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Zwischenbilanz: Drei Jahre Thomas Kerkhoff Bürgermeister in Gescher

Gescher (fjk). Am 13. September 2015 (Sonntag), vor genau drei Jahren, wurde Thomas Kerkhoff, CDU,  zum Bürgermeister der Stadt Gescher gewählt. Fast dreiviertel, genau 71,8 %, der abgegebenen Stimmen fielen auf den damals 35-Jährigen. Zweifellos hatte der junge Mann aus Velen-Ramsdorf die Herzen der Gescheraner erobert. „Gescher braucht eine neue Kultur des Anpackens,“ hatte Thomas Kerkhoff im Wahlkampf angekündigt.

„Gescher hat einen Neuanfang mehr als verdient. Die Vetternwirtschaft,
der Klüngel und das Freund-Feind Denken ist hoffentlich vorbei.
Halten sie ihre Vertretung in Schach, nehmen sie die Bürger mit,
seien sie offen und ehrlich zu den Bürgern dieser Stadt,
die sie ja auch bezahlen.
Ich wünsche ihnen von Herzen Gesundheit,
ein glückliches Händchen und Gottes Segen.“

So kommentierte wenig später der GescherBlog-User „Poahlbörger“ den Amtsantritt von Thomas Kerkhoff. Was ist aus dem Neuanfang geworden? Hat der Bürgermeister die Hoffnungen und Erwartungen der Bürger erfüllt? Was soll -was muss- Thomas Kerkhoff noch bis zum Ende seiner ersten Legislaturperiode in zwei Jahren erledigen?

Schreiben Sie hier dem Bürgermeister,  Kritik aber auch Lob und Anerkennung. Denn eines ist klar: Bürgermeister der Stadt Gescher zu sein, ist nicht an jedem Tag „vergnügungssteuerpflichtig“.

Lies hier: Bürgermeister für Gescher – das Programm 2015 von Thomas Kerkhoff, CDU.

13 Kommentare zu Zwischenbilanz: Drei Jahre Thomas Kerkhoff Bürgermeister in Gescher

  1. Paohlbürger // 14. September 2018 um 21:25 //

    Ich wette,dass die CDU auch 2020 in Gescher den BM stellt.
    Nicht meckern,sich politisch einbringen,die Sitzungen besuchen und
    selber ein Bild machen was da läuft.
    Man wundert sich,wie sich einige Kommunalpolitiker bei den Sitzungen verhalten.Wenn man Glück hat grüßen die einen sogar.
    Wie soll ich einen Kanditaten wählen,der nur freundlich ist,wenn
    Wahlen anstehen.
    Braucht man selber mal Unterstützung wird einem diese zugesagt,
    aber wenn es ernst wird ,hat man das Ganze im Blick.
    Ein ehemaliger Fabrikant aus Gescher sagte seinen Verkäufern“man muß
    viel versprechen und wenig halten“.Heute ist der ehemals größte
    Arbeitgeber Pleite.

  2. Der Klüngel in der Gescheraner Politik setzt sich fort, auch unter einem Bürgermeister, der aus der Nachbargemeinde kommt. Das ist immer so mit Parteien, die zu lange am Stück im Amt sind, wie hier die CDU. Sie haben es nicht nötig, rationale Entscheidungen zu treffen, denn der eigene Vorteil oder die Vermeidung von Entscheidungen zum eigenen Nachteil sind Grundlage jeder Entscheidung. Beispiele dafür sind unten zu Hauf aufgeführt worden. Alle zu Recht und mit Sachverstand!
    Ich warte darauf, dass die Gescheraner Büger endlich einfordern und nicht immer nur hinnehmen. Denn recht Protestparteien wählen kann keine Alternative sein!!

  3. Paohlbürger // 14. September 2018 um 17:53 //

    Der Vorgänger war 6 Jahre im Amt,von 2009-2015 und hat sich vom Rat
    2 Jahre anrechnen lassen auf Grund der Vorbildung und des Studiums.
    Als BM ist man Wahlbeamter und hat nach 8 Jahren einen Pensionanspruch.
    Die Anrechnungszeit hätte der Rat nicht genehmigen müssen.
    Somit bestand kein Rechtsanspruch von Seiten des BM,da Gescher
    noch in der Haushaltssicherung war.
    Den gleichen Vorgang gab es seinerzeit in Geilenkirchen.Dort hat
    der Rat den Antrag des BM auf Anrechnungszeit abgelehnt.
    Gegen diese Entscheidung hat der dortige BM geklagt und die Klage
    wurde abgewiesen

  4. Andreas Heumer // 14. September 2018 um 16:18 //

    Es gibt Leute, die finden Ihre Wortmeldung für unfassbar, Realist, weil Sie den Bürgermeister mit fremden Federn schmücken.Investor Hense war schon vor Kerkhoff hier. Nur so viel zu den Fakten.

