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„Wenn der Landrat zum Kind wird“

Im Kreishaus: Vereinbarkeit von Familie und Beruf fördern

Gescher (pd/fjk). Möglicherweise sind die Ferienwochen die schönsten Wochen für Landrat Dr. Kai Zwicker.. dienstlich. An einem Tag durch die Glockenstadt radeln und bei Christian Bäing lecker Eis schlemmen, am anderen -nämlich heute- durfte der Verwaltungschef im Borkener Kreishaus  sogar wieder zum Kind werden. 20 kinder spannten ihn beim „Activity-Spiel“ im Sitzungssaal des Kreishauses ein. Der Landrat war mit Feuereifer dabei, heißt es.

Eigentlich ist der Sitzungsaal des Borkener Kreishauses in den Sommerferien leer – die Politik hat schließlich Sommerpause. Doch wer derzeit einen Blick in den Raum wirft, denkt auch gar nicht an Sitzungen – alles ist fest in Kinderhand: Viele gut gelaunte Mädchen und Jungen nutzen den Raum zum basteln oder malen, spielen oder kickern, rennen oder lesen. Derzeit sind rund 20 Kinder dabei, die sich im Kreishaus pudelwohl fühlen. Davon überzeugte sich Landrat Dr. Kai Zwicker bei einer kurzen Stippvisite.

Wie Judith Wiltink von der Personalabteilung der Kreisverwaltung erläutert, fördere der Kreis mit diesem Angebot ausdrücklich die Vereinbarkeit von Familie und Beruf. Dadurch werde die Flexibilität und die Motivation der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter erhöht. „Zudem werden die Eltern so von der Aufgabe, die Betreuung der Kinder während der langen Ferienzeit zu organisieren, entlastet“, sagt Wiltink. „Nicht einmal zusätzliche Bring- und Abholfahrten entstehen für sie.“

Mitmachen können Mädchen und Jungen im Alter von 6 bis 14 Jahren. Fachkundiges Personal, das der Caritasverband für das Dekanat Borken und die DRK Soziale Arbeit und Bildung im Kreis Borken gGmbH stellen, übernimmt die Betreuung. Die Aktivitäten reichen von Exkursionen zur Polizei und zum Mais-Labyrinth über Wasser-Olympiaden und Minigolf, Kreishausrallyes, Schilder gestalten, Backen, Basteln und Kickern bis zu Spiel & Spaß in der Natur.

Judith Wiltink: „Die Buchung der Betreuungstage ist flexibel nach der jeweiligen Bedarfssituation täglich von 8 bis 16.30 Uhr möglich“. Abhängig von Buchungsdauer und -umfang (Vormittags- und/oder Nachmittagsbetreuung, Mittagessen) gestalten sich dann auch die Kosten, die die Eltern dafür zu tragen haben. So schön es im Kreishaus für die Kinder sein mag, natürlich gehen sie auch so oft wie möglich zum Spielen raus ins Freie. Zudem gibt es jede Woche einen Tagesausflug mit Zielorten wie beispielsweise das Phänomania Erfahrungsfeld in Essen, der Wildpark Frankenhof in Reken oder der Allwetterzoo in Münster.

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1 Kommentar zu „Wenn der Landrat zum Kind wird“

  1. Das wäre ja auch im Sitzungssaal in Geschers Rathaus möglich! Schließlich haben viele Berufstätige ein Betreuungsproblem in den Sommerferien!!
    Schade, dass das Betreuungskonzept von Herrn Pliete zugunsten eines weiteren kirchlichen Kindergartens von CDU und Grünen abgelehnt wurde. Die Realität ist bei den Stadtvertretern älteren Semesters immer noch nicht angekommen…

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