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Parkplatz an der Eleonore-Stein-Straße: „Heckenschere mitbringen“

Anlieger beklagen unhaltbare Zustände. Durchfahrt verhindern.

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Gescher (fjk). Pressetermin am Parkplatz an der  Eleonore-Stein-Straße. Anlieger beklagen den wenig ansehnlichen Zustand des Parkplatzes. Entrüstet sind sie, dass der Behindertenparkplatz noch immer nicht nutzbar ist. Er ist zugewuchert. „Meine Freundin ist schwerbehindert, muss sie eine Heckenschere mitbringen?“ fragt aufgebracht eine Seniorin aus dem „Gantenhaus“.

Bürgermeister Kerkhoff will den unhaltbaren Zustand abstellen, zumindest verspricht er das  Gescherblog: „Ich werde den Bauhof informieren und hier für Abhilfe sorgen.“ Ob nun bald mit der seit langem geplanten Sanierung des Parkplatzes begonnen wird, darauf antwortet Kerkhoff eher ausweichend. „Die Baumaßnahme am Parkplatz ist noch in Vorbereitung und wird voraussichtlich erst im Jahr 2019 begonnen werden können.“

Das Pöhlchen konnte bisher die Durchfahrt zur Eleonore-Stein-Straße nicht verhindern. Die zusätzliche Bake soll`s jetzt richten. Doch das Provisorium gefällt den Anliegern nicht.

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Ein weiteres Ärgernis für die Bürger ist der provisorische Abschluss des Heckenpättkens zum Parkplatz. Ein Pöhlchen und eine erst in den letzten Tagen aufgestellte Bake sollen vom Hotel Grimmelt kommende PKWs an die Durchfahrt zum Parkplatz hindern. Das Hotel hat dort Parkplätze gepachtet.

BM Thomas Kerkhoff

„Das Provisorium wird nicht so bleiben,“ sagt der Bürgermeister. „Spätestens im Zuge der Sanierung wird hier eine optisch gelungenere Schließung erfolgen.“ Dennoch werde er auch hier den Bauhof noch einmal bitten, ob man das Provisorium etwas gelungener gestalten kann. Eine dauerhafte Durchfahrt vom „Heckenpättken“ zur „Eleonore Stein-Straße“ werde es für den PKW-Verkehr nicht geben. Pöller werden eine Durchfahrt, außer mit dem Rad, sperren, verspricht der Bürgermeister.

5 Kommentare zu Parkplatz an der Eleonore-Stein-Straße: „Heckenschere mitbringen“

  1. Sebastian Nathaus // 3. August 2018 um 10:49 //

    In anderen Kommunen kenne ich das anders. Dort werden Neubürger für ihre entstehenden Kosten zur Grünflächenpflege, für sechs Arbeitsstunden pro Tag hinzugezogen. Falls diese dem nachkommen wird die Unterstützung vom Sozialamt gekürzt. Dies halte ich zwar für zu drastisch, jedoch brauch jeder in der Situation eine Beschäftigung bzw. einen geregelten Tagesablauf. Dies dürfte noch nicht einmal dem prallgefüllten Stadtsäckle wehtun. Dies würde sogar allen zugute kommen.

  2. Martin Waning // 3. August 2018 um 08:18 //

    Richtigerweise muss heißen: Parkplatz an der „Elionore-Stein-Straße“. Der Straßenname bezieht sich auf das jüngste in Gescher gelebte jüdische Mädchen der Familie Stein, welches im Jahr 1941 zusammen mit weiteren 19 Juden deportiert und anschließend ermordet wurde.

  3. Wahlkind // 3. August 2018 um 07:17 //

    Vor seiner Tür ist alles sauber, schaut euch den ABC Parkplatz an.
    Extra zur Propaganda Ehe neu bepflanzt.

  4. Mirta Lanfer-do Carmo // 3. August 2018 um 05:25 //

    Optisch gelungene Schließung waere am alten Sportplatz auch angebracht. Besser noch Instandhaltung und Pflege! Es wird einfach nichts gemacht und Maschendrahtzaun gezogen. Auf schriftliche Vorschläge wird nicht reagiert. Stattdessen werden teure Stellplätze fuer Wohnmobile geplant, anstatt die Flaeche den Gescheranern zugänglich zu machen.

  5. Ich frage mich, ob der Bürgermeister ein Geltungsbedürfnis hat oder nur schlecht organisiert? Man hat doch einen grünen Gebäudemanager eingestellt und Gescher lässt seine Liegenschaften immer mehr verkommen.

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