit der Zustimmung von CDU und GRÜNEN haben die Ratsvertreter einen Grundstückskauf des Bürgermeisters abgesegnet. Ein 433 qm große Baulücke geht damit in das Eigentum der Stadt über. 

Ursprünglich wollte ein Hotelier von der Hauskampstraße hier ein Mehrfamilienhaus errichten. Die Bauvoranfrage zur letzten Sitzung des Bau- und Planungsausschusses zog die Verwaltung überraschend  in letzter Sekunde zurück. Mittlerweile hat sich dieser Interessent mit einem Grundstück „an den Bachgärten“ versorgt. Er wird dort das Mehrfamilienhaus errichten.

Um die Absichten der Verwaltung für die Verwendung des Grundstückes ranken sich „wilde Gerüchte.“ Es soll von der Stadt ein Preis von 140.000 Euro für die Restparzelle bezahlt werden. Das entspricht 320 Euro/qm. Ein Preis, der bisher in Gescher noch nicht bekannt geworden ist.

Möglicherweise steht der Kauf mit Investitionsinteressen der Volksbank in Zusammenhang. Die Bank besitzt an dieser Stelle bereits mehrere Grundstücke. Aus CDU-Kreisen hieß es mit einem Augenzwinkern: Der Bürgermeister habe eine Vision gehabt. An diese Stelle käme etwas ganz Besonderes hin.. fest stehe aber, es sei kein Projekt des „Stadtinvestors“ Frank Hense.

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5 Kommentare zu Stadt kauft Restgrundstück an der Hauptstraße

  1. verärgerter Bürger // 6. Juli 2018 um 12:31 //

    500 „“DM““ war lange lange Zeit Spitzenreiter für „einen Parkplatz“!

    Das Geschäft wurde auch noch unter dem Teppich gehalten, damit der Grundstückspreis nicht in die Höhe schnellen würde.
    Nun den Preis zu hören, den „die Stadt“ auch noch zahlt zeigt, wie man dafür Sorge trägt, das die Grundstücks-Preise in Gescher in die Höhe schnellen.
    Ja, es ist wirklich Erstaunlich, für wie wenig Geld der Kattenborg verkauft wurde. Hängt evtl. mit der weiterhin drohenden Haushaltssicherung zusammen.
    Man hat natürlich bei derartigen Preisen die Möglichkeit, den „Wert der städtischen Grundstücke“ besser bewerten zu können.
    Eine „künstliche“ Werterhöhung.
    Leute die an der Quelle sitzen, erhöhen auf derartigem Weg die Eigenkapitaldecke, obwohl da weder Geld fließt, noch Sachwerte einen erhöhten Wert erlangen.

    Unterm Strich ist der Ankauf für den Preis eher als „politische Posse“ zu sehen, als ein gelungenes Geschäft. Schlimmer noch, eine politisch gewollte Preissteigerung der Grundstückspreise in der Innenstadt! In der „Kranken“ Innenstadt!
    Eine „enorme Wertsteigerung“ der vorhandenen Immobilien.
    Auf so einem Weg kann man sich auch potentielle Grundstücksinteressenten „vom Hals halten“!
    Es wird interessant sein zu erfahren, wer der weitere Investor ist.

    Andere Frage drängt sich dabei auf:
    Es sollten die Grundsteuern zurück genommen werden. Das ginge nicht, weil nicht genügend Geld da ist. Wo kommt das Geld für den Ankauf eigentlich her? Von einer Bank, die danach das Grundstück kaufen wird?
    Auch so lässt sich eine Verwaltung vor einen Karren spannen. Man braucht nur genügend Beziehungen haben.

  2. Brigitte // 6. Juli 2018 um 11:32 //

    Danke, Herr Kunst, dann ist dieser Verdacht wenigstens ausgeräumt.

  3. @Brigitte
    Der Grundstückseigentümer war ein betagter Senior, schon in den Achzigern, ein Ägypter.

  4. Brigitte // 6. Juli 2018 um 09:43 //

    Wenn der Preis stimmt, haut es mich wirklich um.
    Im Ruhrgebiet werden in absoluten Spitzenlagen (Außenbereich Flughafen Mülheim) 300 Euro pro m² bezahlt und in Gescher Innenstadt 320 Euro m²?
    Und der Kattenborg ist für 45000 Euro m² weggegangen?
    Unglaublich was sich der BGM erlaubt.
    Wem gehörte eigentlich das Grundstück vorher? Einem Parteifreund?

  5. interessierter Bürger // 5. Juli 2018 um 19:39 //

    Erst einmal großes Lob, dass dieses Grundstück nicht einfach für eine Wohnimmobilie verschwendet wird. Ich denke man sollte sich erstmal Gedanken zur weiteren Innenstadtentwicklung machen.
    Hört sich auf jedenfall schonmal sehr spannend an, dass die Stadt in diesem Bereich bereits gut eingedeckt ist mit Grundstücken… was die Volksbank hier wohl realisieren möchte…. 🙂 Bin gespannt…
    Vielleicht eine Einkaufspassage als Verbindung zum Rathauspalais und der Hofstrasse

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