    Grundsätzlich habe ich ein Problem mit diesem Thread, weil es eine Art Pranger ist. Solche Instrumente nutzen eigentlich nur die Grünen.
    Aber wie soll man sich sonst wehren?

    JEDER Wahlberechtigte muss sich fragen, ob dieser Bürgermeister der Stadt so gut tut, dass er fünf Jahre im Amt bleibt und sich damit später einen Rentenanspruch verdient hat, den diese kleine Kommune zu zahlen hat. Ich möchte das den nachfolgenden Generationen nicht aufbürden. Ich kenne die Gesetzgebung nicht, aber der Amtsvorgänger bekommt über 27000 €/Jahr für fünf Jahre Dienst als BM.

    Es ist unser Geld worum es hier geht! Eine zweite Wucherente können wir uns nicht leisten.

  5. Das ist das Irreale an Gescher. Das “Realisten” die Wahrheit in Gescher nicht sehen, oder aus parteipolitischen Gründen nicht sehen wollen!
    Es wird sich die eigene Wahrheit zurechtgerückt, zur Not auch mit Diffamierung, Überheblichkeit, Hohn und falschem Spiel!

  6. Für mich ist es unfassbar, dass hier alles negativ geredet wird. Er hat uns definitiv aus der Haushaltssicherung geführt, ob Glück oder nicht spielt doch gar keine Rolle. Ich persönlich habe gar keine negativen Auswirkungen gemerkt. Und zu den Immobilien kutschenmuseum und ehemals Hänser-Diel möchte ich sagen, dass wir froh sein sollten dass sich da was getan hat und es nicht nur leer rumsteht. Natürlich ist nicht alles perfekt, aber ich habe einen positiven Eindruck von Herrn Kerkhoff. So geht es den meisten mit denen ich spreche, dasGemeckere lese ich eigentlich nur hier.

  7. Mein subjektives Fazit zu Herrn Kerkhoff:

    Herr Kerkhoff hat es in den 3 Jahren seiner Tätigkeit leider einen sehr negativen Eindruck bei vielen Einwohnern hinterlassen.

    Es ist ihm nicht gelungen, mit seiner Verwaltung Fördermittel zu beantragen, wie z. B. beim Glasfaserausbau (wie steht es jetzt mit den „Gute-Schule-Mitteln“?), andererseits hat er die Grundsteuer erhöht, greift dem Wasserwerk in die Tasche und auch die wahnsinnige Kostenbeteiligung von Anliegern bei einem zukünftigen Strassenausbau geht auf seine Initiative zurück.

    Von den vielen anderen Aufregern wie Kattenborg-Verkauf, 9monatige Anlernzeit für einen Gebäudemanager, Ganten-Bau, Sanierung der Grundschulen (und so viele widersprüchliche Aussagen zu der Gescheraner Schullandschaft), mag man ja gar nicht mehr reden.

    Obwohl Herr Kerkhoff auf Gescheraner Strassen die Zähne zu keinem Gruß auseinanderbringt (selbst erlebt und oft gehört), ist er doch sehr oft in der hiesigen Presse bildhaft zu bewundern, gefühlt jeden Tag.

    Leider hat sich die Hoffnung, ein auswärtiger Jurist würde die Vetternwirtschaft hier im Ort beenden, als Täuschung erwiesen. Er wirkt uninteressiert, uninspiriert, nicht bürgernah, sondern äußerst bürgerfern.
    Herr Kerkhoff hat Glück gehabt, dass die Gewerbesteuereinnahmen Gescher aus der Haushaltssicherung herausgeführt haben, Glück, nicht Können. Aber sicher wird er sich diesen „Erfolg“ auf seine Agenda schreiben.

    Mein Eindruck: Tatsächlich nutzt Herr Kerkhoff Gescher wohl als Sprungbrett in die Welt der hohen Politik. Wir Bürger und wie wir hier leben, sind ihm egal.

