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Waldbrandgefahr im Münsterland extrem hoch

Gescher (wdr). Der deutsche Wetterdienst warnt: Die Waldbrandgefahr im Münsterland ist weiterhin auf der zweithöchsten Gefahrenstufe. Die Waldbauern in der Region müssen wachsam sein.

Vor allem die Nadelhölzer in der Region machen die Situation brisant. Sie gelten als besonders brandgefährdet und leicht entzündlich. Auch die nach dem Sturm Friederike im Januar immer noch herumliegenden Baumstämme sind eine große Gefahr. „Wenn es hier brennt, haben wir eine Feuerwand“, warnt Ludger Lintel vom Waldbauernverband. Die Waldbauern können nur appellieren, kein Feuer und keine Zigarettenkippen oder Glas wegwerfen.

Auch die Landwirte im Münsterland sind betroffen. Von an Wälder angrenzenden Feldern geht eine potentielle Brandgefahr aus. Die Feuerwehren haben die Landwirte deshalb aufgefordert, Fässer oder Tanks mit Wasser auf die Felder zu stellen, um möglichen Funkenflug bei Entearbeiten zu verhindern.

Quelle: wdr – siehe auch Lokalzeit Münsterland heute um 19.30 Uhr.

Donnerstag die Neueröffnung in Gescher.. der NEUE Blumenfreund

1 Kommentar zu Waldbrandgefahr im Münsterland extrem hoch

  1. Pröbstinger // 2. August 2018 um 21:37 //

    Ja ein sehr wichtiges Thema! Als Landwirt fragt man sich nur, wo wird die Güllefässer mit Wasser füllen sollen. In Pröbsting hat man die Berkelbrücke extra so erneuert, dass man aus der Berkel nicht mehr saugen kann.
    Der See im Kuhlenvenn ist ebenfalls blockiert. Also wo? Die Bäche sind trocken.

    Herrn Nolte von der Feuerwehr möchte ich fragen, ob man nicht im Kuhlenvenn Rohrleitungen verlegen kann, damit im Brandfall die Feuerwehr ein etwas leichteres Spiel hat an Wasser zu kommen. Ich möchte an den Großbrand in den 90gern erinnern, wo man auch aus dem See im Kuhlenvenn Wasser holen musste. Mit einem unterirdischen Rohrsystem bis zu den Wirtschaftswegen am See, wäre doch viel Zeit gespart.

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