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ISEK Fördermittel: Geduld ist die Mutter aller Tugenden

Bauausschuss berät am Mittwoch über zukünftige Stadtentwicklung

Gescher (fjk). Unter dem etwas sperrigen Begriff „Integriertes Städtebauliches Entwicklungskonzept (ISEK)“ sollen die Leitlinien für die zukünftige Entwicklung der Innenstadt, des Berkeltals und des Schulgeländes am Borkener Damm für die nächsten Jahre festgeschrieben werden. Am kommenden Mittwoch berät der Bau- und Planungsausschuss über dieses Thema. Ein handlungsleitender Orientierungsrahmen ist Voraussetzung für Fördergelder der Bezirksregierung.

ISEK Gescher Entwicklungsgebiet

Das nun vorliegende Konzept wurde im Rahmen einer umfangreichen, mehrstufigen Beteiligung der Öffentlichkeit erarbeitet, schreibt die Verwaltung in ihrer Sitzungsvorlage. In zwei Bürgerforen konnten sich Bürgerinnen und Bürger sowie die interessierte Öffentlichkeit informieren und Anregungen in den Prozess einbringen. Weiter wurden drei   themenspezifische Runde      Tische mit sachkundigen Personen durchgeführt, um einen umfassenden Blick zu den einzelnen Themen zu erhalten.

Die Bürgerforen wurden von den Bürgern gut angenommen

Konkret werden 27 Projekte aufgelistet,  die detailliert beschrieben werden. -Lies hier-

Dennoch werden die Fördermittel nach Beschluss des Handlungskonzeptes wahrscheinlich nicht gleich sprudeln. Darauf weist die Verwaltung hin.

Vertreter der Bezirksregierung haben auf eine Überzeichnung der entsprechenden Teilprogramme der Stadtbauförderung bereits jetzt hingewiesen, so dass eine Aufnahme in das Städtebauförderprogramm 2019 keinesfalls als gesichert anzusehen ist. Die Vertreter der einzelnen Ratsfraktionen äußerten aber den eindeutigen Wunsch an die Verwaltung , im Jahr 2018 entsprechende Förderanträge für das Jahr 2019 bei der Bezirksregierung Münster einzureichen.

3 Kommentare zu ISEK Fördermittel: Geduld ist die Mutter aller Tugenden

  1. Michael Coesfeld // 16. September 2018 um 10:56 //

    Ich verfolge die Berichterstattung hier erst seit kurzer Zeit. Sehr spannend für jemanden der von Coesfeld zugereist ist. Als Vater grundschulpflichtiger Kinder fällt mir auf, dass die maroden Grundschulen nicht im Förderprogramm der Stadt vermerkt sind. Zufall, Absicht, oder welche Gründe hat das? Die VonGalenschule liegt nicht einmal im Fördergebiet.

  2. Wer bestimmt denn, wer aufgenommen wird in das Förderprogramm, oder wer nicht?

    Wer ist denn die „Verwaltung“, die darauf hinweist, dass der Fördertopf überzeichnet ist? Das liest sich so, als wolle man (die „Verwaltung“) von vornherein auf das Einreichen verzichten. Warum?

    Gut, dass die Fraktionssprecher darauf beharrten („äußerten den Wunsch“), den Antrag einzureichen.

  3. Andreas Heumer // 16. September 2018 um 08:33 //

    Da ist FJK wohl wieder eingenordet worden nach dem Internet-Pranger gegen den BM, wenn er nun wieder „Geduld“ einfordert.

    Wie oben zu lesen ist, sind es wohl andere Kommunen die keine Geduld haben und deshalb ist der Fördertopf überzeichnet.

    Die Stadt Gescher ist sehr geduldig und dies braucht nicht weiter gefordert werden. Sowohl bei Glasfaser hat man auf 4 bis 5 Mio. verzichtet als auch bei Programmen wie „gute Schule“ stellt man sich gern hinten an.

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