  8. Sebastian Nathaus // 14. September 2018 um 08:22 //

    Als Bürgermeister ist der Unmut der Bürger generell vorhanden. Was mich sehr stört ist die fehlende Kommunikation zwischen Rathaus und Bürgern. Viele Entscheidungen die von Herrn Kerkhoff getroffen wurden treffen auf Unverständnis weil es einfach nicht dargelegt wurde warum so entschieden worden ist! Bürgernähe wäre schon was schönes und würde mit Sicherheit einiges einfacher machen.

    Die finanzielle Situation ist der guten wirtschaftlichen Lage geschuldet. Da ist es in Gescher wiederum, typisch CDU, das es nur um größere Unternehmen geht und die kleineren ortsansässigen Firmen für die CDU nicht rentabel genug sind.

    Der Bürgermeister wird von den Bürgern gewählt und sollte auch so eine Politik betreiben. Das nicht alle Entscheidungen für gut befunden werden liegt auf der Hand, jedoch mit einer, wenigstens kleinen Erklärungen dazu, würde mehr Verständnis aufgebracht werden. Wilhelm Sendermann, Bürgermeister der Stadt Olfen, hält wöchentlich zu den Marktzeiten eine Bürgersprechstunde auf dem Marktplatz ab um den Bürgern Rede und Antwort zu stehen.

    Die angesprochene Bürgernähe ist nicht nur ein Thema für den Bürgermeister sondern auch generell für jede einzelne Partei ein Begriff für die Zukunft. Wenn ein Stadtvertreter die hier schreibenden Kommentatoren ein niedriges Niveau unterstellt, grenzt es nicht nur an Frechheit sondern auch an einer so großen Arroganz das die Bürger hier keine Akzeptanz und Beachtung finden.

    Fazit: Entfremdung zum Bürger und das abrücken von den eigenen Werten wird Herrn Kerkhoff zu keiner weiteren Legislaturperiode verhelfen.

  9. verärgerter Bürger // 13. September 2018 um 21:48 //

    Wenn man etwas drüber nachdenkt, dann muss man sich daran erinnern, das Herr Kerkhoff „von der CDU“ nach Gescher geholt wurde!

    Konkret die CDU, und deren Schoßhopser, die Grünen aus Gescher, wären in der Lage, den Spieß um zu drehen. Oder Herrn Kerkhoff die Fußfesseln an zu legen, die schon lange notwendig sind.

    A b e r, es ist letztlich die „Mehrheitspartei“ und deren Wasserträger, den Grünen, zu verdanken das wir in Gescher derartige Verhältnisse haben.

    Herr Kerhoff verrichtet eine Arbeit nach VORGABE der Mehrheitsverhältnisse. Das hat mit „Karren in den Dreck gefahren“ zunächst mal nichts am Hut.

    Allerdings stößt die Stillhaltetaktik der Opposition, so es die überhaupt in Gescher gibt, auf keinerlei Verständnis.
    Das gelegentliche Aufbäumen der FDP ist zwar zu vernehmen, bringt der Mehrheitspartei und die Grünen lediglich zum Lächeln.

    Die Gescheraner Politik ist einfach zu sehr Durchwachsen. Es fängt beim karnevalsverein an über den Kirchenchor zur Geschäftsführung des Wasserwerkes bis zum Vorstand der Geno. Selbst der Heimatverein Hochmoor benötigt einen gestandenen, selbsternannten Bürgermeister, dem man dann auch noch die Straßenumbenennung ans Herz legt.
    ACHTUNG, der wohnt sogar auf der Straße, wenn ich es richtig gelesen habe.

    Wer in Gescher „am örtlichen Baurecht vorbei“ Mehrfamilienhäuser errichten möchte, ist CDU-Mitglied und kann auf die Hilfe des Bürgermeisters zählen.
    Wer in Gescher im Umfeld von Denkmalschutz und Altfassaden bunte Fassaden fertigen lassen möchte, ist CDU-Mitglied und kann auf die Unterstützung des Bürgermeisters zählen.
    Wer in Gescher auf eine Straße mit Giebelstellung und Altfassaden einen Abriss möchte und dann dort Würfel erstellen lässt, kann ebenfalls auf den Bürgermeister zählen.
    Frage dazu: Warum hat die Stadt hier nicht vom Vorkaufsrecht Gebrauch gemacht, wie auf der Hauptstraße -neben Dietrich/Eckrod- auch?
    Wer in aller Eile aus einer städtischen Immobilie schnell, sehr schnell ein privates Museum möchte, kann auch auf die Unterstützung des Bürgermeister zählen.
    Es hat inzwischen im Zusammenhang mit den Luftproblemen der Pankratiusschule „ein Geschmäckle“ bekommen.
    Es glaubt niemand mehr, das der Bürgermeister die Probleme nicht kannte, zumindest nicht kommen sehen hat und die Räume als Ersatzräume dienen könnten.
    Alles gestandene Leute der Mehrheitspartei in Gescher.

