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Ferienlager: Kinder fordern mehr Aufmerksamkeit

Kreisjugendamt besucht Ferienlager der Kolpingjugend Hochmoor

Hochmoor (fjk/pd). Mitarbeiterinnen des Kreisjugendamtes Borken haben jetzt die Ferienlager der Kolpingjugend Hochmoor in Dinslaken und des Ferienwerks der katholischen Kirchengemeinde St. Vitus Südlohn in Dorsten-Lembeck besucht. 

Sandra Berlekamp von der Abteilung Kinder- und Jugendförderung des Kreises Borken (re.) machte sich vor Ort ein Bild über die Arbeit des Ferienlagers Südlohn und kam mit den Verantwortlichen ins Gespräch.

Die Jugendverbandsarbeit im Kreis Borken ist fast ausschließlich ehrenamtlich organisiert und bietet vielerorts im Kreisgebiet neben regelmäßigen Angeboten der Freizeitgestaltung auch mehrtägige Ferienmaßnahmen an, die oftmals sogar für bis zu zwei Wochen ein Angebot für Kinder- und Jugendliche unterschiedlicher Altersgruppen schaffen.

Neben der Freude über die große Anerkennung ihres Engagements wird in den Gesprächen mit den Betreuerinnen und Betreuern beider Ferienlager aber auch deutlich, dass vieles in den vergangenen Jahren komplizierter und schwieriger geworden ist. Da seien zum einen die langen Medikamenten- und Unverträglichkeitslisten sowie Anweisungen einzelner Eltern zu nennen, zum anderen auch die Tatsache, dass immer häufiger Kinder und Jugendliche, die extrem viel Aufmerksamkeit fordern und sehr auffällig sind, von zu Hause wenig Strukturen kennen würden.

Der Kreis Borken unterstützt die Vereine und Verbände finanziell, durch die Bezuschussung von Freizeit- und Schulungsangeboten aus Mitteln des Kinder- und Jugendförderplanes des Kreises Borken, ist aber auch für inhaltliche Fragen und Anliegen zuständig.

 

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