    Wer da noch glaubt das es KEINE Vetternwirtschaft in Gescher gibt, der sollte beim nächsten Nikolausumzug auch glauben das da jemand auf dem Pferd sitzt, zu dem der Bart passt.

  10. Geschäftsführer // 13. September 2018 um 14:00 //

    In seiner Amtszeit sind viele auswärtige Firmen hier angesiedelt. Das ist natürlich erst einmal positiv allerdings werden die alteingesessenen Firmen leider nicht so bevorzugt behandelt. Ganz nach dem Motto die Gewerbesteuer haben wir ja bereits, da müssen wir nichts tun. Diese Firmen werden in ihrer Entwicklung behindert oder werden bei Grundstücksvergaben entweder gar nicht oder nur zum Teil berücksichtigt. Wobei den neu angesiedelten Firmen gefühlt der rote Teppich ausgerollt wird, müssen andere Firmen halt Bitte Bitte machen oder bekommen nicht mal eine Rückmeldung von Seiten der Stadt. Schade aber Gescher – natürlich…….

  11. Michael B. // 13. September 2018 um 09:59 //

    Was macht er anders als seine Vorgänger? Die haben sie Stadt vor die Wand gefahren. Jetzt bekommt Kerkhoff die Karre nicht wieder flott. Kann man ihm einen Vorwurf daraus machen? Er hat es bisher nicht geschafft der Bürgermeister der Bürger zu sein. Er ist der Bürgermeister seiner Netzwerke. Es wird höchste Zeit dass er sich mit dem Bürger vernetzt.

  12. Andreas Heumer // 13. September 2018 um 09:24 //

    Sicher hat er nicht alles falsch gemacht und ich möchte mal stichpunktartig positive wie negative Punkte aus meiner Sicht darstellen.

    Positiv:
    – Rhetorisch perfekt

    – Gantenbau gerettet und somit auch Wohnfläche. Man muss dies neutral bewerten unabhängig davon, ob man die Familie Ganten berechtigter Weise nicht mag oder doch.

    – Wirtschaftswegeverband vor der Vollendung

    Negativ:
    Herr Kerkhoff ist als Angestellter (ehemaliger?) des Abgeordneten Röring so negativ beeinflusst, dass ehrliche Politik nicht mehr möglich ist. Man taktiert nur noch in Netzwerken und der Bürger zählt nicht sondern nur die persönliche Durchsetzung – meistens zum Nachteil der Bürger.

    – Unsensibel wie die Axt im Wald bei Kattenborg

    – Schreckliche NS verherrliche Äußerungen bei der Umbenennung der Von Braun Straße. (dies allein reicht für eine fristlose Entlassung)

    – Widerrechtliche Versuch der Einschränkung der Demonstrationsfreiheit bei der Demo gegen die A Nord. Völlig falsche und bürgerfeindliche Äußerungen auf der Demonstration im Beisein der Amprion als Netzbetreiber

    – Falsche juristische Statements auch bei der Höchstspannungsleitung in Estern (Wesel – Meppen)
    Nachdem ein „echter Jurist“ eingeschaltet wurde – peinliche Rückzugsgefechte

    – Trägt maßgeblichen politischen Unkultur bei indem er befangene CDU Ratsherren abstimmen lässt und andere nicht. Klare parteipolitische Einflussnahme

    – Vertrauensverlust beim Thema Pankratius – Schule.

    – Dilettantische Informationspolitik bei der Von Galen-Schule

    – Arrogantes Auftreten gegenüber Kleinunternehmer in Gescher. Einstufung der Unternehmen in wichtig und unwichtig

    – Aufgeregte Amtsführung

    Es mag jetzt alles wieder nach „hau drauf“ klingen aber die Realität ist so und da gibt es nicht schön zu reden.

  13. Kurt Kröger // 13. September 2018 um 09:10 //

    Die Antwort ist eindeutig: NEIN!!!

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